Facebook und Twitter mit Neuerungen, Google mit Gedichten – Unser Wochenrückblick

von am 16. November 2012 verfasst


Montag: Ich sage es gleich vorweg: Es wird eine Woche der Neuerungen. Ganz egal, ob Facebook, Twitter oder Pinterest – sie alle folgen Motto „Stillstand ist Rückschritt“. Facebook startet den bunten Reigen mit einer Funktion, auf die scheinbar viele gewartet haben. Es lassen sich Antworten zu Kommentaren schreiben, ohne auf die lästigen @-Nennungen von Usern zurückgreifen zu müssen. Aber auch wie immer gilt: Europa muss sich noch ein wenig gedulden.

In Häme ist die „Netzgemeinde“ geübt. Deswegen ist es schon ein bißchen verwunderlich, das es fast eine Woche gedauert hat, bis der „Like Count“ für Matt Romney an den Start gegangen ist. In Echtzeit verfolgen, wie schnell Romney Freunde bei Facebook verliert.

Sie haben es getan. Auf dem Barcamp in Hamburg habe ich mir angehört und angeschaut, was der Landkreis Friesland plant, nun sind sie online: Liquid Democracy, hochoffiziell in einer Kommune. Viel Erfolg!

Google ist sich seines Erfolges hingegen sicher. 2013 wird das Jahr von Google+

Dienstag: Nach einer angemessenen Pause darf es heute auch mal wieder ein Lobo sein. Der fragt sich, ganz deutsch, „Hä?“. Und meint damit die Verständnislosigkeit mancher Bürger für die Unbeholfenheit vieler deutscher Institutionen mit dem Internet.

Ein „ungestörter und offener Austausch“ soll möglich sein. Da sich die Fans des „Pornobüchleins“ (ich kann es nicht beurteilen, ich habe es nicht gelesen) offensichtlich in bestehenden Netzwerken nicht mehr explizit austauschen können, muss wohl ein eigenes Netzwerk her. Bitteschön.

Die Piraten brauchten wohl eine Konferenz, die sich darum drehen sollte, wie man zukünftig mit Shitstorms umgehen möchte. Naja, die Konferenz gab es zwar – hat aber selber einen Shitstorm ausgelöst. Leute, Leute, Leute.

Mittwoch: Seid nett zueinander! Mozilla gratuliert Microsoft zum Release des Internet Explorer 10. Auch wir gratulieren. Schließlich ist der IE das beste Tool, um sich einen Browser zu besorgen.

Annette Schwindt hat ein kleines Tutorial erstellt, das alle lesen sollten, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Fanpage ins Leben rufen zu wollen. Einfach lesen, abhaken – und dann erst loslegen.

Donnerstag: Wie lange lebt ein Tweet? 18 Minuten. Pinterest kümmert sich um die Business-Accounts. Das sollten sich Unternehmen rund um die Modebranche auf jeden Fall mal anschauen.

War nochwas? Achja, die große, große Frankfurter Rundschau gibt den Löffel ab. Wir sind bei dem Thema „Internet vs. Print“ ja immer etwas vorsichtig, weil die Wahrheit bekanntlich irgendwo in der Mitte liegt – wollen euch deswegen aber genau diesen Artikel aus dem „cicero“ nicht vorenthalten.

Freitag: Nun zu etwas ganz anderem: Twitter will mehr und besser. Leichteres teilen, längere Texte, eine eigene Foto-App … Sucht euch was aus.

Als Service für die, die bis hierhin durchgehalten haben noch ein kleiner Zeitfresser, der aber einem guten Zweck dient, nämlich der wissenschaftlichen Forschung. Erstelle deinen eigenen Browser-Fingerprint und stelle die Daten zur Verfügung.

Add-On: Gedichte. Von Google geschrieben. Geile Idee.

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Als Channel und Content Experte ist Wilko ist mit seinen journalistischen Wurzeln unser Mann, wenn es um redaktionelle Arbeit und redaktionelle Prozesse geht.Sein Wissen setzt er in Kundenprojekten um und teilt es als Seminarleiter mit den Teilnehmern unserer Social Media und Content Marketing Seminare.

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