Content-Marketing

How to: Leadgenerierung via WhatsApp

von am 3. November 2016 verfasst


Mittlerweile gibt es mehr als eine Milliarde WhatsApp-Nutzer. Das bedeutet, dass fast jeder siebte Mensch auf der Welt WhatsApp nutzt! So gesehen wird Leadgenerierung via WhatsApp ganz schön unterschätzt. Dieser Artikel soll dagegen ankämpfen, indem er uns zu WhatsApp-Leadgenerators macht. Auf geht’s!

Wähle ein Endgerät!

Natürlich musst und solltest du für den Newsletter deines Unternehmens nicht dein privates Smartphone oder deine private SIM-Karte nutzen. WhatsApp-Accounts sind an Telefonnummern gebunden – deshalb macht ein Firmen-Smartphone meist mehr Sinn.

Registrierung leicht gemacht.

Interessenten sollen sich für den Newsletter registrieren können. Für diesen Prozess gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die WhatsApp-Telefonnummer deines Unternehmens kann auf der Firmenwebsite veröffentlicht werden. Interessenten müssten dann aufgefordert werden, die Nummer in den eigenen Kontaktdaten zu speichern. Doch das reicht noch nicht – Opt-in ist Pflicht! Zu diesem Zweck muss der Interessent schriftlich über WhatsApp eine Einverständniserklärung für das Newsletter-Abo zu senden. Dazu reicht z.B. ein einfaches „Start“ oder ein bestimmtes Emoji, der auf der Website zu diesem Zweck festgelegt wird.
  2. Es gab aber auch genau andersherum gehen: Über die Unternehmenswebsite wird der Interessent aufgefordert, eine Abo-Anfrage für den WhatsApp-Newsletter zusammen mit der eigenen Handynummer über ein Kontaktformular sendet.

Die erste Variante wird häufiger verwendet und auch diverse Tool-Anbieter handhaben es auf diese Weise (z. B. WhatsBroadcast für Postillon und Chip). Chip fragt die Interessenten außerdem nach ihren präferierten Themen, wodurch die Leads direkt in Gruppen eingeordnet werden können. Clever!

Leadgenerierung via Whatsapp Leadgenerierung via Whatsapp

Fast genauso wichtig, ist das Opt-out. Am besten ihr beschreibt in eurer ersten Nachricht an den Abonnenten nach der Registrierung, wie er den Newsletter wieder abbestellen kann, z.B. einfach durch Senden von „Stop“. Auch für das Löschen seiner Daten sollte der Abonnent ein Codewort senden können (z.B. durch das Senden von „Löschen“).

Leadgenerierung via Whatsapp Leadgenerierung via Whatsapp

Broadcast-Liste oder Gruppe?

Tendenziell würde ich eher zu einer Broadcast-Liste raten. (Wie man diese erstellt, hat übrigens WhatsApp selbst auf seiner Website in einfachen Schritten erklärt.) Über Broadcast-Listen kann eine Nachricht gleichzeitig an viele Nutzer gesendet werden, quasi wie beim allseits beliebten E-Mail-Newsletter. Falls ein Interessent auf den Newsletter antworten sollte, so erhältst also nur dessen Nachricht.

In Gruppen können können potenzielle Antworten aber auch von jedem anderen Mitglied der Gruppe gesehen werden. Das ist aus Datenschutz-Gründen problematisch, da die Nutzer innerhalb von Gruppen Zugriff auf die Daten anderer Nutzer haben. Bei Broadcast-Listen gibt es nur den Kontakt zwischen dem Unternehmen und dem Interessenten.

Apropos Datenschutz: Was es aus rechtlicher Perspektive alles zu beachten gilt, ist hier gut zusammengefasst.

Planning is everything!

Trotz aller Coolness, die ein solcher WhatsApp-Newsletter in sich trägt, muss ich auch hier auf das spießige Thema Organisation verweisen. Die Verantwortlichkeiten sollten klar geregelt sein: Welche Mitarbeiter sind für das Verfassen und Versenden des Newsletters zuständig? Woher kommen die Inhalte? Wer kümmert sich (möglichst schnell) um Nachrichten von Interessenten an die Firmennummer? Auch die Frequenz sollte vorab festgelegt und eingehalten werden.

Dein Freund und Helfer: Tools.

Natürlich gibt es auch für Newsletter-Marketing mit WhatsApp geeignete Tools. WhatsBroadcast wurde in diesem Artikel bereits erwähnt und stellt auch das Tool dar, welches wir selbst schon ausprobiert haben. Unsere Erfahrungen mit WhatsBroadcast kannst du hier nachlesen. Alternativen könnten instantKOM (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch WhatsPro) und WhatsATool sein.

Pimp your Newsletter.

Natürlich sollte ein WhatsApp Newsletter viel kürzer sein, als ein E-Mail-Newsletter, er kann dafür aber auch öfter versendet werden. Dennoch gilt es, keine Bleiwüsten an die Abonnenten zu verteilen, sondern möglichst ansprechend gestaltete und strukturierte Newsletter. Emojis sind eine gute Wahl um Text aufzulockern. Generell kann der WhatsApp-Newsletter lockerer gestaltet werden als der E-Mail-Newsletter.

Um den Text zu strukturieren, sind bei WhatsApp seit einiger Zeit auch Textformatierungen zulässig. Fettschreibung erhältst du durch das Einrahmen der Worte durch Sternchen (*Fett*) , bei Kursiv durch zwei Unterstriche (_Kursiv_) und Durchgestrichen durch zwei Tilden (~Durchgestrichen~)

So und nun, nichts wie los – deine Zielgruppe wartet auf WhatsApp!

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[…] und WhatsApp ist Facebook hervorragend bei der jungen Zielgruppe aufgestellt. Ein paar Impulse zur Leadgenerierung via WhatsApp findest du übrigens […]

Jasmin Spitzer

Content-Marketing

Durch ihr Studium in Medienwirtschaft, Journalismus und Kommunikationsmanagement vereint Jasmin das gewisse Knowhow im Bereich Online-Kommunikation und die Leidenschaft des Schreibens. Auf unserem Blog teilt sie ihr Wissen und ihre Gedanken über Basics und Neuheiten des Content Marketings als ihr Spezialgebiet.

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