Social Media

Das 1×1 der Social Media Guidelines

von am 24. Oktober 2013 verfasst


Mitarbeiter – Botschafter der Marke

Unter dem Thema dieses Blogartikels verstehen die Unternehmen zweierlei Inhalte. Zum einen geht es um Regelungen, Vorgaben, oder wahlweise auch Richtlinien, an die sich ihre Mitarbeiter halten sollen, wenn sie mit den Firmenaccounts Neuigkeiten auf dem Facebookprofil, dem Twitteraccount oder der Homepage verbreiten. Zum anderen geht es um die Nutzung der Privatprofile der Mitarbeiter, welche automatisch als Botschafter der Marke fungieren. Machmal wird auch am Rande festgelegt wie intensiv ein Mitarbeiter seine Accounts bei der Arbeit nutzen darf. Beispielsweise nur in den Pausen; oder sogar nicht einmal dann. Mitunter behandeln diese Richtlinien (ob in Text-, Bild- oder gar Videoform wie bei Tchibo) auch spezielle Fragen wie „Wer haftet, wenn ein Mitarbeiter den Internetanschluss des Unternehmens benutzt und eine Urheberrechtsverletzung begeht?“.

Social Media Guidelines als Teil der Geschäftsstrategie

Die Richtlinien für die sozialen Medien müssen als Teil der Geschäftsstrategie eines Unternehmens gesehen werden, welche notwendig sind um die Geschäftsziele zu erreichen. Mit einem privaten Facebook Account oder dem der Firma – jeder Mitarbeiter wird quasi sofort mit seinem Arbeitgeber assoziiert. Damit ein einheitliches Bild bzw. Image kommuniziert werden kann, darf es an strategischen Guidelines nicht fehlen. Diese dienen der Orientierung und werden im besten Fall von allen verinnerlicht und „gelebt“. Will ein Unternehmen als seriös und kompetent gelten, dann spielen Authentizität, Qualität und Kontinuität eine immense Rolle.

Gesunden Menschenverstand nicht außer Acht lassen

Jack Wolfskin geht sogar so weit, dass die Mitarbeiter des Outdoor Ausrüstungsunternehmens firmenintern geschult werden, und in eigens konzipierten Workshops den Umgang und die Spielregelen mit den sozialen Medien beherrschen lernen. Ein optimales Beispiel für eine simple Social Media Guidelines Kurzfassung ist meiner Meinung nach folgendes Video des deutschen Technologiekonzerns Linde.

Der Tenor ist überall nahezu gleich, sei es bei DHL, dem NDR, bei Daimler oder Kodak: Um eine gelungene Online Präsenz zu pflegen gibt man sich besonnen bis kompetent und achtet auf ein „gerüttelt Maß an gesundem Menschenverstand“, um es mit den Worten von Thomas Zimmerling (dem Senior Manager of Communication bei Jack Wolfskin) zu sagen.

1
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Dennis Pfeuffer

Ehemaliger

Dennis war 2014 Praktikant bei uns. Danach hat er seine Ausbildung in den Niederlanden fortgeführt und laut LinkedIn auch erfolgreich beendet.

Can’t touch this – Unsichtbare Produkte in Social Media sichtbar machen

Existiert Facebook in 10 Jahren noch? Ja [ ] | Nein [ ] | Vielleicht [ ]

Ding dong, das Einhorn ist tot