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Pinterest Account erstellen

von Astrid am 11. März 2014 verfasst


Pinterest ist eine 2010 gegründete digitale Bilder-Pinnwand mit 70 Millionen Mitgliedern, davon 49 Millionen in den USA. In Deutschland liegt die Mitgliederzahl des sozialen Netzwerks bei rund 500.000 Mitgliedern (Stand Juli 2013). Der Frauenanteil ist besonders hoch: in den USA beträgt er 84 Prozent (Stand Oktober 2013). Besonders stark präsent sind daher „typisch weibliche“ Themen wie Basteln, Kochrezepte, Inneneinrichtung/Dekoration, Mode und Beauty. Das macht die Plattform für die Online-Marketing-Aktivitäten entsprechender Hersteller sehr interessant.

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Bildquelle: www.semiocast.com

Pinterest für Unternehmen

Seit 2012 bietet Pinterest auch kostenlose Accounts für Unternehmen an. Wie ihr für eure Firma einen Pinterest Account erstellen könnt und was ihr dabei berücksichtigen solltet, erkläre ich euch in diesem Beitrag.

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 Bildquelle: www.pinterest.com

Pinterest-Registrierung – Schritt für Schritt

Zuerst geht ihr auf die hier verlinkte Eingabemaske und tragt wie in dem folgenden Beispiel eure Anmeldedaten ein. Auch eventuell bereits vorhandene Privat-Accounts können unkompliziert in Business-Accounts umgewandelt werden. Für das bei der Anmeldung verlangte Profilbild nehmt ihr am besten das Logo eures Unternehmens.

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 Bildquelle: www.pinterest.com

Im Unterschied zu privaten Pinterest-Profilnutzern müssen Unternehmen bei der Anmeldung die Internetadresse ihrer Homepage angeben und in einem zweiten Registrierungsschritt verifizieren. Dafür stellt Pinterest euch eine Datei zur Verfügung, die ihr auf euren FTP-Server laden müsst. Alternativ könnt ihr auch einen Meta-Tag von Pinterest in den HTML-Head eurer Webseite einfügen.

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 Bildquelle: www.pinterest.com

Die so genannte „Kurzinfo“ in dem obigen Beispiel sollte eine knackige, aussagekräftige Beschreibung eures Unternehmens enthalten. Bitte denkt daran, dass Unternehmen nicht nur auf ihrer Homepage, sondern auch in ihren Social Media-Profilen verpflichtet sind, ihre vollständigen Kontaktdaten deutlich sichtbar zur Verfügung zu stellen. Diese Aufgabe löst ihr, indem ihr in eurer Pinterest-„Kurzinfo“ einfach auf das Impressum eurer Firmen-Homepage verlinkt. Das würde dann im Header eures fertig eingerichteten Pinterest-Accounts ungefähr so aussehen:

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Bildquelle: www.pinterest.com

Pinterest-Profil einrichten

Geschafft, ihr seid drin! Bevor ihr jedoch anfangt, euer neues Pinterest-Unternehmensprofil zu benutzen, solltet ihr es konfigurieren. Schaut zunächst im Profil-Menü unter dem Punkt Einstellungen nach. Hier könnt ihr Änderungen bzw. Ergänzungen an den bei der Registrierung gemachten Angaben vornehmen, Regeln für E-Mail-Benachrichtigungen festlegen und euren Pinterest-Account mit euren anderen Social-Media-Profilen vernetzen.

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 Bildquelle: www.pinterest.com

Danach installiert ihr einen „Pin it-Button“ in eurem Browser. Dieser ist für euch von großem Nutzen, denn mit nur einem Klick darauf könnt ihr Internet-Fundstücke künftig direkt eurem Pinterest-Profil hinzufügen.

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 Bildquelle: www.pinterest.com

Da ihr ja bereits über eine Unternehmens-Homepage verfügt, ist es wichtig, dass ihr eure Kunden auch dort auf euer neues Pinterest-Profil hinweist. Das macht ihr mit der Installation von Widgets. Dazu bietet Pinterest euch – angefangen mit einem einfachen „Follow me-Button“ – verschiedene Optionen an. Aber es geht natürlich auch aufwändiger, zum Beispiel mit diesem bebilderten Pinnwand-Widget, das den Besuchern eurer Firmenwebseite bereits einen ersten optischen Eindruck von eurem Pinterest-Profil vermittelt und gewiss den Anreiz erhöht, sich dort einmal umzusehen.

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Bildquelle: www.pinterest.com

Mit diesem auf eurer Firmen-Homepage installierten „Pin it-Button“ erlaubt ihr anderen Pinterest-Nutzern, eure Bilder direkt in ihren Pinterest-Profilen zu pinnen. Dieses Widget ist natürlich besonders sinnvoll, wenn ihr auf eurer Webseite Produktbeschreibungen anbietet oder einen Online-Shop betreibt und eure Angebote möglichst breit streuen wollt.

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Bildquelle: www.pinterest.com

Pinterest – Freunde finden

Jetzt ist es Zeit für einen ersten Rundgang. Lasst euch von anderen Pinterest-Profilen inspirieren und findet in einer Vielzahl von Kategorien interessante Pinnwände, denen ihr folgen könnt.

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Bildquelle: www.pinterest.com

Gefällt euch ein Bild aus einem anderen Pinterest-Profil, dem ihr folgt, könnt ihr es in eurem eigenen Pinnboard „repinnen“, kommentieren oder auch einfach nur „liken“. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, die URL der Bildquelle aufzurufen, das Bild an Kontakte zu versenden oder in anderen Social-Media-Netzwerken zu teilen.

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Bildquelle: www.pinterest.com

Pinterest – Boards und Pins erstellen

Bevor ihr euch an das Posten der ersten eigenen Boards und Pins macht, sind ein paar strategische Überlegungen angebracht. In welchen Kategorien wollt ihr eure Produkte darstellen? Habt ihr darüber hinaus Ideen, wie ihr euer Unternehmen bei Pinterest präsentieren könntet, zum Beispiel mit einem Blick hinter die Kulissen oder Fotos von Veranstaltungen?

Bei allem Eifer ist Vorsicht geboten: Das Pinterest-Profil soll eure Firmenhomepage oder euren Online-Shop nicht im Verhältnis Eins zu Eins abbilden. Es geht hier nicht um einen Foto-Overload, sondern um eine überschaubare und qualitativ hochwertige Essenz aus dem, was eure Firma zu bieten hat. Deshalb beginnt ihr so wie in dem folgenden Beispiel am besten mit wenigen Boards, die ihr fortan regelmäßig pflegt und sukzessive ausbaut.

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Bildquelle: www.pinterest.com

Um eure erste Pinnwand zu erstellen, klickt ihr auf eurer Profilstartseite auf den gleichnamigen Button. Dann wählt ihr eine möglichst präzise Benennung und inhaltliche Beschreibung und wählt eine Kategorie aus. Keine Sorge: Alles könnt ihr später noch ändern sowie weitere Pinnwände addieren.

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Bildquelle: www.pinterest.com

Sobald ihr die Pinnwand erstellt habt, öffnet ihr sie und klickt darin auf den Button „Pin hinzufügen“, um Bilder in beliebiger Anzahl zu addieren.

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Bildquelle: www.pinterest.com

Ihr erhaltet daraufhin das folgende Auswahl-Menü, das euch erlaubt, Bilder aus unterschiedlichen Quellen in euer Pinnboard zu ziehen.

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Bildquelle: www.pinterest.com

Pinterest – urheberrechtliche Risiken

Stichwort „Quellen“: Genau hier liegt die Problematik der Pinterest-Nutzung: Mit dem Hochladen oder „repinnen“ von fremdem Bildmaterial in euer Pinterest-Profil bewegt ihr euch nämlich in einer urheberrechtlichen Grauzone, die euch eine Abmahnung eintragen kann. Um auf Nummer Sicher zu gehen, solltet ihr euch daher in eurem Unternehmensprofil auf Fotos oder Grafiken beschränken, an denen ihr die Rechte habt.

Vorsicht auch bei der Verwendung von Bildmaterial, das im Auftrag eures Unternehmens erstellt wurde und für das der Urheber euch bestimmte (ggf. eingeschränkte) Nutzungsrechte eingeräumt hat. Bitte stellt vor dem Hochladen bei Pinterest sicher, dass die betreffenden Nutzungsrechte sich auch auf soziale Netzwerke erstrecken und verhandelt bei Bedarf nach.

Hinzu kommt, dass ihr mit der Registrierung eures Pinterest-Accounts die Nutzungsbedingungen der Plattform akzeptieren müsst. Diese besagen, dass sämtliche auf Pinterest verfügbaren Inhalte als „User Content“ gelten. Das bedeutet: Ihr behaltet zwar weiterhin das Urheberrecht an euren eigenen Inhalten, stimmt aber zu, dass diese innerhalb des Pinterest-Netzwerks von anderen Nutzern „repinned“, geteilt und modifiziert werden dürfen.

Übrigens: Sofern ihr für euer Business noch gar keine Social Media-Aktivitäten unternommen habt oder unsicher über die richtige Strategie seid, erkläre ich euch in diesem Artikel, wie ihr soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ erfolgreich als Marketing-Instrument für euer Unternehmen nutzen könnt. Und falls ihr euch daraufhin für eine Facebook-Seite entscheiden solltet, könnt ihr in dieser Anleitung lernen, wie man sie anlegt.

Astrid Triebsees

Astrid Triebsees

Extern

Während die "Bravo Screenfun" ihre jugendlichen Leser 1998 noch fragte: "Online gehen – lohnt sich das?", war Astrid bereits seit drei Jahren "drin". Als Trainee beim Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte sie sehr früh einen Internet-Zugang, was ihre Berufswahl entscheidend beeinflusste. Seitdem arbeitet sie als Online-Redakteurin und beobachtet den digitalen Wandel mit unermüdlicher Begeisterung. Im Blog von crowdmedia schreibt sie über Themen rund um Social Media und Content Marketing.

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