Onlinemarketing B2B Conference, Juli 2014, Tag 2 - Onlinemarketing, Social Media & Content Marketing | crowdmedia GmbH Hamburg
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Onlinemarketing B2B Conference, Juli 2014, Tag 2

von Sven-Olaf am 2. Juli 2014 verfasst


Sven blogged live von der Conference. Daher kann es zu fehlenden Satzteilen oder Satzzeichen kommen. Wir freuen uns über Anmerkungen dazu und verbessern dann. @sopeeck bei twitter

Search Engine Marketing, Tobias Jungcurt, SoQuero GmbH

Nach dem der erste Tag (meine Zusammenfassung hier zu lesen) in der Tat vor allem auf Strategie mit viel Einschlag Meta-Ebene zum Thema hatte, geht es heute in operativere Fragestellungen wie Search, E-Mail und rechtliche Aspekte.

Google: immer noch und auch wichtig

Erst mal das Setting der Potentiale: 175.000.000 Suchanfragen bei Google pro Tag. Da werden bestimmt ein paar Kunden dabei sein für jeden von uns. Wer weiter gucken will für sich der möge google.com/trends befragen zu seinen Suchbegriffen für den ersten Einblick. Wer hier nicht auftaucht schöpft nicht die Potentiale ab, die er durch Offline Maßnahmen wie Messen oder Print triggert.

Wir verdienen ja das meiste Geld über Umsatz: KPI

Ernüchternd war die Übersicht einer Studie zu KPI im B2B Onlinemarketing die Tobias vorstellte: man guckt auf Reichweite aber 24% hatten gar nüscht angegeben und Dinge wie CPL fehlten. Auch die Publikumsbefragung bestätigte meine Seminarerfahrung: „was ist mir ein Kunde wert“ ist eine zu oft ignorierte Frage.

Erwartungsmanagement via Landingpages

Weitere wichtig Grundlage: Landinpages sind mein Aushängeschild. Will sagen wir schaffen Erwartungen durch Werbung in den verschiedenensten Kanälen, dazu muss meine Zielseite passen. Dran denken bei Gestaltung bzw. auch Auswahl der Landingpages.

Butter bei die Fische: was machen wir

Move 1: Keywords definieren und sich die Frage stellen, wie weit man einen Infoprozess abdeckt nur am Ende der Customer Journey wenn der Kunde weiß „ich brauche eine CNC Fräse XYZ“ oder früher in der Kette wenn er sich Sachen fragt wie z.B. „wie kann ich das Bauteil für mein Produkt herstellen“.

Move 2: Content Strategie für SEO bzw. Setup der SEA

International tätig? Domain machste dann so.

Gute Übersicht wie mache ich das mit mehreren Ländern? Zwei gute Lösungen möglich die Toplevel Domains wie „.de“, „.pl“ oder genauso gut „xyz.com/de“ wie  „xyz.com/de“

Die Länder-Domains sind laut SEO-Bauchgefühl etwas besser in der Performance, bedeuten aber auch x-fachen Aufwand an Hosting, Contentpflege. Auch das Grundrauschen an SEO Aufgaben muss dann mehrmals laufen, während eine „.com-Lösung“ mit Foldern für die Sprache (.com/pl etc.) habe ich eine zentrale und starke Domain statt mehrerer. Wichtig: die Zuordnung in den richtigen Sprach-Index.

Contentstrategie und Off-Page Optimierung – das machen wir mit Links

Überlegen mit wem ich reden will und die Inhalte und das Wording drauf anpassen. Fachgruppe vs. allgemeines Interesse. Auch hier mal drüber nachdenken wer alles im Unternehmen Inhalte hat: also Content synchronisieren über Fachabteilungen und Maßnahmen hinweg.

Das macht auch Offpage (im wesentlichen Linkaufbau) einfacher. Links sind weiterhin wichtig ABER Google will mittelfristig davon weg dass Links der große Rankingfaktor sind. Trotz updates wie Humming Bird ist das aber noch ein paar Schritte weg. Also bei allem auch bedenken, wie ich Links kriege durch z.B. Interviews, Gastartikel, Whitepaper die sich in Social Media verbreiten lassen und auch eingehende Links von thematisch passenden Seiten geben

 Adwords Tipps: Granular  arbeiten und Geld sparen

Was gilt es bei Adwords zu beachten? Erstmal die Frage: selber machen oder externe Hilfe? Für große Firmen ist Kompetenz-Aufbau sinnvoll aber ist das auch so wenn ich ein kleines Marketing-Team habe eine relevante Kernkompetenz?

Dann der wichtige Hinweis auf die Wichtigkeit von Qualität. Was ich bezahle basiert zu 50% auf der Qualitäteinstufung die Google meine Anzeige gibt. Somit der Hebel um Geld zu sparen wenn ich mir im Setup viel Mühe gebe und granular arbeite. Ich sach mal Rule of 10: lieber am Anfang arbeiten als hinterher ein 10-faches an Aufwand beim reparieren des initialen Geschlampes.

Sky is the Limit: vergesst Budgetierung bei Adwords!

Wenn ich weiß was mir ein Kunde wert ist, dann darf ich das Budget nicht begrenzen. Wäre so als würde ich nach dem dritten Autrag im Monat nicht mehr ans Telefon rangehe. Also wenn ich weiß was ein Lead wert ist, dann will ich so viele wie möglich haben und begrenze mich nicht auf x-tausend Euro pro Monat.

SEA auf den eigenen Namen schalten? Machen!

Seh ich genau wie Tobias, machen! Euer Ziel muss sein immer bei relevanten Begriffen oben zu stehen. Also nehmt die günstigen Klicks auf eure Marken mit! Auch wenn ihr schon oben steht, da stehen noch neun andere, vielleicht auch Wettbewerber, die wollen wir wegbeissen! Also auch den eigenen Namen schalten!

Fazit: SEO und SEA

Die beiden ergänzen sich gut und es wird wichtig bleiben hier oben zu stehen. SEA ist das schnelle Medium zum testen, SEO lernt aus den Erkenntnissen und Tests. Verzahnung ist das Thema und in B2B als gute Nachricht gibt es noch die Chance sich Top Plätze zu sichern weil Wettbewerber ggf. noch pennen auch wenn die am Markt dicker sind als ich. Dafür muss ich aber investieren, Tobias schlägt ca. 30% des Budgets vor, damit man überhaupt belastbare Testergebnisse hat auf denen man dann lernt.

Als guter aber auch harter Lehrer gab Tobias auch Hausaufgaben auf, weiß gar nicht wie und bis wann er da eure Ergebnisse haben will…

Hausaufgabenliste für die Zuhörer

1. in Analytics gucken und KPI definieren
2. checken ob mein Admin die Webmaster Tools eingebunden hat
3. Brand checken: Name googlen und Top 10 checken, wer steht da?

4. viel leicht und schnell findet man das Kontaktformular?

Parlez-vous anglais: Internationales Onlinemarketing bei Festool

Im Vorab: es gibt kein Patenrezept daher der Case Festool als Inspiration zu sehen und nicht als „genau so geht das für jeden B2Bler“ da Strukturen zu vielfältig sind.

Erste Grundlage für Festool Case: Vertrieb über Fachhandel statt direktem Vertrieb, das wirft bei CPL Diskussion gleich das Problem auf, das eh wenig online gekauft wird und die Transaktion dann wenn auch auf der Website des Händlers wäre.

Zentral oder dezentral: Wie organisiere ich die Websites?

Die eigenen Pages werden in einer Mischung aus zentral und lokal strukturiert. Also Vorgaben die aus dem Headquarter kommen und auch  Aussteuerung der Inhalte was an Produkten gefeatured werden soll. Die Länder können ihre eigenen Inhalte anpassen was z.B. Social Media Kanäle angeht. Gibt mehr Steuerung und Sicherheit für die Marke, bedeutet aber zentralen Pflegeaufwand. Triviawissen für die nächste Cocktailparty: China ist starker automotive Markt, daher kein „Kanten anleimen“ und „Hobeln“ auf der Website. Das wird entsprechen ausgesteuert von der Zentrale.

Lokal weil es sein muss: Newsletter Marketing

Im Newsletter wird nur Infrastruktur bereitgestellt, Content wird individuell angepasst von den Ländern mit regionalen Messen. Es wird redaktioneller Inhalte zur Unterstützung bereitgestellt aber nicht aufgezwungen.

Social: erst wenn andere Kanäle im Griff sind

Weil Social Arbeit ist und nicht erfolgreich nebenbei betrieben werden kann, ist die Ansage an die Länder „erst die Basics dann Facebook“. Also Website, News als Basics und wenn ihr dann noch Zeit habt, dann macht Social Media.

Auch hier viele Synergien im Bereich Content die zwischen den Ländern ausgetauscht werden können aber wieder nicht müssen. Übrigens zum Teil mit sehr sehr viel Zeitverzug, geht aber trotzdem. Für die Metriken: es wird auf Interaktion geguckt und auch auf Shares aber nicht auf Fanzahl. Als Resultat wird gemessen was an qualifizierten Kontakten, Supportanfragen rein kommt. Auch die Frage bei den Contents: schön dass er geshared wird aber passt das zu meiner Markenbotschaft? Helfen mir „Thanks God it’s Friday“ Posts wirklich weiter?

Warum eigentlich so viele Länder und Kanäle?

Zielgruppen-Fokus ist die Erklärung und die ist in dem Case von Michael eine Handwerkerschaft die man besser in der Landessprache erreicht. Also mit Standard-Englisch könnte man bei Ingenieuren punkten, bei Festool sieht man das nicht. Ensprechend Sprachenvielfalt und angepasste Contents.

Und innerhalb der Länder dann auch gutes Zusammenspiel der einzelnen Kanäle für Kampagnen. Angepasste Versionen einer zentralen Botschaften in twitter, youtube, Adwords mit einer gemeinsamen Zielseite.

Internationales Onlinemarketing ist kein Ponyhof

Was auf der Website an Kontrolle da ist, fehlt in anderen Kanälen wie Social Media, daher Aufwand in Verständnis schaffen und Marke klar halten. Die Marke ist letztlich das was über alle Websites und Kanäle gewahrt sein muss. Da muss die Hilfestellung aus der Zentrale unterstützen.

Wenn du dann ein Bild von einem Kunden mit Festool Tattoo auf dem Schädel auf Facebook siehst, dann weißte, dass du was richtig gemacht hast und hast Spaß bei der Arbeit auch wenn das ein großer Berg ist.

Launch der Boeing 777F- B2B Online-Kampagnen bei der Lufthansa Cargo, Carolin Biebrach, Lufthansa Cargo

Wie spielen wir Kampagnen online? Intern ist 777F Kauf ein heißes Thema für LH Cargo, aber wie kriegt man das auch für Kunden relevant hin?

Ziel: Aufmerksamkeit generieren aber auch bedenken, dass es nicht die anderen Teile der Flotte abwerten sollte.

Ansatz: Einbinden von Kunden, Mitarbeitern im Rahmen durch Kreativwettbewerb „Name the plane“, ein Namenskonzept für alle Flieger der Flotte.

Beim Vorgehen drauf gucken, dass viele mitmachen aber Learning aus anderen Aktionen: nicht die Community abstimmen lassen! Besser: hochkarätige Jury mit Vorstand unter anderem besetzt und cooles Incentive für Gewinner wie hier der Zugang zum Lauch-Event in Frankfurt.

Interne Linie im Sand: 1.000 Beteiligte , am Ende waren es 41.000. Gewinner war ein Konzept der Flotte länderspezifische Namen zu geben „Good Day, USA“, „Ni Hao, China“ etc.

Die Kampagne wird auch nach dem eigentlich Launch-Event verlängert und am Leben gehalten. Jedes getaufte Flugzeug wird stark im lokalen Markt gefeatured mit starkem PR-Durchschlag wie deutscher Botschafter in Kenya tauft das Flugzeug. Also nicht nur 1x Kohle ausgeben sondern verlängern und sinnvoll zweitverwerten.

Die Community aktivieren als Multiplikatoren

Wie kriegen wir Reichweite auf Kampagnen? Basis war frühzeitiges einbinden der eigenen Facebook Reichweiten. Top User durften sich bewerben, um die digitale Coverage des Events via Facebook zu betreiben. Erste Teaser mittels Bildern aus der Produktion des Fliegers, Wettbewerb um die Möglichkeit Live-Reporter zu sein.

Auf dem Event dann aktive Aufforderung: Leute fotografiert und haut rein. Die Marke hatte ihre offiziellen Posts vorbereitet aber die Fans haben die eigentlichen Reichweiten und Sichtbarkeit auf Facebook geschaffen.

Online & Recht: 8 Tipps gegen Abmahnungen

Das Thema was irgendwie ja doch bei allen brennt: wie komm ich rechtlich heil durchs Onlinemarketing. 8 Tipps dazu von Sabine Heukrodt-Bauer.

1. Marke: sichern wo möglich und wenn noch nicht getan, sind gut investierte 300 Euro die einem die nötige Grundlage schaffen und den eigenen Namen sichern.

2. Mitstörer-Haftung: auch für Werbepartner, die für mich tätig sind wie z.B. Affiiates, hafte ich wenn die gegen Gesetze verstoßen

3. Urheberrecht: Finger weg lassen wenn Ursprung unklar ist, es gibt keinen Freifahrtsschein der alles gut macht wie die Nennung der Quelle. Wenn ich mich erwischen lasse, dann gibt es standardisierte Lizenzgebühren die ich zahlen muss. Kann man vermeiden

4. SEO, SEA  und andere Suchmaschinen: Keine Irreführung durch Bewerbung von Marken die ich nicht handle im Text.Anders allerdings bei Adwords: buchen darf ich die Keywords nur nicht in die Anzeige schreiben. Der User sieht das gebuchte Keyword ja nicht als Argument dahinter. Case „MOST Pralinen“ vom BGH

Aber es gibt vom BGH andererseits auch die Entscheidung zu Fleurop, die als starkes Synonym  für Blumenversand gesehen werden und mehr Schutz kriegen (so wie Tempo für Taschentuch)

Im SEO-Bereich bitte keine fremden Marken als Hidden Content oder in den Meta-Tags,  schwierig für Google und unlauterer Wettbewerb.

Beachtet die Preisauszeichnungen auf der Website aber auch auf Preissuchmaschinen. Die Preise müssen auch synchron sein, sonst wird es unlauterer Wettbewerb und als Lockangebot gesehen. Also Website erst anpassen wenn alle Preissuchmaschinen aktualisiert sind.

6. Datenschutz und Tracking Tools

Eigentlich aus Sicht der Abmahung bis dato wenig Gefahr beim Datenschutz. ABER im Sommer 2013 Urteil OLG Hamburg, dass Verstöße beim Datenschutz auch abmahnbar sind. Also wird heißer das Thema wenn es um Tracking, E-Mail-Permissions geht.

ToDos beim Tracking um rechtskonform zu sein;

1. IP-Anonymisierung

2. Datenschutz-Seite

3 Widerspruchsmöglichkeit via Opt-Out-Cookie

4. Auftragsdatenverarbeitungsvertrag mit Google schließen (Standard Prozess mit PDF von Google)

5. Altdaten löschen die noch nicht datenschutz-konform erhoben worden sind)

Auch an das Thema Re-Targeting denken, hier gibt es auch Opt-Out und das hat Konsequenzen.

7. Datenschutz und §TMG

Ich darf alles was das Gesetz erlaubt oder was der User mir erlaubt. Im Kern: Gesetz gibt alles frei, was nötig ist für den Geschäftsvorgang auch steuerrechtliche Nebenaspekte ABER alles was davon abweicht nur mit Einwilligung des Users VOR dem Speichern nicht nachträglich! Im Detail dann echt alles tricky wenn man länger drüber nachdenkt was geht und wie ich das aktuell umsetze. Geht eben nicht nur um Newsletter Opt-In sondern auch Verwertung von Leads im CRM, Erstellung von Kundenkonto zur Speicherung von Daten

In den Komplex gehört auch Recht am eigenen Bild das gute alte Thema: kurze Fassung lieber die Erlaubnis abholen, um auf sicherer Seite zu sein auch wenn es bei öffentlichen Veranstaltugen, Promis und ähnlichem Ausnahmen geht. UND NEIN: es gibt keine 3 Personen Regelung die alles gut macht und die rechtlichen Regelungen aufhebelt.

8. Social Media Guidelines erstellen und Kommunikation regeln mit den Teilen:

  • Wieviel private Nutzung ist okay?
  • Wer macht was und ist zuständig
  • Was darf veröffentlicht werden? Idee: Bilderpool einrichten damit Urheberrechtsprobleme umgangen werden
  • Wer darf auf negative Reaktionen auf fremden Seiten reagieren?

Bunter Gemüseintopf „Aschenputtel“: Ein Inbound Rezept zum Selberkochen, Philip Kwiotek, apetito AG

Nach dem Essen weiter mit dem Essen. apetito ist Erfinder des Essen auf Rädern als Lieferant für Schulen, Kindergärten und Philip teilt sein märchenhaftes Rezept mit uns.

Ausgangspunkt ist Content und der muss auffindbar sein. Google ist dein Freund und für Firmen ist er Vermittler von Besuchern. Werbeakzeptanz ist große Herausforderung und These : je jünger die Zielgruppe desto weniger Akzeptanz für unterbrechende Werbung und die Wichtigkeit von inbound.

Merksatz: Never Date an outbound marketer: http://www.hubspot.com/cartoons

Die Zutaten von apetio:

  1. Klare Ziele: was will ich
  2. Kenne deine Zielgruppe, warum nicht mal mit einer 10. Klass aus dem lokalen Gymnasium über Social Media reden?
  3. bester Content: was will die Zielgruppe
  4. Verteilen: wie erfahren Leute von uns
  5. Messen & Optimieren: einfach besser werden

Ziele nebst klaren Kennzahlen und die Messbarkeit schaffen. Klar definieren, was ein Lead ist und Inhalte messbar machen in dem Interaktionen definiert werden die zielführend sind.

Kenne deine Zielgruppe, werde Kundenversteher. Dazu nutzen wir dann Tools wie Adwords Keyword Planner oder Google Suggest aber auch echte Menschen aus der Zielgruppe oder besser der Stakeholder also auch ran an die Vertriebler, Servicemitarbeiter und Kunden um zu verstehen was die da draußen an Themen bei den Kunden finden.

Daraus dann Persona ableiten und das „für wen bauen wir das basteln“ erkennen. Wie gehen die mit Technik um, wie kommen die auf unsere Website aber auch die Contentplanung: was will die von uns wissen? Persona können vom Sozial-Pädagogen bis hartem BWLer sein als Leiter der Zielkunden „Altenheime“. In der Denke einer Stakeholder Diskussion können auch Eltern als Multiplikatoren helfen um Entscheider im Einkauf bei Schulen anzugehen.

Das Ziel 100% bester Content kann nur im Team erreicht werden. Fachabteilungen treffen sich und tauschen Themen aus, planen Maßnahmen und pflegen das auch in Redaktionspläne ein. Ein Treiber muss aber auch da sein um Themen zu entwickeln.

Verteilen: wie kriege ich Reichweite, schön visualisiert in einer Matrix aus Akzeptanz und Kontrolle. Hohe Akzeptanz und Kontrolle bei „Mein Apetito“ als eigene Social Media Plattorm für Kunden als owned Media, Website hat deutlich weniger Akzeptanz bei gleicher Kontrolle.

Hier wird auch weiter gedacht als nur die eigene Produkte, auch Partner werden mit Traffic versorgt aus Themenportalen. Paid Media via Adwords (was sehr gut läuft) und Display, was eher hakig läuft.

Earned Media via Social Media noch kleiner Testballon aber trotzdem wichtig: begreifen wie das funktioniert.

Messen und optimieren: feines Dashboard mit echtem Sales Fokus und durchaus schlank mit 6 Metriken wie CPL, Share of Traffic. .

Fazit: In Content und Ziele denken, Nutzerfokus heißt Nutzen stiften und Probleme lösen. Perfektes Rezept gibt es nicht also immer dran bleiben mit testen.

Märchenhafte Zusammenfassung am Ende: von der Aufmerksamkeit bis zur Conversion. Inbound Marketing ist wie Aschenputtel. Aber keinesfalls ein Märchen.

B2B E-Mail Marketing, Nadja Schock, Infineon Technologies AG

Warum ist E-Mail nicht mehr sexy und was kann es im B2B leisten? Eigentlich seltsam. Hier kommen die Argumente sich damit zu beschäftigen.

Erster Schritt: wie sieht der Lebenszyklus aus, das ist die Basis für spätere Automatisierung. Für Infineon sind es 6 Schritte vom opt-in bis zu purchase wo unterschiedliche Inhalte geteilt werden mit ihm. Leider kann der Kunde am Ende auch inaktiv werden, also Re-Aktivierung von verlorenen Kunden.

Wie kriege ich die Einordnung hin, wo sich der Kunde befindet in diesem Zyklus. Zwei Quellen : Profilinformation die uns der Kunde direkt gibt gepaart mit Erkenntnissen aus dem Kundenverhalten aus dem Tracking. Der Weg soll gegangen werden von „one shot messages“ dazu zur richtigen Information zur richtigen Zeit. Ran ans eingemachte, wie macht Infineon das?

Wie schaffe ich Profile? In einer Welcome Strecker erstmal nicht überfordern: 3 bis 5 Felder maximal. Also hat man noch wenig Informationen. Wie ändere ich das : Details abfragen in einem Profilbereich als Microsite.

Die Macht der Reminder nutzen und Kontaktfreude nicht vergeuden

Wenn die erste Mail ignoriert werden, einfach mal Reminder schicken nach 2 Wochen mit anderem, angepassten Inhalt. Gute Möglichkeit sich noch mal als Unternehmen vorzustellen: wo biste hier eigentlich gelandet.

Spannende Zahlen: deutlich bessere Öffnungs- und Klickraten in der ersten Zet. Also nicht zu lange warten mit den ersten Mails. Man ist quasi noch in Redebereitschaft.

In die nächste Phase: Produktvorstellung.

Regelbasierte Filterung von E-Mailadressen z.B. anhand von Profilinformationen wie „Branche“ oder „Interesse an Produkt X“ oder auch Verhalten wie „hat Website Produkt X 5-mal besucht“. Dann startet ein mehrstufige Strecke mit Inhalten. Dabei wird defensiv vorgegangen, nur bei Reaktionen auf eine Mail durch Download von Infos wird die nächste Mail ausgelöst, Abstand der bei Infineon gut funktioniert: 3 Tage zwischen den Mails. Aber best practice müssen erarbeitet werden.

Die Contentbereitstellung wie Whitepaper soll Köder sein, um die Profildaten zu optimieren. Ansatz: progressive Profiing, aus dem Kontakt werden nur fehlende Felder angezeigt. Dadurch kann mehr an Feldern in Schritten abgefragt werden bis zum vollqualifizierten Hot Lead. Macht auch wieder die Ansprechbarkeit besser. Nach durchschnittlichen Klickraten und Öffnungen der Intro Mail verbessern sich die Werte der folgenden Mails massiv bis zu 60% Öffnung. Gute Vorqualifizierung durch Nuturing und das schafft etwa 3% qualifizierte Profile mit stolzen 20 ausgefüllten Profilangaben.

Online und offline – der Abbinder wo die Reise hingeht.

Auf der Zielgeraden Marcus Koch mit einer Zeitreise. Starten wir 1855 mit der ersten professionellen Anzeigenvermittlung in Altona, da kommen wir her, die erste deutsche Werbeagentur. Im Vergleich dazu haben wir Onliner noch den Krabbelkind-Status auch von dem was wir lernen werden und lernen müssen.

Mit den Stellenanzeigen der FAZ konntest du früher den ganzen Winter heizen.

Kleiner Sprung: wer hat sich mit Internet ist nicht schlimm verschätzt? Verlage und Musikindustrie, Filmindustrie alle an Fehleinschätzungen am knappsen was digital bedeutet. Massives weggebrechen von Geschäftsmodellen. Wer glaubt sein Markt sei safe, der irrt. Und selbst Themen wie Payment sind ein Thema. Was machen Wearables mit meinen Mitarbeiter. Google Glass als Untestützung beim Kommissionieren ist doch logischer Case.

Adlerschwingen aufsetzen und mal über den Dingen schweben

Was bedeutet Digitalisierung denn für jeden von uns? Wir brauchen den Blick auf die Meta-Ebene um einzuschätzen was das für uns bedeutet.

Historisch gewachsen: Warum eigentlich Trennung offline und online?

Aus Leidensdruck und als Verkaufsargumente haben wir Messbarkeit versprochen. Performance Based war die Mantra und sie war zu seiner Zeit richtig. Aber die Zeit ist vorbei. Nicht alles ist messbar, viele Daten sind nicht die Antworten, Wir haben uns abgegrenzt, sind geiler und besser als die klassischen Werber. Quasi Sturm und Drang Zeit und dabei leider den Kunden vergessen. Große Ideen entstehen aus Customer Insights und nicht aus Einsen und Nullen.

Kundenfokus statt Tool-Rubbish

Wirklich gut werden wir sein, wenn wir das was offline schon lange kennt auch online einsetzen. Verstehe deinen Kunden, verstehe wie er auf deiner Seite aktiv ist. Das ist die Basis für eine Technologie-gestützte Strategie. Auf dem Online-Techie Ansatz hängenbleibend und als Onliner weiterhin gegen die alten Wege rebellieren. Interne Job-Rotation, miteinander reden statt aneinander vorbei arbeiten. Hey ho let’s go!

Sven-Olaf Peeck

Sven-Olaf Peeck

Geschäftsführung

Er mag das Internet und digitales Marketing. Er glaubt daran, dass alles messbar gemacht werden kann und auch sollte. Entsprechend schreibt Sven oft über Messbarkeit oder teilt seine Bewertung von Hypes. Svens Hoffnung: dass Firmen durch mehr Wissen weniger Quatsch im digitalen Marketing machen.

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