Körperpflege, Fails und Lösungen – unser Wochenrückblick

Jeden Freitag fassen wir zusammen, was die Social-Media-Welt in den vergangenen fünf Tagen bewegt hat. Neues, gutes altes, ökonomisches, lustiges und katastrophales – vollkommen subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Hier wir gehen für die KW 2.

Montag: Liebe Nerds, Geeks, Coder und Coderinnen, kurzum: Liebe Informationstechnologen, es wäre schön, wenn ihr euch wenigstens an die Minimalstandards menschlichen (Zusammen-)Lebens halten könntet. Geht. Euch. Waschen!
Wir anderen schwenken derweil um zum Landfunk. In meiner beschaulichen Heimat hat es nämlich unlängst einen Skandal gegeben. Die Nordseeinsel Norderney hat sich als Touristenattraktion eine „Facebox“, in der sich Touristen fotografieren lassen können, an den Strand gestellt. Facebook fand das eher uncool und hat sich mit Norderney gestritten. Ergebnis: die Facebox heißt jetzt Neybox.
Wertvoller Input für unsere Präsentationen, den ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte: Die Nutzerzahlen sozialer Netzwerke im Jahre 2012.

Dienstag: Wir beginnen den Tag mit einer Meldung, die richtig schön wach macht: Unter #CutForBieber haben sich offensichtlich jede Menge Teenager einen „blutig-ritzen“-Wettbewerb geliefert. Meine Güte.
Folgende Grafik ist nur am Rande Social Media, aber ich finde, wer sich Mühe gibt, darf mit einem Link belohnt werden. Das Lab42 hat aufgemalt, wie Leute eigentlich auf Online Werbung reagieren. Höchst informativ.
„Ein Mega-Fail von einem anderen Stern“ schreibt Steffi auf ihrem Blog nom-nom.de. Ich kann nur sagen, sie hat Recht. Und wenn ich je eineN Community-ManagerIn bei so etwas erwische gibt es Senge, das kann ich euch sagen.
Kurze Branchendurchsage: XING kauft Kununu.

Mittwoch: Hahahahahahaha. Hahahaha. Haha. Ha. Diebe steigen bei Microsoft ein und klauen nur iPads. Das ist so geil, dazu muss man gar nichts mehr sagen.
Wie sagte Monthy Python immer so schön? Nun zu etwas ganz anderem! Reddit, ein Dienst, den in Europa kaum jemand auf dem Schirm hat, hat einem todkranken New Yorker zu einem Lebenswunsch verholfen. Er durfte vorab und exklusiv den neuen „Star Trek“-Film sehen. Hach.
Nachdem ihr nun durch ein kleines Bad der Gefühle gegangen seid, könnt ihr zum Abschluss des Tages eine fast wissenschaftliche Abhandlung zum Thema „Gefühle im Internet“ lesen. Eigentlich geht es nur um die Präsentation einer neuen Software, aber egal.

Donnerstag: Ich dachte ja, die Youtube-GEMA-Sache hat sich ein wenig beruhigt, die juristischen Schlachten sind geschlagen und wir gucken alle munter weiter im Ausland Musikvideos. Aber weit gefehlt. Die GEMA möchte nicht mehr den schwarzen Peter zugeschoben bekommen.
Dafür gewinnt Google an anderer Front, und das ziemlich souverän. Was die absolute Zahl der angebotenen Apps angeht, hängt der PlayStore den AppStore von Apple ab.
Aus der Reihe „Menschen, die mein Leben veränderten und die ich gar nicht kenne“: Der Chefdesigner von Facebook – und einer der ersten Mitarbeiter – geht. Mal wieder.

Freitag: Eine Wahl, die völlig an mir vorbei gegangen ist: der Tweet des Jahres. Die Vorausscheidung ist gelaufen, in der Endausscheidung darf aber jeder noch mitwählen.
Ich hasse Pi. Also die Zahl Pi. Mir ist in der Schulzeit nie so richtig aufgegangen, was das soll. Ich habe sie einfach angewendet und das bewertende Lehrpersonal hat entschieden, ob ich richtig lag oder nicht. Nachgemessen, beispielsweise, habe ich kein einziges Mal. Heute ist jemand aufgetaucht, dem das offensichtlich auch so geht, und hat der Wikipedia einen Brief geschrieben. Die ganze Pi-Geschichte ist nämlich ein riesiger historischer Irrtum, müsst ihr wissen.
Hätten Sie es gewusst? Womit verdienen Facebook und Google eigentlich Geld?

Add-On: Die Woche beschließen wir mit der Problemlösungsmatrix für alle Magier aus Mittelerde. Den Master hat, natürlich, Gandalf entworfen.

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