Bestandsdatenauskunft, Bildersuche bei Bing und Spinnen – unser Wochenrückblick

von am 5. Juli 2013 verfasst


Montag: Der Google-Reader wird heute offiziell abgeschaltet und reiht sich damit in eine recht lange der „die gab es mal bei Google“-Dienste ein. t3n hat da eine schicke Infografik gefunden, die alle zur letzten Ruhe gebetteten Projekte von Google listet.
Auch ist ab heute das neue Gesetz zur Bestandsdatenauskunft in Kraft. In jedem Bundesland wird es ab jetzt anders gehandhabt, in welchen Fällen und unter welchen Voraussetzungen Behörden an Daten der User gelangen können. Nicht einmal die Art der Daten ist einheitlich. Da haben mal wieder Menschen entschieden, die von allem Digitalen so weit weg sind, wie Omas Gulasch von einer vegetarischen Mahlzeit…
Letzte Woche hatte ich ja schon den spannenden Artikel zu AdBlock Plus erwähnt, nun geht Mobilegeeks vs. AdBlock Plus in die zweite Runde.

Dienstag: Bing stellt eine Neuerung in der Bildersuche vor, die spontan jedes Blogger-Herz höher schlagen lassen dürfte. Ein Lizenzfilter bietet jetzt die Möglichkeit, gezielt nach Bildern zu suchen, die dann mit (sehr viel weniger) Bedenken genutzt werden können. Kleiner Wermutstropfen: Bisher ist das neue Feature nur in den USA verfügbar.
Am Montag hat Youtube eine Videoreihe gestartet, in der es darum geht, den kleinen Freizeit-Video-Produzenten zum Voll-Profi zu machen. Newmediarockstars veröffentlicht heute ein paar interessante Überlegungen zu Vor- und Nachteilen einer solchen Professionalisierung der Inhalte.
Nachdem Smartphone-Besitzer bereits im April in den zugegebener Maßen diskutablen Genuss dieses Features gekommen sind, können ab heute auch alle Desktop User im Facebook Chat mit den sogenannten Stickern um sich werfen. Solltet ihr gleich mal an den Kollegen testen, die freuen sich bestimmt 😉 !

Mittwoch: Die Hinweise verdichten sich, dass Google in nicht all zu ferner Zukunft in das eBook-Verleihgeschäft einsteigen wird. Eine Aktualisierung der Partnerrichtlinien im Play-Store ist nach wagen Andeutungen nun ein erstes, sehr konkretes Zeichen dafür.
Gizmodo weist heute auf ein interessantes neues Werbeformat hin: SkyGo hat ein U-Bahn Fenstern kleine Geräte angebracht, die die Werbebotschaft per Knochenleitung vom Fenster direkt in den Kopf desjenigen übertragen, der selbigen ans Fenster lehnt.

Ein französisches StartUp baut eine Facebook-Like-Anzeige, die sich Unternehmen bspw. ins Schaufenster oder auf den Tresen stellen können, wie TechChrunch berichtet.

Sicherlich auch eine Möglichkeit für die eigene Fanpage zu werben, aber wenn Interesse an Alternativen besteht: einfach mal bei uns anrufen 😉

Donnerstag: Bei Twitter sehnt man sich nach einem größeren Stück vom Werbebudgetkuchen. Ein Schritt dahin ist die neue Möglichkeit zum Retargeting von Ads, die es jetzt in den USA gibt. Die Funktion kann von den Usern jedoch deaktiviert werden, was m. E. zumindest die Chance für die Einführung auch in Deutschland bietet.
Nachdem letzte Woche ein eindeutig positves Erzeugnis aus dem 3D-Drucker ein Thema war, ist es diesmal etwas fragwürdiger. Zumindest für Arachnophobiker…

Futurebiz ist auf eine interessante Studie gestoßen, die zeigt, was die User von Facebook, Twitter und Pinterest erwarten bzw. wofür sie sich wo aufhalten.

Freitag: Nachdem die Enthüllungen rund um PRISM um die Welt gingen, kommt nun heraus, dass auch innerhalb Europas schon viele Jahre die Kommunikation genau überwacht wird. Unsere französischen Nachbarn haben da ein sehr ähnliches Programm am laufen. Mal gucken, ob sich da in nächster Zeit noch weitere einreihen…
Kim „Dotcom“ Schmitz‘ Mega, der Cloudservice, der vor allem mit seiner sicheren Verschlüsselung wirbt, hat seine eigene Android-App bekommen. Persönliche Daten würde ich dem Unternehmen zwar nicht anvertrauen, aber 50GB Cloud-Speicher für lau kann man ja immer gebrauchen und wenn es nur zur Ablage unsensibler Daten ist.
Ein Thema, dass die letzten Tage auch bei uns schon diskutiert wurde, ist die momentane und zukünftige Bedeutung von Links für das Ranking bei Google (ein „& Co“ stand hier kurz, aber seien wir doch ehrlich: In Deutschland ist es, zumindest momentan, überflüssig). SEO-united.de hat einige Experten um ihre Einschätzung gebeten. Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass es Veränderungen (Qualität, Kontext,…) gibt, aber unwichtig werden Links deshalb nicht.

AddOn: Die amerikanische Transportation Security Administration, pflegt seit kurzem einen Instagram-Account, in dem Fotos von Gegenständen veröffentlicht werden, die von den Mitarbeitern konfisziert wurden. Was hatten die nur gegen den als Zigarettenschachtel getarnten Taser?

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Dennis war von Anfang 2013 bis zum Sommer 2014 bei crowdmedia als Junior Projektmanager tätig. Er hat sich in dieser Zeit vor allem mit Themen rund um das Online-Marketing und der dahinterstehenden Technik beschäftigt.

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