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Foursquare kann funktionieren: Ein Blick nach NYC

von Svenja am 3. Mai 2013 verfasst


Ich bin ja eher so der mittel-intensive Foursquare-Nutzer, was die Aktivität betrifft. Und unseren Seminar-Teilnehmern ist der Nutzen häufig auch nicht recht klar – trotz meiner Erklärungen. Bei der Frage „Was habe ich von Foursqare?“ lautet die Antwort häufig „In Deutschland in erster Linie wegen der Ehre mit Badges und Punkten und so…“. Fragezeichen in den Gesichtern. Weitere Erklärung: „Es gibt auch einige wenige Deals oder mal Aktionen, wie einen kostenlosen Espresso im Vapiano bei Check-In, so richtig durchgesetzt hat sich das allerdings noch nicht. Aber in den USA soll das ganz toll sein. Da gibt es z.B. Restaurants, die eigens für den Mayor immer einen Tisch reserviert haben.“

Nun kann ich endlich das „Hörensagen“ aus den USA mit einigen Beispielen untermauern und selbst berichten. Was ist der Sinn für User? Wie gehen die Anbieter damit um?

Warum macht die Nutzung von Foursquare in NYC Spaß?

Egal, wo ich mich eingeloggt habe: Foursquare war voll mit Tipps, Empfehlungen und Deals. Beispielsweise habe ich einen Italiener gesucht. Gleich um die Ecke war einer, der für jeden Check-In ein Glas Prosecco im Angebot hatte und der Mayor erhält mit jedem Essen einen Brownie gratis. Toll – auch wenn wir letztendlich Burger essen gegangen sind.

Foursqare Deals in Manhatten

Manhatten war einfach voll von attraktiven Deals und das quer durch alle Branchen, wie die Icons zeigen. Es waren Ketten, wie H&M oder Burger King dabei – aber genauso Friseure, Restaurants und andere kleine Einzelhändler.

Foursquare M&M Deals

Häufig wird nicht nur ein einfacher Deal angeboten – sondern auch unterschieden zwischen Neukunde und Bestandskunde, die mit unterschiedlichen Deals gelockt werden. Beispiel M&M’s World am Timesquare (siehe Bild). Überrascht hat mich auch die Attraktivität der Deals, so gab es bei Madame Tussauds 5$ Rabatt für einen Check-In. 

 Foursquare Check-Ins Madison Square Garden

Die Anzahl der Foursquare-Spieler lässt sich erahnen, wenn bei einem Eishockey-Spiel im Madison Square Garden einfach mal 222 Leute eingecheckt sind.

Payment funktioniert auch bequem

Zu Guter Letzt noch zwei, drei andere Beobachtungen in Sachen Payment. Bei Starbucks war ich wegen des (wunderbar stabilen) freien WLANs Dauergast. Nicht selten wurde da mit QR-Codes auf dem Smartphone gezahlt.

In dem 24hours-market neben dem Hotel konnte auch mit Google Wallet gezahlt werden:

Payment Google WalletMein persönliches Highlight in Sachen Payment war die Kreditkartenzahlung im Taxi: Am Rücksitz war ein Zahlgerät, wo ich meine Kreditkarte durchziehen, das Trinkgeld anhand von drei vorgegeben Tasten (15%, 20%, 25%) bestimmen und schließlich Bestätigung drücken konnte. Thank you. Aussteigen. Fertig.

Kurzum bei Social, Mobile, Local und auch Payment haben sie es da drüben einfach drauf. Ach ja: Lieber Einzelhandel, nicht wegen der bösen Online-Shops jammern – sondern euch eurem USP klar werden und Entwicklungen hinsichtlich Mobile und Plattformen wie Foursquare einfach mal ausprobieren. Schlimmer kann es ja nicht werden oder?

Svenja Teichmann

Svenja Teichmann

Geschäftsführung

Svenjas Themen liegen in der Strategie sowie in der Entwicklung von Organisationen, damit sie die Potentiale der Digitalisierung nutzen können. Darum drehen sich auch ihre Blogartikel. Sie ordnet Trends ein, die ihr begegnen und lässt manchmal auch Dampf ab, wenn ein Thema ohne Sinn und Verstand zum Hype wird.

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