Social Media

Fanpages in Interessenlisten organisieren – ein Selbstversuch

von am 9. August 2012 verfasst


Ich gebe es zu, groß interessiert haben mich die Listen nicht, die seit dem 08. März 2012 zur Verfügung stehen. Eigentlich sind sie auch nicht wichtig. Meiner Meinung nach erreicht mich eine Meldung auf Facebook nämlich auf jeden Fall, wenn sie wichtig genug ist. Irgendeiner der Menschen, mit denen ich regelmäßig interagiere, wird die Meldung schon in meinen Stream pusten.

Nun hat aber mein Leben und mein Beruf im Netz auch noch eine andere Seite. Ich bin nicht nur Nachrichtenempfänger sondern auch Nachrichtenproduzent bzw. -verwerter. Bisher nutzte ich als Online-Recherchetool für Blogcontent hauptsächlich Twitter. Twitter ist in dieser Hinsicht sehr bequem. Man haut einen Begriff oder ein #hashtag in die Suchleiste und lässt sich entweder die wichtigsten oder die aktuellsten Links zum Thema servieren. Von da aus geht es zu den Primärquellen, dann Verbindungen schaffen und alles aufschreiben: Fertig ist das Grundgerüst für einen Blogartikel. Das zweite wichtige Tool, welches ich benutze, ist Google. Kennt ihr, brauche ich nicht zu erklären.

Nun sind, weil ich Facebook auf seine Recherchequalitäten testen wollte, meine ersten Interessenlisten zusammengekommen. Ich bin zwar jetzt nicht völlig euphorisch, aber im Großen und Ganzen ist das eine vernünftige und durchdachte Sache.

Wie ordne ich eine Fanpage einer Liste zu?

Der Clou ist: Ich muss die Seite, ausgesucht habe ich mir als Beispiel die TechnologyCamp-Fanpage, nicht mit „Gefällt mir“ adeln. Ich sehe alles, bin aber kein Fan! Mittels des kleinen Rädchens rechts neben der Nachrichtenfläche (sofern vorhanden) wähle ich die Funktion „Zur Interessenliste hinzufügen“ aus.

Dann kann ich mich entscheiden, ob ich die Seite (Privatprofile, die ein Abonnement anbieten, lassen sich übrigens auf die gleiche Weise einer Liste sortieren) einer bestehenden Liste zuordne oder ob ich eine neue Kategorie erfinden möchte.

Ich habe mich in diesem Fall entschieden, eine neue Liste zu eröffnen. Diese Liste soll alle BarCamps 2012 sammeln, denn ich rechne damit, dass noch einige stattfinden werden.

Ich nenne die Liste BarCamp2012.

Nun taucht die Liste neben meinen ganzen anderen Listen links unten auf meiner privaten Startseite auf.

Was finde ich an den Listen gut und was finde ich schlecht?

Gut finde ich, dass man mit diesen Fanpages in Interessenlisten den Edge Rank von Facebook unterlaufen kann. Ausnahmslos alle Nachrichten, die eine in einer Liste verzeichnete Fanpage raushaut, sehe ich. Schlecht finde ich, dass alle in einer Liste verzeichneten Fanpages in meinem „Feld-Wald-und-Wiesen“-Newsstream nicht mehr auftauchen. Es bedeutet tatsächlich eine Umgewöhnung, auch regelmäßig in seine Listen reinzuschauen. Tut man das nicht, verschwinden die Pages total aus dem Bewusstsein und im schlimmsten Fall verpasst man so die Knallernachricht des Tages.

Hat man diesen Schritt aber erst einmal geschafft, sind die Streams in den Listen fast wie Twitter. Chronologisch oder nach Wichtigkeit geordnet, wie man es gerne hätte. Insgesamt eine lohnende Ergänzung für meinen Arbeitsalltag. Man sollte allerdings darauf achten, nicht der Fanpage UND dem Twitteraccount zu folgen, das ist irgendwie witzlos. Dieser letzte Schritt des Auseinandersortierens der Kanäle pro Quelle muss von mir noch gegangen werden. Das mache ich morgen. Wenn ich Zeit habe. Oder Montag. Oder so.

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Wilko Steinhagen

Ehemaliger

Wilko gehörte zu den ersten Kollegen bei crowdmedia. Im Sommer 2011 trafen wir uns nach unserem Umzug in einer Büro-Gemeinschaft auf der Reeperbahn. Schnell wurde er aus einer lockeren Kooperation mehr und Wilko der erste Redaktionsleiter bei crowdmedia. Alles was Blog und Newsletter bei uns angeht, steht auf einer Basis, die Wilko gelegt hat. Auch wenn das Abenteuer Reeperbahn nach nur eineinhalb Jahren endete, blieb Wilko uns bis Sommer 2016 als Kollege erhalten. Dann zog es ihn samt seiner Familie nach Schleswig, wo er als Online-Marketing-Manager bei einem mittelständischen Unternehmen tätig ist.

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