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Snapchat – die sichere Variante einer Foto-Messaging-App?

von Felix am 7. Januar 2014 verfasst


Snapchat – die App, die gesendete Fotos und Videos selbst zerstört

Das Prinzip von Snapchat ist schnell erklärt: Nutzer der App können Fotos oder Videos aufnehmen – die sogenannten „Snaps“ -, diese mit Texten oder auch Zeichnungen versehen und dann an eine Liste mit ausgewählten Empfängern senden. Der Clou an der Sache: Der Sender legt vor dem Abschicken des Fotos oder des Videos fest, wie lange die Empfänger dieses sehen können, anschließend wird die Nachricht gelöscht – sowohl von den Snapchat-Servern als auch von den Endgeräten der Empfänger.

Im Snapchat Blog wird das Vorgehen zum Senden, Öffnen und anschließendem Löschen wie folgt beschrieben: Ein Foto wird beispielsweise an den Snapchat-Sever gesendet, anschließend bekommen die eigentlichen Empfänger eine Benachrichtung, sodass sie eine Kopie der Nachricht temporär herunterladen können. Wurde die Nachricht vom Empfänger angeschaut und ist der Timer abgelaufen, wird wiederum eine Information an den Snapchat-Server gesendet, der, wenn alle Empfänger die Nachricht gesehen haben oder aber spätestens nach 30 Tagen, die Nachricht löscht und auch einen Befehl an die Endgeräte der Empfänger sendet, damit diese die Nachricht auch löschen. So viel zur Theorie…

Snapchat – der Haken an der Sache

Einen Haken an der Sache liefert Snapchat direkt in der Beschreibung der App im Google Play Store selbst: Versendete Fotos und Videos verschwinden nach der angegebenen Zeit vom Handy des Empfängers „unless they take a Screenshot“. Ich muss gestehen, dass ich den Teil „unless they take a Screenshot“ ziemlich amüsant finde, weil er doch das angepriesene Löschen der Bilder und Videos ein kleines bisschen torpediert.

Nicht weiter verwunderlich, dass es diverse Internetseiten gibt, die Snaps online stellen.

Außer dem Screenshot-Problem kursiert ein Video im Netz, welches beweisen soll, dass man die angeblich gelöschten Videos und Fotos auch anschließend noch auf dem Endgerät finden kann. Aber seht selbst:

Snapchat vor allem bei jungen Altersgruppen beliebt

Nichtsdestotrotz ist Snapchat gerade bei jüngeren Altersgruppen, bisher vor allem in den USA, beliebt. Wenn man sich die bloße Anzahl von Fotos anschaut, die täglich auf diversen Plattformen hochgeladen und geteilt werden, sieht man ziemlich schnell, dass sich Snapchat seit der Gründung 2011 extrem entwickelt hat und beispielsweise Instagram weit hinter sich gelassen hat.

Snapchat Entwicklung

Quelle: http://dietrendblogger.de/snapchat-uberholt-instagram-kurz-bevor-es-zwei-jahre-alt-wird-meanwhile-in-germany/

Snapchat als Lösung der Datenschutzprobleme?

Die bloße Idee von sich selbst löschenden Nachrichten finde ich durchaus charmant, vor allem mit dem Hintergrund, dass beispielsweise Facebook von Nutzern hochgeladene Fotos nach dem Upload sein Eigen nennt – die vielfach genannte Nutzung von Snapchat für nicht-jugendfreie Inhalte sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Da sich die Idee allerdings nur zu einfach umgehen lässt, bleibt es bei mir bei dem Gedanken der charmanten Idee.

Ansonsten schlägt sich auch Snapchat mit nicht unbekannten Problemen herum: So haben erst kürzlich Hacker die Handynummern von 4,6 Millionen Snapchat-Nutzern ins Netz gestellt.

Mich perönlich reizt Snapchat (noch) nicht wirklich. Habt Ihr bereits Erfahrungen mit Snapchat gesammelt?

 

 

Felix Schlepper

Felix Schlepper

Online-Marketing

Dadurch, dass Felix unsere Kunden umfassend von der anfänglichen Analyse ihrer Aktivitäten bis hin zur Optimierung begleitet, sind auch seine Themen auf unserem Blog sehr vielfältig. So teilt er sein Wissen und seine Gedanken rund um Strategieentwicklung, Werbeanzeigen und das Thema Erfolgsmessung.

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