Lego-Avatar, Aufklärung 2.0 und sozialistisches Wlan – unser Wochenrückblick

von am 12. Oktober 2012 verfasst


Montag: Simpson-Adaptionen als Avatare für Facebook und Co sind ein wenig, sagen wir mal, im Mainstream angekommen. Wer sich immer noch nicht zu einem echten Pic durchringen kann und sich trotzdem wiederfinden möchte, kann sich nun seinen Lego-Avatar bauen.
Eine deutsche Institution, die ZDF-Sendung „Wetten dass…?“, hat einen neuen Moderator. Markus Lanz, bei dem es nur die Optionen „lieben“ oder „hassen“ gibt, hatte seinen ersten Auftritt. Twitter war dabei, und wie. Twitter selber scheint allerdings ein wenig die Realität flöten gegangen zu sein.

Dienstag: Björn Tantaus Social Media Podcast geht in die zweite Runde. Wie auch Teil eins: hörenswert.
Professor Vornberger gilt laut Spiegel als „E-Learning-Poinier“. Ich kann das nicht beurteilen, aber sein aktuelles Projekt finde ich cool: eine Youtube-Tutotial-Reihe zum Semesterstart.
Aufklärung 2.0: Soziale Netzwerke können helfen, sexuell übertragbare Krankheiten einzudämmen. Es scheint also auch in diesem Bereich zu gelten, dass Empfehlungsmarketing das beste Marketig ist – gerade bei Jugendlichen.

Mittwoch: Das sind ja fast lettische Verhältnisse: Die erste Großstadt denkt endlich über freies Wlan in Parks nach. Leider ist es Berlin, wir in Hamburg wünschen uns das schon lange.
Wie viele kostenlose Tools benutzt ihr im Web? Habt ihr euch mal Gedanken gemacht, wer das eigentlich bezahlt? Nein, das wird keine Einleitung zu einem Urheberrecht für Entwickler, sondern der Übergang zu einer sehr guten Grafik, die erklärt, wer eigentlich wie Geld verdient. Und wer nicht. Eine weitere, hilfreiche Grafik: Facebook „mit alles“.

Donnerstag: Facebook rollt in den USA den „Want“-Button“ aus. Fotos sollen mit bestimmten Funktionen, die auf den Konsum zielen, verbunden werden und so direkt auf Webshops usw. verlinken. Facebook will mit Werbung in diesem Bereich Geld verdienen, nicht mit Provisionen.
Ein tolle Grafik von facebookstories.com zeigt, wer mit wem befreundet ist. Nicht im Detail, sondern quantitativ sortiert nach privaten Freundschaften über nationale Grenzen hinweg. Ein schöner Seitenblick. Vielleicht gelingt es irgendwann, so etwas für besseres targeting zu nutzen.

Freitag: Der freie Journalist Thomas Reintjes crowdfundet für sein Projekt Feodo und sucht nach Unterstützern. Mit den Geldbeträgen sollen Texte, Grafiken, Podcasts usw. digital dargestellt und in einem Online Magazin umgesetzt werden. Ich glaub, da tun wir auch mal was in den Klingelbeutel. Lumma regt sich auf:
Add-On: Wie sagt man heute? Aaaaaawwwwwwe… Die älteren Semester würden es bei einem „putzig“ belassen.

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Als Channel und Content Experte ist Wilko ist mit seinen journalistischen Wurzeln unser Mann, wenn es um redaktionelle Arbeit und redaktionelle Prozesse geht.Sein Wissen setzt er in Kundenprojekten um und teilt es als Seminarleiter mit den Teilnehmern unserer Social Media und Content Marketing Seminare.

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