Messbarkeit

Infografik: Online Advertising im Recruiting

von am 1. Februar 2018 verfasst


[Am Ende gibt’s ein Update, Originalversion vom 21. November 2016]

 

In Deutschland setzen viele beim Recruiting auf traditionelle Wege der Ansprache von potentiellen Mitarbeitern. Ganz vorne liegen bei den Kanälen hier Jobportale und die eigene Website. Doch wer sich beim Recruiting so sehr zurücklehnt und darauf vertraut, dass die Bewerber schon auf einen zukommen werden, hinkt den neuesten Entwicklungen hinterher. Besonders im Bereich Online Advertising lässt sich hier viel Potential ausschöpfen, da die Anzeigen sehr gezielt ausgespielt werden können und somit viele geeignete Kandidaten anspricht, die vielleicht noch gar nicht wissen, dass sie bei Ihnen arbeiten wollen. Das Stichwort hier ist „Active Sourcing“ – also gezielt geeignete Bewerber auf dem externen Markt, bei anderen Unternehmen beispielsweise, ausfindig zu machen und an ihr Unternehmen zu binden. Was es bei Ihnen vielleicht nachzuholen gibt und wie das geht, zeigt unsere Infografik.

infografik_recruitment

 

 

Update:

It’s a Match! – Zwischen Künstlicher Intelligenz und händischer Auslese

Ein guter Aspekt: Die von uns in der Infografik festgehaltenen Aspekte stimmen so noch. Allerdings hat sich die Technik mittlerweile noch weiter entwickelt. In Zeiten von Algorithmen an jeder Ecke und Künstlicher Intelligenz fernab des Dschungelcamps, werden Lebensläufe von Bewerbern immer häufiger zuerst von Robotern gescannt, wenn sie online eingehen. Die Recruiting-Algorithmen vergleichen Kompetenzen mit Anforderungen und geben eine erste Einschätzung bzw. Sortieren die Bewerber vor – ähnlich wie beim Ausspielen der Job-Ads. Dies hat seine Vor- und Nachteile. Zum einen fliegen Kandidaten mit einem interessanten und bunten Lebenslauf schneller aus dem Rennen als der Kollege mit einer geradlinigen Karriere. Zum anderen ist es rechtlich nicht erlaubt, dass ein Computer über Top oder Flop entscheidet – diese Wertung obliegt immer noch der persönlichen Entscheidung eines echten Menschen. Allerdings können diese Algorithmen großen Unternehmen die Arbeit erleichtern und können Bewerber entsprechend verschiedener Checkpoints sortieren.

KPIs im Recruiting

Auch im Recruiting sind wir bei Kennzahlen angekommen, nicht nur bei den Job-Anzeigen auf Facebook & Co.. Viele betreiben den Aufwand schon lange, heute nennen wir das Kind beim Namen und rufen neue KPIs auf. Hier spielen beispielsweise folgende Faktoren eine Rolle:

  • Time-to-Hire, also die Zeit die zwischen der Stellenausschreibung und der Vertragsunterschrift vergeht
  • Cost-per-Hire, die gesamten entstandenen Kosten im Rahmen einer Stellenbesetzung
  • Erfolgsrate von Jobportalen, die Anzahl der Bewerbungen über die verschiedenen Personalbeschaffungskanäle

So kann schneller festgestellt werden, wo der Recruiting-Prozess eventuell ineffektiv ist und wo optimiert werden kann. Denn auch im Recruiting heißt es: Optimieren, optimieren, optimieren!

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Stefanie Kässens

Ehemalige

Steffi war 2016 bis 2018 als Kreativ-Bündel und Content-Expertin bei uns. Als glühender Werder-Fan war sie immer für einen Tim-Wiese-Witz gut. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen ging ihre Reise weiter zu fischerAppelt, wo sie heute tätig ist.

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