Social Recruiting mit Facebook Ads – crowdmedia GmbH

Social Media

Social Recruiting mit Facebook Ads

von am 9. Januar 2017 verfasst


In diesem Artikel soll es heute um Social Recruiting mit Facebook Ads gehen. Falls du generell noch einen Überblick zu Facebook Ads brauchst, schau dir doch einmal diesen Artikel an. Wenn nicht: Lass uns direkt ins Thema stürzen!

Warum ausgerechnet Facebook Ads?

Facebook ist – nach Google und YouTube – die dritttmeist besuchte Website in Deutschland (Stand: Februar 2016). Fast jeder, sei es Bekannte, Freunde, Familie oder Kollegen, haben ein Profil auf der Plattform und weiterhin stellen Nutzer im Studenten- und Absolventenalter die größte demografische Nutzergruppe dar. Die ersten Pluspunkte von Facebook lauten also Reichweite und Nähe zur Zielgruppe! Das Netzwerk kann somit als Verstärker für Recruiting-Maßnahmen gesehen werden, mit dem auch passive Nutzer, die eigentlich gar nicht auf der Suche waren, erreicht und überzeugt werden können. Weiterhin ist die Hürde für Bewerber, sich auf eine Ausschreibung via Facebook zu melden, deutlich geringer als über andere Kanäle. Facebook sorgt für einen Dialog auf Augenhöhe.

Ein Merkmal des Web 2.0 und somit auch von Facebook ist die Schnelligkeit. Traditionelles Recruiting ist eine ziemlich lahme Angelegenheit, insbesondere wenn man es mit dem Informationsfluss des Internets vergleicht. In der Zeit, die ein Bewerber braucht, um eine Stellenanzeige auf einer Karriere-Webseite zu entdecken, wurde die Anzeige bei Facebook womöglich schon mehrmals geteilt. Die zusätzliche Verwendung gezielter Facebook Ads bringt die Kandidatensuche noch mehr in Schwung. An dieser Stelle sei noch einmal auf die phänomenalen Targeting-Möglichkeiten von Facebook hingewiesen, die es ermöglichen, das Budget besonders effektiv zu nutzen, indem die Werbeanzeigen nur echten Interessenten ausgespielt wird.

Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen geht immer Hand in Hand mit Employer Branding. Wer Anzeigen auf Facebook schaltet, braucht automatisch ein Profil, welches das Unternehmen repräsentieren sollte und stetig gepflegt werden muss. Wenn sich Ihre Firma für ein professionelles Engagement auf Facebook entscheidet, wird das auch die eigene Unternehmensmarke stärken. Das dürfte besonders für kleinere und mittelständische Unternehmen interessant sein, die über keine populäre Arbeitgebermarke verfügen. Darüber hinaus unterstützt ein Engagement auf Facebook auch Ihre Bemühungen, die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter zu gewinnen. Mit nur einem Klick können Ihre Angestellten Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen auf Facebook weiterleiten, kommentieren oder eigene Posts veröffentlichen.

Für die letzten Zweifler folgt nun der letzte und vielleicht ausschlaggebende Grund, warum Recruiting über Facebook Ads sinnvoll ist: ein ausgezeichnetes Kosten-Nutzen-Verhältnis! Budgets können selbst festgelegt werden und werden nicht überschritten, sodass es keine bösen Überraschungen gibt und durch das Targeting wird das Budget effizient genutzt, da nur interessierte Leute die Werbung zu sehen bekommen. In diesem Artikel kannst du in Kürze nachlesen, wie das Gebots-Prinzip der Facebook Ads funktioniert und was ein Klick im Durchschnitt kostet.

Was es zu beachten gilt:

Bei der Erstellung der Ads sollte auf bestimmte Dinge geachtet werden.

  1. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Die Verwendung guter, authentischer und persönlicher Bilder in den Anzeigen weckt die Aufmerksamkeit der Nutzer. Vorteilhaft wäre außerdem ein einheitlicher Stil zur Wiedererkennung. Allerdings sind attraktive Bilder oder Videos nicht nur Eye-Catcher. Sie sorgen, dadurch, dass sie gern geteilt werden und damit für Verbreitung und Reichweite.
  2. Call-to-Action: Eine klare Handlungsaufforderung ist für jede Werbeanzeige besonders wichtig. Zum Beispiel: „Bewirb dich noch heute!“ oder „Finde deinen Traumjob!“
  3. Weiterleitung: Nun hat ein Bewerber auf den Call-to-Action-Button bzw. die Anzeige geklickt und nun? Es muss entschieden werden, welche weiterführende Webseite verlinkt werden soll: die Facebookseite, die Karriereseite, ein Jobportal…?
  4. Stick to the Topic: Texte auf Facebook sollten kurz gehalten werden und sich auf das wesentlichste konzentrieren, um beispielsweise auch mobil gut lesbar zu sein. Absolute No-Go’s: politischen und persönliche Themen, die nichts mit dem Unternehmen zu tun haben.
  5. Interaktion: Wie bei normalen Facebook-Posts können Nutzer auch unter Werbeanzeigen Kommentare verfassen. Hier lautet die wichtigste Regel: Keine negativen Kommentare löschen! Zumindest nicht, solange diese sich im rechtlichen Rahmen halten. Jeder Kommentar sollte ernst genommen werden und einen proaktiven Umgang erfahren. Generell kommt es gut an, auf Kommentare jeder Art möglichst schnell und informativ zu antworten.
  6. Auf die Gefahr hin, dass es bereits zu den Ohren rauskommt – Targeting: Viele Unternehmen schleudern ihre Werbung wild durch die Gegend, Hauptsache so viele Personen wie möglich sehen sie. Dabei bietet Facebook so tolle Funktionen an, die es unbedingt gilt, zu nutzen! Im Bereich Recruiting ergibt es möglicherweise Sinn, nach Wohnorten, Arbeitsplätzen, Ausbildung, Sprachen, Interessen oder/und Verbindungen zur Facebookseite des Unternehmens zu filtern.

Zum Abschluss möchte ich Dir noch ein gut aufbereitetes Fallbeispiel einer Personal-Marketing-Kampagne von Wollmilchsau ans Herz legen und weitere interessante Artikel zum Thema Online Recruiting anbieten: Wie wäre es mit Recruiting via Instagram, Xing oder – für experimentierfreudige Zeitgenossen – Mobile Recruiting über Messenger?
Du hast Fragen zum Thema, die in diesem Artikel nicht beantwortet wurden oder willst selbst Facebook Ads in dein Personal-Marketing mit aufnehmen? Melde dich bei uns, wir helfen dir weiter!

Jasmin Spitzer

Content-Marketing

Durch ihr Studium in Medienwirtschaft, Journalismus und Kommunikationsmanagement vereint Jasmin das gewisse Knowhow im Bereich Online-Kommunikation und die Leidenschaft des Schreibens. Auf unserem Blog teilt sie ihr Wissen und ihre Gedanken über Basics und Neuheiten des Content Marketings als ihr Spezialgebiet.

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