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Podcast Marketing – Warum sich der Hype nicht nur für die Hörer lohnt

von Vanessa am 17. August 2017 verfasst


Auch wenn es Podcasts schon gefühlte Ewigkeiten gibt, scheinen sie aktuell besonders angesagt zu sein. Überall wird von Podcasts gesprochen: „Kennst du schon die neuste Folge von ‚Beste Freundinnen?“ „Lass uns doch auch mal ’nen Podcast machen“ „Ich hab letztens in einem Podcast gehört…“.

Die Vorteile für die Hörer sind ganz klar: Ich kann mir meine Lieblingspodcasts immer und überall anhören. Das einzige, was ich dafür brauche, sind mein Smartphone und – wenn ich nett bin und die Leute in meiner Umgebung nicht nerven will – Kopfhörer. Podcast-Apps sind heutzutage bei vielen Smartphones bereits vorinstalliert und die Handhabung ist kinderleicht. Ist eine Podcast Episode erschienen, ist sie zudem jederzeit und immer wieder abrufbar. Egal ob im Flieger in den Sommerurlaub, in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit, gemütlich auf der Couch, beim Joggen im Wald oder Chillen im Park: Kopfhörer auf, Play-Button und los geht’s. Unterhaltung on demand!

Noch was Praktisches: Habe ich einen Podcast abonniert, werden neue Folgen automatisch auf meinem Device gespeichert.

Und dabei sind den Themen absolut keine Grenzen gesetzt. Ähnlich wie bei Blogs wird auch hier alles von Information und Wissen über Talkformate, Business-Tipps bis hin zu Comedy und Hörspielen bedient. Ob Tipps für das Onlinemarketing, die Jobbewerbung, das nächste Date, eine neue Diät oder die nächste Bettlektüre – täglich gibt es neue Shows, sodass auch wirklich jeder was findet!

Viele Vorteile also für die Hörer, aber wie können sich Unternehmen diesen Hype zunutze machen?

Was haben Unternehmen davon, wenn jemand ihren Podcast hört?

Was man mit Podcasts vor allem erreichen kann, sind Awareness und Reichweite in der Zielgruppe durch Unterhaltung und Verbreitung von Wissen. Die Aufmerksamkeit der Nutzer ist hier einfacher und schneller erreicht als bei anderen Formaten wie beispielsweise Videos, da bei letzteren mehr Sinne angesprochen werden. Das gesprochene Wort hat zudem auch gegenüber dem schriftlichen einen entscheidenden Vorteil: Es ist persönlicher. Es liegt in der Natur, dass Menschen gerne mit anderen Menschen sprechen und Geschichten von anderen Menschen zuhören. Zuhören ist weitaus einfacher und weniger anstrengend als selber zu lesen, d. h. Unternehmen können über Podcasts Stories erzählen, deren Länge verschriftlicht zu hoch wäre. Über die Stimme können zudem Emotionen leichter transportiert und Inhalte vom Hörer somit besser erinnert werden.

Trifft man den Bedarf der Zielgruppe, können Podcasts sogar die Kundenbindung verstärken: Die Abo-Funktion ermöglicht es den Hörern ganz unkompliziert, über jede neue Folge informiert zu werden und diese direkt jederzeit abrufbar auf dem Smartphone zu speichern. Abonnenten können  so eine Beziehung zu den Podcastern ihrer Lieblingsunternehmen und -Marken aufbauen. Letzteren ist es dadurch möglich, direkten Zugang zu der Zielgruppe zu bekommen, die sich tatsächlich für die Themen des Podcasts und somit die Marke bzw. das Unternehmen interessiert. So wird der Streuverlust innerhalb der Abonnenten sehr gering und die Relevanz entsprechend hoch.

One more: Podcasts sind mit wenig Aufwand zu produzieren. Benötigt werden lediglich ein Sprecher, ein gutes Mikro, ein Aufnahmegerät, eine Schnittsoftware und natürlich ein Thema. Als Upload-Plattform dienen heutzutage bspw. Spotify, YouTube, iTunes und Sound Cloud.

Nutzungshäufigkeit von Podcasts

Nutzungshäufigkeit von Podcasts

Allgemein hören laut der ARD/ZDF-Online-Studie ca. 13 % aller deutschsprachigen Onlinenutzer ab 14 Jahren Podcasts. Laut Statista sind es unter der deutschsprachigen Bevölkerung ab 18 Jahren sogar  35 %, die mindestens einmal im Monat bis zu täglich Podcasts hören.

Podcast Werbung geht auch?!

Ja, und das sogar verhältnismäßig einfach. Podcasts bieten gute und unkomplizierte Werbemöglichkeiten zur Steigerung der Markenbekanntheit. Die Moderatoren bzw. Podcaster sprechen die Werbung von Werbekunden meistens selber ein und geben dem Ganzen häufig durch eine kurze Geschichte eine persönliche Note. Der Werbende selbst hat hierbei nur wenig Aufwand: i. d. R. reicht es, einen kurzen Sprechertext an den Podcaster zu geben um sein Produkt oder seine Dienstleistung zu promoten. Ein zusätzlicher Rabattcode kann hier den Hörern einen Anreiz geben und gleichzeitig dem Controlling dienen.
Einige fragen sich jetzt bestimmt wieder: Was bringt mir das jetzt konkret, da Podcast-Werbung zu machen? Die Antwort: Interessierte und Neukunden! Nach einer Erhebung von Interactive Advertising Bureau und Edison Research im September 2016 haben 45 % der befragten Nutzer nach dem Hören eines Werbespots in Podcasts schon mal die Website des Werbenden besucht, 37 % suchten nach Informationen über das Unternehmen bzw. das Produkt gesucht, und 8 % haben sogar etwas gekauft.

Noch sind viele Marktplätze für Podcast Werbung vorhanden: Von den erfolgreichsten 50 Podcasts in Deutschland werden derzeit noch weniger als ein Viertel vermarktet. Es lohnt sich also schnell zu reagieren und sich so von Wettbewerbern abzugrenzen.

Last but not least: Unsere Podcast Empfehlungen für euch:

Einfach mal reinhören und sich selber eine Meinung zu dem Thema bilden. Ihr habt auch Lust eure Weisheiten mit anderen zu teilen? Dann los, probiert’s doch einfach selber mal aus mit dem Podcasting – und mit der Podcast Werbung.

Lust auf mehr Marketingmöglichkeiten, die weniger klassisch sind? Wie wär’s mit musical.ly? Was es mit dieser App auf sich hat und wie Unternehmen durch die Lip-Sync-Videos zusätzliche Reichweite erzielen können, erzählt euch Jasmin hier.

Vanessa Runge

Vanessa Runge

Content-Marketing

Als Wirtschaftspsycholgin denkt Vanessa sich gern in Zielgruppen und ihr Verhalten hinein, insbesondere bei der Nutzung von Social Media. Auf unserem Blog teilt sie daher ihr Wissen und ihre Gedanken rund um Strategieentwicklung, Zielgruppen und Konsumentenverhalten. Außerdem gibt sie ihre Erfahrungen aus der Praxis weiter.

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