Social Media

Guter Content durch Kollegen: 6 Tipps

von am 23. Oktober 2013 verfasst


Ermunterung zum Nutzen der verschiedenen Kanäle und Funktionen

Die Wahrscheinlichkeit, dass man es auf Anhieb schafft, jeden Mitarbeiter dazu zu bewegen, dass er für das Unternehmen mit Spaß und Herzblut postet, ist natürlich gering. Trotzdem kann man jeden Einzelnen mit einer Multi Media Content Strategie für irgendeinen Aspekt sicher begeistern. Man kombiniere die öffentlichkeitstaugliche Präsentation von Kollege Nr. 1 oder das Schreibtalent aus vergangenen Tagen von Nr. 2 mit der Erfahrung des Hobbyfotografen Nr. 3 oder der Leidenschaft von Nr. 4 einen Podcast zu produzieren.

Klare Standards müssen her

Wenn jemand der gerade zum ersten mal einen Content Post erstellt hat, und dieser ohne genaue Begründung abgewiesen wird, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht wieder posten will. Er fühlt sich unsicher und womöglich denkt er sogar, dass er nicht qualifiziert genug für den erhaltenen Auftrag war. Er ist demotiviert, weil man das Ergebnis seiner Arbeit nicht sehen kann und seine Anstrengungen somit umsonst waren.

Der Schlüssel zum Erfolg ist es also klare Standards zu vermitteln, welche erfüllt werden müssen. Wenn die Ergebnisse der Mitarbeiter abgelehnt werden kann man ihnen anhand dieser Punkte fundiertes Feedback geben und aufzeigen was verkehrt lief. Somit weiß jeder was von ihm erwartet wird. Die internen Gestaltungsrichtlinien sollten klären, wie es unter anderem um die Tonalität, um die Art des eventuell verwendeten Humors oder um die Frequenz der Posts bestimmt ist. Somit wird die kontinuierliche Qualität des Blogs sichergestellt.

Ausreichend Übung ermöglichen

Jeder hat schon einmal jene Angst gespürt, im Beruf zu versagen. Man muss sich selbst als Content produzierendes Element des Unternehmens sehen, und ständig relevante Inhalte an die Mitarbeiter weiter geben. Desto öfter die Mitarbeiter das Produzieren von Inhalten üben, desto weniger zögern sie dabei ihre eigenen Ideen in den Raum zu werfen um mit persönlicher Kreativität beizutragen und zu glänzen.

Internen Wettbewerb fördern

In einer Wettbewerbsgemeinschaft kann es eine effiziente Strategie sein, wenn das Erschaffen und Publizieren von wirklich gutem Content belohnt wird. Diese Idee ist tatsächlich recht simpel: Die Grundregeln müssen festgelegt werden und schon beginnt das Konkurrieren der Mitarbeiter um den besten Content. Es sollte eine Art Anreiz, einen echten Ansporn geben, damit die Mitarbeiter motiviert sind mitzumachen, und es nicht als lästige Pflicht ansehen.

Feedback an die Mitarbeiter kommunizieren

Das Erstellen von Content wird plötzlich weitaus attraktiver, insofern es direkt und leicht ersichtlich mit Ergebnissen verbunden ist. Die Analyse zu den Reaktionen, wie also der jeweilige Beitrag im Netz performt hat, sollte möglichst transparent intern kommuniziert werden. Dies stärkt wiederum das Wettbewerbsgefühl unter den Angestellten und die Qualität ihrer Beiträge. Durch diese Insights wird jedem Kollegen deutlich, was der per Social Media verbreitete Content für einen Einfluss auf den Website Traffic, die Relevanz bei Google oder die Beliebtheit unter den Kunden nehmen kann.

Wenn sich nun ein Mitarbeiter als guter Inhaltsproduzent entpuppt, haben die positiven Ranks seiner Beiträge und die Anerkennung im Unternehmen ganz einfach zur Folge, dass er das Thema Content zu produzieren in Zukunft viel lockerer angeht als zuvor.

Expertenwissen leicht verpacken

Ein knapp Tausend Worte starker Artikel, der komplett SEO-optimiert ist, haufenweise Links beinhaltet und von einem Experten verfasst ist, kann trotzdem auf ganzer Linie floppen. Die Masse der Adressaten wird diese ins Detail gehenden und im Fachjargon verfassten Artikel nicht (zu Ende) lesen, seien sie noch so professionell geschrieben. Eine Lösung wäre beispielsweise eine komplizierte Angelegenheit von einem Fachmann des Unternehmens in möglichst 10 Minuten erklären zu lassen. Das Ergebnis wird anschließend vom Marketing Team optimiert und in einen leicht verständlichen, prägnanten Post umgewandelt. Ein veranschaulichendes Bild oder ein weiterführendes Video werten den Beitrag insgesamt auf.

Insofern muss hierbei der Experte ein wenig vertröstet werden, hinsichtlich des Problems, dass die breite Masse mit seinem Expertenwissen einfach nicht umgehen kann. Sein ausgeprägter Wissenstand muss schlichtweg viel einfacher verpackt werden – doch dabei darf man natürlich nicht vergessen dem Experten zu zeigen dass der Content trotz der Kürzung ihm zu verdanken ist. Wir bieten zum Thema eigene Seminare an – bei Fragen zur Anmeldung einfach durchklingeln oder eine Mail schreiben.

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Dennis Pfeuffer

Ehemaliger

Dennis war 2014 Praktikant bei uns. Danach hat er seine Ausbildung in den Niederlanden fortgeführt und laut LinkedIn auch erfolgreich beendet.

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