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Social Media Trends 2016

von Sven-Olaf am 29. Juli 2016 verfasst


Social Media Trends 2016 – Was passiert gerade in der Welt der Sozialen Netzwerke?

Die meisten Artikel über die Social Media Trends 2016 wurden am Anfang des Jahres verfasst und bestanden dementsprechend hauptsächlich aus Vermutungen.
Nun sind wir in der Mitte des Jahres angelangt, und ich werde im Folgenden versuchen, den Top-Trends des Jahres 2016 auf den Zahn zu fühlen.

 

Live-Streaming:

In vielen Rankings wurde vorhergesagt, dass dieses Jahr Live-Streaming deutlich an Relevanz gewinnt.
Dem kann ich nur zustimmen. Grundsätzlich gibt es Live-Streaming schon etwas länger, allerdings eher in Nischen-Branchen wie z.B bei Computerspielen. Twitch ist eines der bekanntesten Live-Streaming Portale und wird hauptsächlich zur Übertragung von Videospielen benutzt. Neue Online/Videospiele werden von ausgewählten Spielern getestet, erklärt und zeitgleich direkt übertragen. Im Jahr 2013 verzeichnete Twitch monatlich mehr als 45 Millionen Zuschauer auf 6 Millionen Streaming- Kanälen. Amazon übernahm die Seite 2014 für 970 Millionen US-Dollar.
Nun war der Live-Streaming Hype 2016 extrem groß, da immer mehr Unternehmen ihren Kunden Einblick in ihren Alltag verschaffen wollten. Von Clubs, Konzerten, Fußballspielen, Talkshows wurde alles gestreamed und für das Publikum an jedem beliebigen Ort bereitgestellt.

Mehr zum Live-Streaming Trend: hier.

 

Snapchat:

Snapchat galt als der Social Media Trend 2016. Dies hat sich auch bewahrheitet. Snapchat beruht auf dem Prinzip des Live-Streaming. Man kann beliebig einstellen, wie lange eine Person die bereitgestellten Bilder sehen darf. Jedes Snapchat-Foto kann einmal wiederholt oder gescreenshotted werden. Diese beiden Optionen werden allerdings sofort dem Versender angezeigt. Eine Snapchat Story bleibt den Usern 24h erhalten, danach löscht sie sich automatisch. Neuerdings gibt es ein Snapchat-Update, dass es dir ermöglicht, Fotos zu speichern und später hochzuladen. Da liegen auch die Unterschiede zum typischen Live-Streaming.
Ganz groß im Kommen ist das Influencer Marketing bei Snapchat. Blogger/Influencer lassen ihre Follower live an ihren Erlebnissen oder zum Beispiel neuen Errungenschaften teilnehmen. Sie bewerben ihre Produkte und lassen die Follower ein Teil ihres Lebens sein. Der Marketingaspekt von Snapchat ist dieses Jahr nochmals rapide gestiegen.

Noch mehr Tipps und Infos zur Nutzung von Snapchat für Unternehmen: hier.

 

Chatbots:

Vor einem halben Jahr hat noch kaum jemand von Chatbots geredet. Einige kennen sie immer noch nicht. Ob es sich um den Shopping- oder Reiseberater handelt, Chatbots ermöglichen es einem, mit Unternehmen über social media platforms privat zu kommunizieren, ohne dass eine wirkliche Person am anderen Ende sitzen muss. Die NBA hat zum Start der Playoffs einen Facebook-Chatbot erstellt, der es einem ermöglicht, seine privaten Interessen mitzuteilen und die darauf bezogenen News immer aktuell gesendet zu bekommen.

Mehr zum Thema Chatbots: hier.

 

Whatsapp:

WhatsApp ist eine altbekannte Kommunikations-App. In den letzten Jahren ist viel passiert bei WhatsApp, denn die App wurde von Facebook übernommen, war erst teilweise kostenpflichtig, dann wieder gratis und die User-Zahlen stiegen und stiegen. So ließ sich der Marketing-Gedanke gar nicht vermeiden. Mittlerweile ist es für Unternehmen möglich, per WhatsApp persönlich und unkompliziert mit ihren Kunden zu kommunizieren, sie zu beraten, Wünsche und Vorschläge anzunehmen und Newsletter zu verschicken. Die DKMS zum Beispiel informiert per wöchentlichem WhatsApp Newsletter über verschiedene Themen. So informieren sie z.B. darüber wie eine Spende abläuft, oder sie erklären den Usern unterschiedliche Prozesse und antworten schnell und persönlich auf individuelle Anfragen.

Social media Trends - Whatsapp Newsletter DKMS

Tipps zur Leadgenerierung über Whatsapp: hier.

 

Zusammengefasst:

Die Social Media Trends 2016 umfassen zusätzlich die Themen Influencer-Marketing, On-Platform-Content und unterstützen den Mobile Traffic. Die Influencer haben noch vielfältigere Möglichkeiten, Produkte zu präsentieren. Auch der On-Platform-Content breitet sich weiter aus. Es werden weniger Links hinterlassen, stattdessen vielmehr ein der Plattform angepasster Content direkt auf dem Kanal.
Zusätzlich steigen die mobilen Versionen, zulasten der Desktop-Versionen, noch wesentlich mehr an. So haben Kunden die Möglichkeit überall, mit Smartphones oder Tablets, Sachen zu erwerben, sich zu informieren und Beratungen in Anspruch zu nehmen . Dieser Trend besteht natürlich schon seit längerem.
Insgesamt kann ich für mich sagen, dass die Trendvorhersagen für 2016 größtenteils eingetroffen sind. Wie seht ihr das? Hab ich vielleicht doch etwas verpasst? Ich bin offen für Anmerkungen!

Sven-Olaf Peeck

Sven-Olaf Peeck

Geschäftsführung

Er mag das Internet und digitales Marketing. Er glaubt daran, dass alles messbar gemacht werden kann und auch sollte. Entsprechend schreibt Sven oft über Messbarkeit oder teilt seine Bewertung von Hypes. Svens Hoffnung: dass Firmen durch mehr Wissen weniger Quatsch im digitalen Marketing machen.

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