Frühjahrsputz, kein Hochwaser und Katzencontent – unser Wochenrückblick

Montag: Ich sage es vorweg: Es wird nicht ums Hochwasser gehen. Wer bis jetzt nicht mitbekommen hat, wie geil soziale Medien in konkreten Situationen sein können, dem ist auch mit einem Wochenrückblick nicht zu helfen.
Glückwunsch, Fairphone! Gesucht waren 5000 Menschen, die bereit sind, für ein fair produziertes Android-Smartphone in Vorleistung zu gehen. Diese magische Grenze wurde heute durchbrochen.
Als kleine Nachwehe des Drosselgates der Telekom habe ich hier noch einen kleinen, sympathischen Blogartikel gefunden, in dem davon ausgegangen wird, dass sich die Sache ganz einfach regeln wird. Dafür braucht es keine große Politik.
Und wenn wir schon mal bei Google sind (eine HAMMERüberleitung, ich weiß), habe ich hier noch 200 (vermutete) Google-Ranking-Faktoren. Auswendig lernen, umsetzen – dann läuft das Business von selbst. ;)

Dienstag: Amen soll verkauft werden. Amen ist dieses komische Bewertungsnetzwerk, dessen Sinn sich mir schon beim Start nicht erschlossen hat. Wie auch immer, dieses (Fake)Bild dazu ist jedenfalls toll.
Was haben Pornos, Online Shops und soziale Netzwerke gemeinsam? Sie teilen sich das Treppchen bei den häufigsten Besuchen aus der jungen Zielgruppe. No surprise.
„Google nimmt kreativen Prozess ins Visier“. Aha. Mal schauen, wie das zündet. Wie auch immer, es gibt ein neues Tool für Designer.

Mittwoch: Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. BITKOM hat visulisiert, in welchen Bundesländern Spitzenpolitiker am häufigsten soziale Medien nutzen. An der Spitze: Hamburg und das Saarland.
So, Freunde. Ab jetzt gibt es dieses ominöse „Storytelling“ nur noch in der Erwachsenenvariante. Als echtes Storytelling und nicht als Marketing-Buzzword. iOS-Nutzer können sich ihren eigenen Horrorfilm zurechtdengeln. Coole Idee.
Noch ein tolles Projekt, welches aber bis jetzt weder gelauncht oder gar finanziert ist. ununi.TV hat sich den hehren Anspruch gegeben, eine andere Bildung möglich zu machen. Ich steh total auf sowas und lege es euch deswegen ans Herz.

Donnerstag: Gnihihi.
Bei Facebook-Postings soll zusätzlich zu der „Bearbeiten“-Funktion eine Art Versionskontrolle stattfinden. Sprich, man sieht, was genau geändert wurde.
Google bastelt auch kräftig. Zum Einen werden aktuell grafische Elemente in den bezahlten Suchergebnissen ausprobiert, zum anderen gibt es eine Adaption der „trending topics“ von Twitter.

Freitag: Huch. Facebook verkündet das Aus für „Offers“ and „Questions“. Die Fragen fand ich (persönlich) schon immer etwas suboptimal, aber „Offers“ war doch eine tolle Sache – auch wenn sie wenig genutzt wurde.
Und wenn die Facebooker schon mal beim Entrümpeln sind (Grupo „Frühjahrsputz“), werden in einem nächsten Schritt die gefühlten hundert Werbeformate neu sortiert und vereinfacht. Kommt uns natürlich entgegen.
Zu etwas ganz anderem: Der US-Auslandsgeheimdienst NSA liest wohl schon seit Jahren eifrig bei den größten Internetfirmen mit. Ob massenhaft und automatisiert oder nur in Einzelfällen – weiß der Himmel .

Add-On: Achtung, Katzencontent: Ein Schneeleopardenpaar in Magdeburg hat Nachwuchs bekommen. Wer möchte, kann sich live eine Homestory dazu geben. <3

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