Benjamin Schroeter - Facebook Graph Search - Onlinemarketing, Social Media & Content Marketing | crowdmedia GmbH Hamburg
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Benjamin Schroeter – Facebook Graph Search

von Sven-Olaf am 24. September 2013 verfasst


Der Gewinner des G+ Balls war dann gleich mal auch der nächste Referent. Mit Facelift – einer 100% Facebook-fokussierten Company ging das ja an den richtigen. Facelift – wer sie nicht kennt – sind ein Technik Bereitsteller für Apps. Also werfen wir einen Blick auf Facelift und deren Glauben daran, dass Facebook Industrien schafft und auch in Zukunft relevant sein wird.

Was ist das Potential von Facebook? Die Daten

Nicht nur, dass wir extrem große Reichweiten haben mit 25 Millionen Deutschen oder über 1 Milliarde Nutzern weltweit. Wir wissen über den open graph – quasi die größten Marketing Datenbank der Welt – alles was die tun. Nutuzungssituation, Interessen, Verbindungen. Und Randnotiz: doppelt so viele User jeden Tag wie die größte deutsche Content Seite bild.de

Wo geht die Reise hin? Personalisierung.

Die große Marketing Datenbank wird von Facebook allen zur Verfügung gestellt und so sichert Facebook seine Wichtigkeit und seinen Wert. Annahme von Benjamin: in zwei Jahren werden Websites wie spiegel.de hoch dynamisch werden. Jeder seine eigene Seite mit relevantem Content.

Hier sieht er auch das Potential von Graph Search und Facebook. Google ist „Mensch fragt Roboter“, Facebook bietet mit seinem Graph Search: „Menschen fragen ihre Freunde“. Wo Google auf Grund von SEO inzwischen Probleme in seiner Relevanz hat (was durch G+ gelöst werden soll und auch kann).

Das hinterfragt das ein oder andere Geschäftsmodell, fängt bei Hotelempfehlungen an geht über Singlebörsen weiter und endet bei Medien. Graph Search bietet die genaue Info und die Verbindungen von mir zu diesen Resultaten – kostenlos.

Die Annahme somit: sozialer Kontext ist hochrelevant und mit Graph Search erwächst Google ein echter Wettbewerber.

Was bedeutet das für Firmen und die Facebook Strategie?

Ganz einfache Frage: wenn da ein neuer Player kommt, dann muss meine strategische Entscheidung sein, ob ich da mit machen möchte.

Was bedeutet das? Alte Denke aus Sicht von Benjamin: zentrale Präsenz für Marke oder Firma. Heute eher: eine Klammer bauen um mehrere Präsenzen. Warum? Einfach argumentiert am Restaurant oder Hotel Beispiel – ich werde nicht Fan der Kette sondern des einen lokalen Ablegers. Den Point of Interest von dem ich begeistert bin. Nicht die Zentrale Edeka sondern meinen Edeka. Wichtig somit: Portfolio Management über meine Properties.

Herausforderung: zentral vs. dezentral

Zentrales Marketing will Kontrolle, Brandverantwortliche will Kontrolle – viele kleine Partner ist wie Flöhe hüten. Allerdings schlummern in den lokalen Inhalten derbe Potentiale also brauchen wir smarte Lösungen zur Verwaltung und Kontrolle.

Take Aways: 

  • Open Graph ist das Herz von Facebook
  • Graph Search ist Teil der Zukunft von Suche
  • Fanpage Portfolios gewinnen an Bedeutung
  • Software ermöglicht effizientes Management dieser Portfolios

Knackige und schlüssige Argumente aber eben auch – das sagte er selber so schön –  das sind letztlich Glaubenssätze die es zu testen und beweisen gibt.

 

Sven-Olaf Peeck

Sven-Olaf Peeck

Geschäftsführung

Er mag das Internet und digitales Marketing. Er glaubt daran, dass alles messbar gemacht werden kann und auch sollte. Entsprechend schreibt Sven oft über Messbarkeit oder teilt seine Bewertung von Hypes. Svens Hoffnung: dass Firmen durch mehr Wissen weniger Quatsch im digitalen Marketing machen.

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