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CRM-Systeme: effektive Pflege von Kundenbeziehungen

von Antonia am 27. August 2018 verfasst


Die Pflege von Kundenbeziehungen – Ein Thema welches auch für Online-Marketer interessant und wichtig ist. Im Interesse eines jeden Unternehmens stehen der Kunde und seine Daten. Wie ist es möglich, alle Informationen zum Kunden und den jeweiligen Projekten zugänglich und aktuell für jeden im Unternehmen bereitzustellen? Und wieso ist es sinnvoll, eine einheitliche Lösung einzuführen? Die Antwort hierfür: CRM-Systeme (Customer Relationship Management-Systeme)

Customer Relationship Management-Systeme

Die Beziehung zum Kunden bringt Arbeit mit sich. Mails müssen geschrieben, Rechnungen erstellt, Angebote zugeschickt und Zahlungseingänge überprüft werden. Es entsteht eine riesige Menge an Daten, die zwar wertvoll sind, aber auch eine große Last und das Risiko des Kontrollverlusts mit sich bringen. In gewissen Rahmen lässt sich so eine Arbeit über Excel und Mailprogramme organisieren. Allerdings bieten CRM-Systeme die Möglichkeit einer strukturellen Pflege der Kundenbeziehungen sowie von deren Daten – alles an einem Ort. Somit können nicht nur Kontaktdaten mittels eines Systems abgespeichert werden, sondern genauso Vereinbarungen, Angebote, Verkaufschancen, Rechnungen, Termine – eben alles was sich um den Kunden dreht und sinnvoll für den Überblick im Unternehmen ist. Hierbei führt die alleinige technische Umsetzung und Einführung eines CRM-Systems allerdings noch nicht zum Erfolg. Die Systeme müssen durch regelmäßige Datenpflege aktuell gehalten werden, um Wert zu schaffen und zu steigern.

Unternehmen haben durch den Einsatz von CRM-Systemen den Vorteil, dass die Informationen der einzelnen Kunden von jeder berechtigten Person eingesehen und bei Beratung o.ä. berücksichtig werden können – die Kundenhistorie auf einem Blick. Dies unterstützt nicht nur das kundenzentrierte Verhalten, sondern optimiert bei einheitlicher und regelmäßiger Verwendung im Unternehmen auch Prozesse. Es spart Zeit sowie auch Geld.
Die Systeme dienen als Framework für die unternehmensinterne Aufgabenverteilung sowie Terminerstellung und führen als Plattform Teammitglieder zusammen und halten sie auf demselben stand. CRM-Systeme vereinheitlichen somit den Vertriebsprozess und führen zum effektiveren Arbeiten, woraus eine höhere Kundenzufriedenheit und ein höherer Umsatz resultieren.

4 CRM-Systeme im Vergleich

Wie entscheidet man sich nun für ein spezielles CRM-System? Und was für Anforderungen sollte man haben, besonders als kleines oder mittelständisches Unternehmen?
Hierbei kommt es darauf an, welche Schnittstellen und Möglichkeiten das System dem Unternehmen bieten soll. Eine klare Zieldefinition für den Einsatz von einem CRM-System ist hier vonnöten. Dennoch gehört die einfache Bedienung, die Möglichkeit, es vom Smartphone oder Tablet aus zu verwenden, sowie die Anbindung zu weiteren Online-Diensten (bspw. Gmail) und ein guter Preis zu den grundlegenden Anforderungen. Im Folgenden sind vier CRM-Systeme kurz aufgeführt, um einen oberflächlichen Vergleich zu bieten.

Zoho

Das CRM Zoho, ist webbasiert und wird von ca. 30 Millionen Menschen verwendet. Das System weist eine große Funktionsvielfalt auf und lässt sich mittels PlugIn mit MS-Office, Google, Facebook-Konten und vielem mehr verbinden. Bei 12 US-Dollar pro Nutzer im Monat beginnt das Preismodell, ist in den Optionen aber relativ flexibel.

Salesforce

Salesforce ist der Marktführer unter den CRM-Systemen und dementsprechend kostspielig. Bei maximal 5 Anwendern befinden sich die monatlichen Kosten für einen Nutzer bei 25€. Für den Preis bekommt man allerdings viel geboten, wie einen riesigen Funktionsumfang, eine hohe Benutzerfreundlichkeit, hohe individuelle Anpassung, sowie ein großes Angebot an PlugIns. Das System ist für größere mittelständische Unternehmen bis Großunternehmen geeignet. Aufgrund der vielen Funktionsweisen und des hohen Preises ist dieses Tool für Kleinunternehmen eher weniger relevant.

Pipedrive

Das CRM-System Pipedrive setzt seinen Schwerpunkt auf Verkaufs-Pipelines. Der Funktionsumfang ist simpel gehalten. Pipedrive lässt sich schnell einrichten, besitzt eine hohe Usability und zeichnet sich durch das attraktive Preismodell aus. Die Anbindung zu Google und weiteren Systemen ist möglich sowie die Anwendung auf dem Smartphone und Tablet. Die monatlichen Kosten für Nutzer stehen bei 10 €.

Insightly

Auch Insightly adressiert eher Kleinunternehmen. Und bietet eine einfache Benutzung mit Verbindungsmöglichkeiten zu Systemen wie Google und Microsoft. Insightly zeichnet sich durch eine gute Verwaltung von Kunden, Leads und Chancen sowie einer Social-Media-Funktionalität aus. Eine gut umfassende Lösung, die sich auf die nützlichen Funktionalitäten beschränkt. Die monatlichen Kosten für einen Nutzer stehen derzeit bei 29$.

Fazit

Die Integration eines Customer Relationship Management Tools spart eine Menge Arbeit, sofern es alle Nutzern gleichermaßen verwenden. Somit stellt es eine sinnvolle Investition für Unternehmen dar.
Dennoch ist es so, dass sich genauer mit den einzelnen Customer Relationship Model-Systemen auseinandergesetzt werden muss, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Dazu ermöglichen viele dieser Systemen das kostenlose Testen durch eine Demoversion.

Mehr zu dem Thema bietet Euch einer unser älteren Blogartikel, wo Philip Czupras über CRM mit Kim spricht.

Antonia Pape

Antonia Pape

Werkstudentin

Ihr Wissen aus dem Studium und Erfahrungen aus dem Agentur- und Büro Alltag vereint Toni und geht digitalen, geschäftlichen sowie organisatorischen Problemstellungen auf den Grund. Insbesondere interessiert sie sich für die Bereiche CRM, Business Development sowie auch Prozessoptimierung, wozu sie ihre Gedanken und ihr Wissen teilt.

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