Facebooks Baustellen, Twitters Nutzerpolitik und Googles Wallet – unser Wochenrückblick

von am 3. August 2012 verfasst


Montag: Der Bundesverband Community Management e.V., BVCM, hat endlich eine grobe Richtschnur zur Abgrenzung des Berufes „Community Manager“ gefunden. Gibt es hier als PDF. Facebook ist ganz schön in der Diskussion. Thomas Hutter kann zumindest die Sache mit dem Mitgliederschwund erklären. Schwund hat auch Udo Vetter ausgemacht. Und zwar in den Reihen der Leistungsschutzrechtbefürworter. Er nennt die Gesetzesvorlage deswegen auch nur noch „Lex Google“.

Dienstag: Facebook schraubt offensichtlich an den Fotoalben. T3n schreibt, dass Lieblingsbilder demnächst womöglich größer dargestellt werden, außerdem soll die Verwaltung einfacher werden. Twitter macht sich, so ist jedenfalls meine persönliche Sicht, gerade ein wenig unbeliebt. Erst das ominöse Hashtag-Hickhack bei der EM und den Olympischen Spielen, jetzt haben sie mal eben das Twitter-Konto eines kritischen Journalisten gelöscht. Was soll das?
Das kommt dabei raus, wenn das Community Management nach der Stechuhr arbeitet: Weil am Wochenende die Fanpage von Vodafone ohne Aufsicht bleibt, entwickelt sich ein Riesenproblem.

Mittwoch: Wenn man sich nicht um alles selber kümmert: Hans Sarpei rettet die Schwimmerehre.
Auch wenn Google+ nicht so richtig aus den Pötten kommt (sich aber macht, wie ich finde), Wallet scheint eine Erfolgsstory zu werden. Google ist beim mobilen Payment weit vorne – ganz allein.

Endlich, ENDLICH!, kommt das Thema Corporate Blog wieder mehr ins Gespräch. Wir glauben fest daran, dass sich Kompetenz und Philosophie nirgendwo besser manifestiert ist als in einem Blog. Zahlreiche Pro-Argumente liefert Dr. Kerstin Hoffmann. Die glaubt das nämlich auch. Und hat gute Beispiele.
Ein kleiner Nebenaspekt zum Thema Guideline: Darf ich eigentlich Fotos meine Mitarbeiter auf Facebhook posten?

Donnerstag: Das ist irgendwie … skurril. Anonymous sieht sich gezwungen, Markenrechte gegenüber einer französchische Textilmarke zu verteidigen. Und bei allem, was recht ist, Anonymous ist ein viel zu anarchischer Haufen, als dass ich die zum Feind haben möchte.
Spiegel online hat aufgeschrieben, wem Promis auf Twitter so folgen. Waren für mich einige Anregungen drin.
Der Diller hat einen guten Tipp, wenn einem das Geknipse und Getausche von Fotos im Internet auf den Keks geht. Einfach mit modernster Technologie den eigenen Kopf verpixeln.

Freitag: Quizfrage: Wisst ihr, was ein Lurker ist? Wer es nicht weiß, braucht sich nicht zu schämen, ich habe das Wort eben auch das erste Mal gehört. Ein Lurker ist jemand, der sich im Internet passiv verhält. Wieder was gelernt.
Eine weitere Baustelle bei Facebook sind sie Fake-Accounts. Ich selber habe mir meine Gedanken dazu gemacht, die Internetworld berichtet heute, dass Facebook von etwa 83 Millionen Fakern ausgeht.
Aktuell läuft ja eine Diskussion, ob Klickbots bei Facebook die Werbeausgaben in die Höhe treiben. Damit ihr wisst, was für ein gigantischer Markt das ist, müsst ihr euch den Global Facebook Advertising Report angucken.

Add-On: Wir haben anlässlich des „Middlefinger Days“ ein gebrandetes Timeline-Cover produziert. War ganz lustig.

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Als Channel und Content Experte ist Wilko ist mit seinen journalistischen Wurzeln unser Mann, wenn es um redaktionelle Arbeit und redaktionelle Prozesse geht.Sein Wissen setzt er in Kundenprojekten um und teilt es als Seminarleiter mit den Teilnehmern unserer Social Media und Content Marketing Seminare.

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