Social Media

Case Instagram Werbung: der WhatsApp-Adventskalender 2015

von am 9. Dezember 2015 verfasst


Unseren ersten Case zu Werbung auf Instagram ist unser WhatsApp-Adventskalender 2015. Um diesen bekannter zu machen haben wir ein wenig Geld in die Hand genommen und ein bisschen Zeit aufgebracht. Dabei ist dann – wie wir selber finden – eine super Landingpage erstellt und einen prima Adventskalender entwickelt worden. Beides wird Thema eines anderen Blogbeitrages. Hier sprechen wir über die Bewerbung unseres Adventskalenders auf Instagram.

Vorgehen – Facebook Ads erstellen

Was im Vorfeld zur Erstellung von Werbeanzeigen bedacht und wie Werbeanzeigen generell erstellt werden sollen, wurde schon in vorausgegangenen Blogbeiträgen belichtet und wird hier vorausgesetzt.

Erstellt werden auch diese Anzeigen im Power Editor, also nur über Google Chrome. Ausgewählt wurde – da es eine Landingpage gibt – das Ziel „Clicks to Website“. Wenn dabei als Placement sowohl der Facebook-Newsfeed als auch Instagram ausgewählt wird, müsst ihr euch Gedanken über folgende Einschränkungen machen:

  • Text – Dieser wird in den einzelnen Kanälen komplett unterschiedlich ausgespielt, sodass hier ein Augenmerk gesetzt werden muss. Texte wie „Klick hier auf den Link“ sind für den Newsfeed okay, aber bei Instagram muss noch immer in die Bio geklickt werden, um aus Instagram herausführen zu können.
  • Bilder – Da Instagram mittlerweile auch Panoramabilder akzeptiert, kann die Bildauswahl für den Newsfeed übernommen werden (1200 x 628 px). Jedoch kann auch eine Einstellung vorgenommen werden, um das typische Instagram-Quadrat (hier min. 600 x 600 px) aus dem ursprünglichen Bild zu generieren.
  • Instagram Bildgröße im Power Editor

(Screenshot aus dem Power Editor)

Ich persönlich rate dazu, zwei Werbeanzeigengruppen zu erstellen und sie entsprechend in den verschiedenen Kanälen auszuspielen. Also nur bei Instagram oder auf keinen Fall bei Instagram. Dadurch können die oben aufgeführten Schwierigkeiten umgangen werden. In der Statistik im Werbeanzeigenmanager sind die Ergebnisse dann wieder einander gegenüberzustellen. So habe ich es in diesem Fall auch gemacht.

Placement Power EditorPlacement Power Editor

( Screenshot aus dem Power Editor)

Rahmenbedingung zur Kampagne

Die Kampagne lief vom 26.11.-01.12.2015 und wurde mit einem Mediabudget von 150 € angelegt. Ziel war es, Online- und Social Media-Marketing affine Menschen auf die Landingpage zu bringen. Alle Werbeanzeigengruppen wurden zum einen für Instagram erstellt, zum anderen für den Newsfeed auf dem Desktop und mobil. Die getargeten Zielgruppen bestehen zum einen aus Facebook-Usern, die den Beruf „Online-Marketing“ ausüben, zum anderen aus Personen, die das Interesse „Online Marketing“ bei Facebook angegeben haben. Des Weiteren besteht eine Zielgruppe aus Lookalikes (LA). Wir wollten ja so vielen Menschen wie möglich von unserem Adventskalender wissen lassen – und vor allem auch Personen, welche diesen zu würdigen wissen (– hat geklappt btw.).

Ergebnisse der Kampagne

Im Folgenden sind die Ergebnisse zusammengefasst.

  • es wurden € 120 ausgegeben
  • die Kosten pro Klick auf die Anzeige belaufen sich im Durchschnitt auf € 0,66 (Instagram/Mobile/Desktop: € 0,67/€ 0,27/€ 1,04)
  • der Cost-per-Click (CPC) auf den Link liegen durchschnittlich bei € 1,11 (Instagram/Mobile/Desktop: € 1,54/€ 0,74/€ 1,04)
  • die Cost-per-1000-Impressionen (CPM) liegen im Mittelwert bei € 8,91 (Instagram/Mobile/Desktop: € 6,42/€ 11,49/€ 8,82)

Ergebnisse Instagram Werbung

Fazit

Instagram Werbung ist teurer als Werbung auf Facebook. Es kann zusammengefasst werden, dass die CTR auf die Website bei Werbung auf Instagram jener der Werbeanzeigen im Desktop Newsfeed-Werbung entspricht. Mobile Werbung ist mit Abstand die erfolgreichste Platzierung. Dies stärkt auch die allgemeine Lehrmeinung, dass „mobile“ weiterhin auf dem Vormarsch ist und die Menschen immer mehr mit mobilen Devices auf Facebook aktiv sind.

Hier haben wir noch ein ausführlicheres Tutorial für Instagram-Werbung für euch.

Da zu Werbung auf Instagram bislang nicht viele Zahlen bekannt sind, ist dies eine erste Orientierung. Mit anderen Zielen (Branding, Awareness schaffen, etc.) sind auch andere Ergebnisse zu erwarten.

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Jennifer Nitsch

Online-Marketing

Für Jenny gibt es kein Thema, das sie nicht interessiert. Learnings aus ihren täglichen Aufgaben wie Social Media Ads, Analysen oder den Google Tools teilt sie gerne. Nicht zu vergessen ist ihr Sinn für alle Optimierungsmöglichkeiten. Deswegen finden sich ab und an auch Artikel über ihren HomePod oder andere privat genutzte Tools auf unserem Blog.

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