Gekaufter shitstorm, NASA, SEO for Pussy Riot – unser Wochenrückblick

von am 10. August 2012 verfasst

Montag: Dem Investigativ-Platzhirschen der Fernsehlandschaft, N24, ist aufgefallen, dass Twitter ein Fake-Profil-Problem hat. Glückwunsch. Vielleicht sind das die Außerirdischen, von denen sie manchmal berichten?
Geile Idee: Anonymes Kundenfeedback gegen Incentive per App. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht.
Ein echtes Flaggschiff des investigativen Journalismus, die ZEIT, macht sich Sorgen ums Internet. Und verpackt es in Firmenbashing.
Zum Glück gibt es auch Leute, die sich Gedanken über Lösungen machen.

Dienstag: Kai Truhn eröffnet den Reigen für das alles beherrschende Thema dieser Woche. Kann man einen Shitstorm kaufen? Tja, nichts genaues weiß man nicht. Wahrscheinlich ist es nichts, Merkwürdigkeiten gibt es hingegen schon.
Boss-Move des Tages: NASA. Nothing more to say.
Ohgottohgottohgott, TechCrunch malt sich aus, was passiert, wenn das persönliche digitale Leben flöten geht. Bei mir wäre das so, als wenn Büro und Wohnung gleichzeitig abfackeln würden.
Makaber, trotzdem lustig: Please do not print large jobs.

Mittwoch: Endlich hat sich mal jemand in diesem Internet ein Herz gefasst und der größten Plage seit Erfindung der Hundewelpen den Kampf angesagt. Unbaby.me „entbabyt“ den Facebook-Newsstream. Wenn man will. (Bevor es hier Aufregung gibt: Dass Babys eine Plage sind, will ich nicht gesagt haben. Massenhafter Babycontent hingegen schon).
Auf dRadio ist eine ganz spannende Reportage über die sozialen Medien in der Türkei online gegangen. Internet und Politik, das ist eine ganz enge Beziehung.

Donnerstag: Ich facepalmiere! TLGG hat eine Satireseite aufgezogen und sich dort als Drahtzieher der Shitstorms, über die alle reden, geoutet. Einige Medien haben es geglaubt. Und eine böse Verwechslung gab es auch noch. In Lummaland ist das alles egal. Auch eine Einstellung.
Wir haben unsere eigenen Zahlen und Schlüsse gezogen.

Freitag: Die Internetworld glaubt zu wissen, woher die ganzen Sommertornados auf den Fanpages kommen. Es ist Urlaubszeit.
SEO vs Pussy Riot. Ganz nette Idee, allein der konkrete Nutzen erschließt sich mir nicht.
Kennt ihr noch den schlimmen Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Ich konnte damit nie etwas anfangen. Immer hin kann man damit jetzt das Internet erklären.

Add-On: Tja, warum eigentlich nicht? Die eigene Facebook-Chronik als gedrucktes Buch.

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Als Channel und Content Experte ist Wilko ist mit seinen journalistischen Wurzeln unser Mann, wenn es um redaktionelle Arbeit und redaktionelle Prozesse geht.Sein Wissen setzt er in Kundenprojekten um und teilt es als Seminarleiter mit den Teilnehmern unserer Social Media und Content Marketing Seminare.

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