QR-Codes, Adobe, Modebloggerflohmarkt – unser Wochenrückblick

von am 20. Juli 2012 verfasst

Montag: Aufgemerkt, liebe (potentielle) Kunden. Tipps von Freunden für eine bestimmte Marke werden wichtiger, je jünger die Zielgruppe ist.
Es wird, ich sage es euch voraus, ein Rohrkrepierer. Olympia-Veranstalter wollen Anstandsregeln im Netz durchsetzen. So soll z.B. der Ankertext eines Links immer positiv besetzt sein. Es ist unglaublich, mit wie viel Naivität die alten weißen Männer des Sports durchs Leben gehen.
Facebook braucht dringend gute Schlagzeilen. Und wie macht man das? Man macht erstmal eine Studie, die die eigene Meinung bestätigt. Heute: Wie mächtig ist ein „Like“?

Dienstag: Kennt ihr noch QR-Codes? Deren Bedeutungslosigkeit ist ein Riesenmissverständnis zwischen Anbieter und Anwender, wisst ihr.
Marissa Mayer, die ja kürzlich vonn Google zu Yahoo gewechselt ist, hat einen klaren Auftrag mit auf den Weg bekommen.
Facebook geht immer mehr in Richtung mobil und testet gerade sogenannte „mobile action links“. Mal sehen, was in der Zukunft fürs Advertising bringt.

Mittwoch: General Motors, die vor kurzem noch ganz dolle auf Facebook geschimpft haben und deswegen nicht mehr mitspielen wollten, konnten mit einer 750 Dollar-Anzeige in einem Schwulenmagazin inzwischen 11 Millionen Erwähnungen im Netz generieren. Ich spar mir jetzt ein homosexuell angehauchtes Wortspiel, dafür gibt es den Boulevard.
Adobe will hingegen auch endlich mitspielen beim Monitoring und hat seinem Tool, das bisher Multi-Channel Advertising Technology hieß, einen fancy Namen verpasst: Adobe AdLense.
B2B und Social Media, eine never-ending-story. Einsteigertipps gibt socialmediaexaminer.com.

Donnerstag: Facebook, es reicht! Falk Hedemann kotzt sich mal so richtig aus und macht einen Stimmungswechsel unter den Facebook-Usern aus.
Thomas Hutter antwortet prompt.
Fail der Woche: Sich in den Salat der Kundschaft zu stellen kostet den Job. In nicht einmal 20 Minuten.
Google+ macht sich. Social Media Manager können Pages jetzt auch mit hootsuite verwalten.
Der C64 wird dreißig! Ich werde in zwei Wochen 31. Furchtbar, das alles.

Freitag: Ein kleiner Hinweis für morgen: In Wien findet der Modebloggerflohmarkt statt. Blog und Facebook goes real life. Gute Idee.
Twitter erhöht die Werbeausbeute und führt ortsbezogenes Targeting ein. Ist für uns als multinationaler Konzern natürlich weniger interessant, aber vielleicht ja für den einen oder anderen von euch.
Eine fast vergessene Disziplin: Chatroulette. Ich habe es vor Jahren mal probiert, aber irgendwie bin ich zu calvinistisch für derlei Vergnügungen. Milena nicht. Sie hatte offensichtlich einen tollen Abend.

Add_On: Eigentlich wollte ich als Zugabe heute diesen Link empfehlen, weil er ziemlich lustig ist. 12K Euro für einen Eimer Geld hat etwas von einem Treppenwitz. Aber dann war mir der Platz doch zu schade, und ich empfehle stattdessen etwas sinnvolles. Ihr solltet euch die Fanpage /RankaBrandDeutschland mal anschauen. Die Seite checkt Produkte auf ihre Nachhaltigkeit hin – und lässt ihre Fans dabei kräftig partizipieren. So kreativ und lustig das Netz auch manchmal daherkommt, so nützlich ist die Technik, wenn man etwas verbessern will. We like.

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Als Channel und Content Experte ist Wilko ist mit seinen journalistischen Wurzeln unser Mann, wenn es um redaktionelle Arbeit und redaktionelle Prozesse geht.Sein Wissen setzt er in Kundenprojekten um und teilt es als Seminarleiter mit den Teilnehmern unserer Social Media und Content Marketing Seminare.

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