Content-Marketing

Leads generieren – wie geeignet sind QR-Codes?

von am 22. Juli 2014 verfasst


Falls du dich gerade fragst, was Leadgenerierung überhaupt ist und was sie kann, dann lies doch zuerst diesen Artikel, damit du anschließend auch beim Thema „Leads über QR-Codes generieren“ den Überblick hast.

 

Qualität der Leads – die Top-3-Faktoren

Die Leadqualität stellt das Verhältnis von der gesamten Leadanzahl zu den tatsächlichen, gewünschten Abschlüssen dar. Es gibt viele Faktoren, die sich auf die Qualität der Leads auswirken können – hier sind die Top drei:

Incentivierung:

Die Leadqualität ist höher, wenn beim Rezipienten ein ernsthaftes Interesse an der Marke und dem angebotenen Produkt /der Dienstleistung besteht. Leads, die ein Gewinnspiel als Incentive haben, sind von bedeutend geringerer Qualität.

Timing:

Timing ist alles – nach der Leadgenerierung sollte möglichst zeitnah auch die Umwandlung erfolgen (z.B. der Kunde bestellt ein Produkt), um so als Anbieter/Marke im Mindset des Rezipienten anzukommen.

Medienkonvergenz:

Besteht ein Medienbruch innerhalb der Leadgenerierung – wird der Rezipient z.B. von einem Printmedium durch den Lead auf eine Online-Plattform überführt – besteht immer ein gewisses Risiko, dass der Bruch zu stark und die Landingpage vom Rezipienten als nicht relevant eingestuft wird.

Bei dem Stichwort “Medienkonvergenz” im Zusammenhang mit Leadgenerierung, darf das Phänomen des QR-Codes nicht vernachlässigt werden. Diese kleine quadratische Erscheinung erfreut sich seit seiner Einführung 2009 nach wie vor großer Beliebtheit, insbesondere unter den deutschen Werbetreibenden. Rund jeder fünfte Deutsche scannt innerhalb eines Monats mindestens einen QR-Code.

 

QR-Codes – sinnvoll, wenn sie richtig eingesetzt werden

Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Barcode, der per integrierter Smartphone-Kamera mit Hilfe einer App gelesen werden kann. Die Idee hinter dem Code ist, dass Unternehmen Offline-Kunden auf ihre Online-Plattformen holen können, um so eine interaktive Kundenansprache zu ermöglichen.

Sinnvoll ist der Einsatz von QR-Codes, wenn das Ziel ist, dem Kunden mehr Informationen an die Hand zu geben (z.B. über Rezensionen, Produkt-Informationen, Image-Videos) oder ihn über aktuelle Sonderangebote/Gutscheine in Kenntnis zu setzen oder wenn man weitere Kontaktdaten vom Kunden haben möchte (Handynummer, Email-Adresse).

Außerdem erlaubt der QR-Code es, zu tracken, welche Angebote den Rezipienten besonders interessieren. Dementsprechend kann man Angebote optimieren.

 

Die Barrieren niedrig halten

Man kann beobachten, dass viele Unternehmen QR-Codes nutzen, um Rezipienten auf ihre eigenen Social Media Kanäle – vorrangig Facebook oder Twitter – zu leiten. Doch das ist nur begrenzt sinnvoll.

Wenn man mit dem Smartphone einen QR-Code scannt, der auf Facebook verlinkt, wird die Seite im Browser geöffnet, nicht in der Facebook App, da eine direkte Verlinkung nicht möglich ist. Das bedeutet, dass der User sich zuerst im Browser mit seinem Facebook-Profil einloggen müsste, um die Inhalte der Fanpage nicht nur sehen zu können, sondern der Seite auch einen Daumen zu geben – das ist nicht im Sinne der Usability.

 

Auf die Platzierung achten

Ein weiteres Risiko stellt die Platzierung und die Größe des QR-Codes dar. Oft wird der Code übersehen, weil er zu klein oder an einer Stelle ist, an der der Rezipient keine weiteren Informationen erwartet (z.B. sind QR-Codes auf Plakaten oft zu klein).

Ein weiteres Beispiel für eine ungeeignete Platzierung sind QR-Codes in E-Mail-Signaturen. Das macht gar keinen Sinn. Oder haben Sie schon mal mit Ihrem Smartphone einen QR-Code aus einer E-Mail gescannt, um den Link dann auf dem mobilen Gerät, statt auf dem Computer zu öffnen?

 

Dem User sagen, wo es lang geht

Um die Vorteile eines QR-Codes für das Unternehmen nutzen zu können, braucht es neben einer sinnvollen, d.h. für den Nutzer relevanten Landingpage, ein bisschen mehr Transparenz: Es werden mehr potenzielle Kunden den Code scannen, wenn sie wissen wo dieser sie hinführt und dass ihnen dadurch ein Mehrwert geboten wird.

 

Sinnvoll verlinken!

Bei der Überlegung QR-Codes einzusetzen, sollte der Mehrwert der Landingpage im Fokus stehen. Einen Mehrwert kann man dem User beispielsweise bieten, indem man ihn zu informativen oder unterhaltsamen Videos, zum App Store, oder der mobilen Homepage führt.

Werden diese Punkte beachtet, werden weder wertvolller Traffic und noch potenzieller Kunde verloren und der QR-Code bietet beiden Seiten eine Win-win-Situation.

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Sven-Olaf Peeck

Geschäftsführung

Er mag das Internet und digitales Marketing. Er glaubt daran, dass alles messbar gemacht werden kann und auch sollte. Entsprechend schreibt Sven oft über Messbarkeit oder teilt seine Bewertung von Hypes. Svens Hoffnung: dass Firmen durch mehr Wissen weniger Quatsch im digitalen Marketing machen. Folge ihm auf LinkedIn oder Twitter für mehr Infos und auf instagram für Bilder mit dem HDR Regler am Anschlag .

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