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Radikal Digital – Reinhard Sprenger schreibt über Digitalisierung

von am 30. März 2018 verfasst


Reinhard Sprenger ist die Nummer 1 unter den deutschen Management-Autoren. Sein Buch Radikal Digital ist gerade erschienen. Dass er sich im Jahre 2018 der Digitalisierung annimmt, zeigt, wo deutsche Teppichetagen stehen. Ich habe mich mit Andreas Matz über das Buch unterhalten. Andreas ist Kenner der Materie und der Person Sprenger. Er gibt uns Einblicke in das Buch und die Erkenntnisse, die ihr daraus zum Thema Digitalisierung ziehen könnt. Das gesamte Interview hört ihr hier, die Kurzfassung gibt es unten zu lesen. Ihr wollte einen Blick ins Buch werfen? Der Verlag bietet eine Leseprobe als PDF.

 

Die Thesen aus Radikal Digital von Reinhard Sprenger

Sprenger bewertet die Digitalisierung positiv. Sie ist keine technische, sondern eine soziale Revolution. Dabei wird der Mensch nicht von der Technik überrollt. Sie stellt in wieder in den Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns. Mitarbeiter und Kunden machen Unternehmen erfolgreich. Dabei ist Digitalisierung kein Selbstgänger und Selbstzweck. Oft wird sie nur genutzt, um Prozesse zu verschlanken und Kosten zu sparen. Ein Beispiel von Andreas dafür sind Chatbots. Kein Kunde hat sich jemals gewünscht lieber mit einer Maschine statt mit einem Menschen zu sprechen. Dennoch gehen alle Unternehmen auf das Thema steil. Weil es den Service besser macht? Nein, weil es Kosten spart und den ROI verbessert.

Aber werden dann nicht viele von uns überflüssig? Die Entwicklung künstlicher Intelligenz wird an dieser Stelle oft genannt. Die sieht Sprenger nicht als Bedrohung. Der Mensch wird der KI immer überlegen sein, da er Urteilskraft hat. KI scheitert an Unklarheit, Menschen könnten mit ihr umgehen. Einen echten Mehrwert bietet Digitalisierung, wenn Menschen durch die Technik mehr Zeit erhalten. Der Chatbot wird dann zum Mehrwert, wenn er für einfache Fragen, richtig & schnell Antworten liefert. Der Service hat dann die Zeit, um die schwierigen Fälle zu bearbeiten.

 

Lohnt sich Radikal Digital von Reinhard Sprenger?

Andreas sagt ja, das Buch lohnt sich. Sprenger gibt in Radikal Digital gute Empfehlungen. Keine Blaupause sondern Leitsätze, wie die Digitalisierung zum Erfolg wird. Dazu gibt es 111 knackige Impulse. Wenn du Digitalisierung noch nicht durchgespielt hast, dann ist es das richtige Buch für dich.

 

Kritik an Radikal Digital von Reinhard Sprenger

Auch einige kritische Punkte nennt Andreas zu Radikal Digital. Dabei geht es aber nicht um den Inhalt. Die Umsetzung durch den Verlag Random House ist mangelhaft. Ein sehr guter Inhalt wurde schlampig umgesetzt. 111 Impulse bieten Stoff für Zitate. Leider fehlen Inhaltsverzeichnis und Index, um diese Zitate zu finden.

 

Über Andreas Matz

Andreas Matz ist Journalist und ein sehr fleißiger Leser. Für die Funke Mediengruppe rezensiert er regelmäßig das Buch der Woche. Das ist in der aktuellen Ausgabe natürlich Reinard Sprenger mit Radikal Digital. Die Rezension könnt ihr hier nachlesen.

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Sven-Olaf Peeck

Geschäftsführung

Er mag das Internet und digitales Marketing. Er glaubt daran, dass alles messbar gemacht werden kann und auch sollte. Entsprechend schreibt Sven oft über Messbarkeit oder teilt seine Bewertung von Hypes. Svens Hoffnung: dass Firmen durch mehr Wissen weniger Quatsch im digitalen Marketing machen. Folge ihm auf LinkedIn oder Twitter für mehr Infos und auf instagram für Bilder mit dem HDR Regler am Anschlag .

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