Social Media

Schneller, lauter, social – was Social Media von Firmen fordert

von am 17. Januar 2013 verfasst


Oliver Nickels von der strategischen Social Media Beratung blue herring formulierte es unlängst so: „Social Media verlangt eine höhere Qualität der Ausführung.“ Und damit hat er recht. Wir reden hier von hoch transparenten und reichweitenstarken Kanälen. Wir reden hier von Kommunikation mit Rückkopplung und wir reden davon, dass Kommunikation stattfindet, die weder von der betroffenen Firma ausgelöst noch zu 100% gesteuert werden kann.

Leider hat auch Eddie Obeng recht damit, dass wir mit dem Lernen gar nicht mehr hinterher kommen. Und wenn wir das nur mal auf Social Media beziehen, dann sind das die Kanäle die neue auftauchen, die neuen Funktionen der bestehenden Kanäle, neue Nutzungssituationen. Also brauchen wir auch Bereitschaft und neues Verständnis für die Wichtigkeit von Fehlern – die können einfach mal passieren. „Try & error“, „Fail early, fail often“, constant beta – das sind Ansätze die erst gelenrt werden müssen.

Was ergibt sich also aus diesen beiden Erkenntnissen?

Wer Social Media starten will, der möge es bitte ernst meinen!

Wer sich erfolgreiche Beispiele ansieht für Social Media und auch digitale Strategien, der wird entdecken, dass hier gezielt auf etwas zu gearbeitet wird. Das Digitalisierung als zentrales Thema begriffen wird und die entsprechenden Ressourcen bereitgestellt werden.

Wer sich so lala cases ansieht, der wird merken, dass es so nebenbei gemacht wird. Hier ein wenig Facebook Ads Kampagne, da ein wenig Facebook Fanpage mit Gewinnspiel. Was man halt so macht.

Perfektion heißt jeden Fehler gemacht haben.

Und der zweite Aspekt neben den Ressourcen muss auch die Rückendeckung da sein. Es werden Sachen funktionieren und es werden Sachen nicht funktionieren. So ist das im Leben. Manche tolle Ideen werden floppen und manche „geht so“-Ideen werden durch die Decke gehen. Das soll nicht heißen, dass man sich bei der Planung keine Mühe geben  sollte sondern dass man diese Tatsache erkennen muss: selbst die besten Pläne können schief gehen.

Und das muss genau so akzeptiert werden wie Kritik akzeptiert werden muss, die kommen wird. Macht nicht immer Spaß aber gehört nun mal auch mit dazu.

Aus meiner Sicht ganz wichtig und vielleicht die größte Chance die aus diesen Anforderungen erwächst ist die Möglichkeit einer konsequenten Ausrichtung des Unternehmens auf die Bedürfnisse des Markts.

Wie sollte ein digitales Unternehmen aussehen?

Das Ohr auf den Schienen des Web, die Bedürfnisse des Markts im Blick und alle Funktionsbereiche aktiv in diese Prozesse integriert. Der Markt ist nicht mehr nur das Spielfeld des Marketings und der Kommunikation. Das Wissen, dass hier geschöpft werden kann ist für das ganze Unternehmen relevant und auch die Fragen die der Markt stellt werden auch immer Reichweite in die Organisation hinein haben.

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Sven-Olaf Peeck

Geschäftsführung

Er mag das Internet und digitales Marketing. Er glaubt daran, dass alles messbar gemacht werden kann und auch sollte. Entsprechend schreibt Sven oft über Messbarkeit oder teilt seine Bewertung von Hypes. Svens Hoffnung: dass Firmen durch mehr Wissen weniger Quatsch im digitalen Marketing machen. Folge ihm auf LinkedIn oder Twitter für mehr Infos und auf instagram für Bilder mit dem HDR Regler am Anschlag .

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