Case: Astra und Audi - Onlinemarketing, Social Media & Content Marketing | crowdmedia GmbH Hamburg
Navigation

Social Media

Case: Astra und Audi

von Sven-Olaf am 23. September 2013 verfasst


Astra Bier zurück im Leben: von der lokalen Marke am Boden zur Kultmarke

Solide Leistung am Anfang: Astra und gutes Bier in einem Satz unterbringen. Schaff ich ja nie. Und hier zeigt sich schon, das was sich durch den Vortrag zog: Astra ist nicht allglatt wie Warsteiner oder das Regenwaldbier.
Inhaltich guter Abriss über das, was Astra ausmacht und dass sie in Social gut funktionieren, da Reibungsfläche geboten wird.
In der Vergangenheit war es in Print heute in offline und online.

Fazit: eine Marke muss eine Haltung haben, dann wird sie geliebt. Und das muss auch durchgezogen, wenn Gegenwind kommt. Wer sich daran hält,
der kann in allen Kanälen und über alle Kanäle hinweg.

Kommunikation muss einfach und verständlich sein – auf klare Themen, Bilder und Stereotypen setzen.

Astra kann da frei auspielen hat andere Potentiale als eine Marke wie Audi. Halt doch anders eine Premiummarke zu sein und nicht der erdige Underdog aus Hamburg, der seine Kiez-Schnoderrigkeit raushängen lassen kann.

Potentiale für Audi in Social Media

 Für Audi ist Social Teil der digitalen Marketingstrategie. Während der Kauf noch auf absehbare Zeit offline stattfinden wird, bietet Social die Chance ein digitales Autohaus zu eröffnen. Wer Produkte hat, die komplexer sind als Schokoriegel, der unterliegt einem anderen Buying Funnel. Im Kaufprozess stoßen mehr Impulse auf den User ein – digitale wie analoge. Dabei verliert der stationäre Handel an Bedeutung auch bei Autohäusern. Spannende Zahl für mich: von ehemals 5 Besuchen im Autohaus zum Kauf sind es aktuell im Schnitt nicht mal mehr 2 bis zum Kauf.

Allerdings sind Social Media Ziele noch nicht an die harten Zahlen gemessen, die für etablierte Kanäle gelten. Was bringt Social Media einer Firma wie Audi? Markenbekanntheit haben die schon? Was ist mit Probefahrten – die müssen generiert werden. Wie kriegen wir Engagement hin mit Personen, die Audi noch nicht im relevant set sind? Wie mache ich Kunden zu Fans und binde sie? Das sind die Fragen, die sich eine etablierte Marke wie Audi stellen muss.

Und dann noch mal Tacheles: man müsse auch als Premiummarke den „Arsch in der Hose haben“ und den Fans den Ruhm zukommen lassen, wenn User guten Content wie Bilder machen. Gerade für eine Marke wie Audi eine Herausforderung, die in längeren Zyklen denkt als ein schnelles Medium wie Facebook braucht. Eine Anzeige oder ein TV-Spot der über zwei oder drei Monate läuft? Wird knapp bei Facebook und Co.

Firmen müssen also massiv zu Content Generatoren werden. Die Zeit der Kampagnendenke sollte endlich vorbei sein. Permanent im Gespräch bleiben. Den Content Motor hochtourig laufen lassen, so nannte es Enrico im passenden Bild.

Geiles Bild noch mal am Ende: Marketing ist von Bowling zu Flippern geworden. Die Marke bedient die die Knöpfe aber was die Bumper (also zum Beispiel die Facebook User) oben machen – das ist nicht wirklich für uns kontrollierbar.  Ganz anders als die ruhige und kotrollierte Kugel, die im Marketing früher geschoben werden konnte.

Sven-Olaf Peeck

Sven-Olaf Peeck

Geschäftsführung

Er mag das Internet und digitales Marketing. Er glaubt daran, dass alles messbar gemacht werden kann und auch sollte. Entsprechend schreibt Sven oft über Messbarkeit oder teilt seine Bewertung von Hypes. Svens Hoffnung: dass Firmen durch mehr Wissen weniger Quatsch im digitalen Marketing machen.

Vom simplen Persona Steckbrief zur konkreten Buyer Persona

22. Februar 2011

Social Media Monitoring – Content Marketing dank Social Data optimieren

22. Februar 2011

Marketing mit Digitalen Sprachassistenten

22. Februar 2011