Neuerungen, Abschiede und Experimente – Facebook Updates

von am 13. August 2013 verfasst

Facebook Updates kommen mit unterschiedlicher Schlagzahl. In den letzten Wochen war diese hoch genug, dass es sich lohnt, einen Blick darauf zu werfen, was am Netzwerk bereits wieder verändert wurde und an welchen Baustellen noch gearbeitet wird. Als Beispiel für eine Baustelle sei hier auf den Artikel „Facebook für Business“ verwiesen.

Wettbewerbsbeobachtung bei Facebook

Schon in unserem letzten Beitrag, der sich unter anderem auch mit den Hashtags bei Facebook beschäftigte, zeigten die Planungen zu den überarbeiteten Insights, dass Facebook bessere Möglichkeiten zur Erfolgsmessung mit Boardmitteln liefern möchte. In diese Richtung geht, wenn auch nur sehr rudimentär, die Möglichkeit bis zu fünf beliebige andere Facebook-Pages vom Admin-Panel aus zu beobachten, wie allfacebook.de berichtet. Zumindest in den ersten Tests ist der Funktionsumfang sehr überschaubar, sodass die Anbieter professioneller Lösungen wohl erst einmal keine direkte Konkurrenz befürchten müssen.

Facebook Pages beobachten
Quelle: allfacebook.de

Adios 20%-Regel

Die Regelung, dass ein Cover- bzw. Titelbild bei Facebook nicht mehr als 20% Text beinhalten darf, wurde gekippt. Wer also meint, Romane im Titelbild bringen Vorteile mit sich, darf sich nun austoben, ohne Konsequenzen von Facebook befürchten zu müssen. Zumindest fast. Wer seine Page nämlich bewerben möchte, für den zählt die Regel nach wie vor. Zwar könnte für die Anzeige ein anderes Bild verwendet werden, aber ob das nicht mehr verwirrt, als das es hilft?!? Also lieber gleich nach der guten, alten „so-wenig-wie-möglich-und-so-viel-wie-nötig“-Regel verfahren, dann sollte es da keine Probleme geben.

Facebook möchte gerne wissen, warum du Inhalte nicht sehen willst

Die Möglichkeit Beiträge im Newsfeed als Spam zu melden, ist den meisten hoffentlich bekannt. Zumindest scheint sie rege genutzt zu werden, denn sonst wären die Facebook Tests überflüssig. Einige Nutzer wurden nun nämlich dazu aufgefordert doch nähere Informationen abzugeben, warum genau sie den Beitrag nicht länger sehen wollen.

Facebook Beiträge verbergen
Quelle: futurebiz.de

Die Auswahlmöglichkeiten wirken nicht besonders detailliert, aber es ist anzunehmen, dass dadurch die Zahl der Nutzer, die tatsächlich überhaupt etwas auswählen, deutlich höher ausfällt. Allerdings gibt es auch einen kleinen Haken an der Sache. War es bisher möglich, sämtliche Beiträge des Autors aus dem Newsfeed zu verbannen oder gleich die gesamte Seite zu disliken, ist dies nun nicht mehr möglich. Zumindest letzteres dürfte, aus Sicht von Facebook, nicht überraschen. Schließlich lebt man von Werbekunden, denen man keine „unnötigen“ negativen Signale liefern möchte. Und wenn als Reaktion auf einen Post die Fanzahl einen Abwärtstrend einlegt, wäre es schließlich genau das. Die wenigstens Fanpage-Betreiber dürften hier die Chance sehen, die eigenen Inhalte einmal zu hinterfragen… Aber in erster Linie bleibt es natürlich ein Instrument zur Verbesserung der Nutzererfahrung. Liefert Facebook nur Inhalte in meinem Newsfeed aus, die mich eigentlich nicht interessieren, verliere ich vielleicht das Interesse und schau mich nach Alternativen um. Sind aber lauter spannende Sachen zu lesen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich öfter hier sehen lassen und vielleicht sogar interagiere, deutlich höher.

Auch als Fanpage Beiträge mit Fotos kommentieren

Seit einigen Wochen ist es für jeden möglich auf Beiträge bei Facebook auch mit einem Bild zu antworten. Inzwischen gilt dies auch dann, wenn man als Seite unterwegs ist, also beispielsweise als crowdmedia auf Facebook einen Kommentar abgeben möchte. Wer grundsätzlich Probleme auf seiner Seite durch Fotokommentare hat (unpassend, illegale Inhalte,…) hat keine Möglichkeit diese Funktion separat abzustellen, sondern muss das posten jeglicher Fotos von Usern auf der Page deaktivieren.

Ich weiß, was du letzten Sommer gepostet hast

Ausnahmsweise geht es nicht um das neuste bekanntgewordenen Tool von NSA & Co, sondern ein Facebook eigenes Feature. Wer bereits den neuen Newsfeed freigeschaltet bekommen hat, der kann mit diesem Link sehen, was er und auch seine Freunde vor genau einem Jahr bei Facebook gepostet haben.

Facebook Events erscheinen im neuen Design

Euch ist es sicherlich schon aufgefallen, aber der Vollständigkeit halber sei es hier nochmal aufgeschrieben. Die „Eventseiten“ haben ein neues Design, welches sich stark an dem der Gruppen orientiert. Das wird helfen, sich in dem neuen Design zurechtzufinden.

Status-Updates im Lockscreen für alle Android-Nutzer

In der neusten Version der Facebook App für Android ist es nun möglich eine bisher Facebook Home vorbehaltene Funktion zu nutzen. Optional können die neuesten Beiträge aus eurem Facebook Newsfeed nun auf eurem Lockscreen angezeigt werden. Was ich von der Geschichte halte, habe ich ja bereits im verlinkten Artikel erläutert, wobei ich zugeben muss, dass ich bisher auch noch nicht das dringende Bedürfnis verspürt habe einen intensiveren Selbsttest durch zu führen.

Ein weiterer Schritt in Richtung Twitterisierung

Nach den Hashtags, die man bei Twitter abgeguckt hat, soll es nun auch „Trending Topics“ geben. Wenn man die Hashtags nun schon einmal hat, kann man sie auch nach relevanz sortieren – das macht schon Sinn.

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Dennis war von Anfang 2013 bis zum Sommer 2014 bei crowdmedia als Junior Projektmanager tätig. Er hat sich in dieser Zeit vor allem mit Themen rund um das Online-Marketing und der dahinterstehenden Technik beschäftigt.

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