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Andreas Bersch – Aktuelle Entwicklungen im Facebook Marketing

von Dennis am 24. September 2013 verfasst


Es soll gar nicht so stark um die Neuerungen bei Facebook gehen (die Updates bei Facebook haben wir trotzdem parat 😉 ). Stattdessen ist der Schwerpunkt auf einige Überlegungen zur allgemeinen Ausrichtung der Facebookaktivitäten aus Unternehmenssicht gelegt.

Reichweite bei Facebook

Die Frage lautet, wie es nach dem Edgerank weiter geht. Reichweite auf Facebook wird schwieriger und käuflicher. 16% als Reichweite im Newsfeed werden aufgeworfen, aber dabei wird es nicht bleiben. Der Newsfeed wird schließlich voller. Die Nutzer liken mehr Pages (>40 momentan), Marken posten mehr (>35 pro Monat) und schließlich kaufen Marken auch immer mehr Reichweite (>35% Anteil paid posts derzeit).
Dies zeigt, dass die organische Reichweite faktisch rückläufig ist, aber es darf nicht vergessen werden, dass Facebook Glaubwürdigkeit verliert, wenn diese Entwicklung so weiter geht. Das kann nicht im Interesse des Unternehmens sein.
In anbetracht dieser Entwicklungen ist es sehr sinnvoll den Facebook Auftritt auf die eigenen Inhalte einzahlen zu lassen (Stichwort paid-owned-earned).
Strategische Integration:

  • Push vs. Pullkanäle
  • Spezifische Contentangebote
  • Neukunden vs. Bestandskundenmarketing

Mobile

Wie wir mittlerweile alle mitbekommen haben sollten, hat die mobile Nutzung von Facebook einen extremen Boom erlebt. Das bringt für jeden, der Inhalte auf Facebook präsentieren möchte, gewisse Probleme mit sich: Der Platz ist geringer, ebenso die Verweildauer. Das führt dazu, dass Paid-Media eine ganz andere Dominanz bekommt. Zusätzlich rückt die Fanpage in den Hintergrund, da noch weniger Leute als auf dem Desktop sie überhaupt besuchen. Der Content im Newsfeed muss also auch so überzeugen können und die Möglichkeit bieten die angestrebten Ziele zu erreichen. Herr Bersch bestätigt in diesem Zusammenhang meine Vorhersage über die zunehmende Bedeutung von Bildern (bin ich im Zusammenhang mit dem neuen Newsfeed eingegangen).
Daher sollte sich jeder fragen, ob die eigene Content-Strategie mobile optimiert ist. Also ob Textlängen stimmen, das Bildmaterial im mobilen Newsfeed auch noch schick aussieht oder auch der Zeitpunkt des Postings zu Nutzungsspitzen passt. Ähnlich sind natürlich die Überlegungen für die Nutzung von Apps (mobile nutzbar…).

Qualität

Einstieg ins Thema sind die „Gewinnspiel-Nomaden“, die man sich leicht einfangen kann, wenn man die neuen Möglichkeiten der veränderten Richtlinien für Gewinnspiele nutzt („Der letzte Kommentar gewinnt…“). Das heißt nicht, dass völlig auf Gewinnspiele verzichtet werden müsste (wenn die Qualität stimmt), aber diese sind nur ein kleines Element der Strategie. Es sind also drei Punkte, die für den Erfolg bei Facebook zu beachten sind:

  • Content Strategie
  • Community Management
  • permanente Nutzeraktivierung

Social CRM

Wie oben schon angedeutet, darf man nicht vergessen, dass Facebook (wenigstens grundsätzlich) auf realen Freundschaften basiert, was dafür sorgt, dass das Netz weniger anonym ist. Das bringt für jeden, der geschäftliche Interessen verfolgt eine feine Angelegenheit.
Social Media ist fester Bestandteil der digitalen Kundenbeziehung. Während bisher nur wenige Daten der Kunden zur Verfügung standen (also alles, was die Kunden bereit waren uns mitzuteilen und das war sehr überschaubar), sind die Menschen in Social Media wesentlich auskunftsfreudiger. Wir kennen nun beispielsweise Interessen, Meinungen und Freunde unserer Kunden. Das passiert alles live, sodass ich die Daten gar nicht direkt bekomme, also auch aus Datenschutzsicht auf der sicheren Seite bin.
Aber dürfen wir eigentlich Kundendaten mit Daten aus sozialen Netzwerken verknüpfen? Andreas Barsch tendiert zu Nein, denn es fehlt eine verbindliche Entscheidung eines deutsches Gerichts. Wenn man es denn machen will, muss die Verknüpfung einen Mehrwert für den Nutzer (und nicht nur für uns als Unternehmen) generieren. Es sollte da ganz offen erklärt werden wieso welche Rechte eingeräumt werden sollen. Die „Abkürzung“ dies hinter einem Gewinnspiel oder ähnlichem zu verstecken, sollte lieber nicht genutzt werden.

Dennis Virkus

Extern

Dennis war von Anfang 2013 bis zum Sommer 2014 bei crowdmedia als Junior Projektmanager tätig. Er hat sich in dieser Zeit vor allem mit Themen rund um das Online-Marketing und der dahinterstehenden Technik beschäftigt.

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