Telekom, Facebook-Impressum und Katzencontent – unser Wochenrückblick

von am 26. April 2013 verfasst


Montag: Eigentlich brauche ich diese Woche nur ein Thema. Und nein, keine Panik, es ist nicht Uli Hoeneß. Es ist die Telekom, die die ganze Woche aus dem deutschsprachigen Internet ein Tollhaus gemacht hat. Die will nämlich das Netz in die 90er zurückbomben. Ich weiß wirklich nicht, was die damit bezwecken. Wie auch immer, folgend die Granden dieses Webnetzes, die sich so ihre Gedanken machen. Sascha Lobo, Fefe, Nico Lumma und netzpolitik.org. Dazu gibt es noch ein storify zur #drosselkom, einen eigenen Twitter-Account, dies hier und das hier.
Die Einzigen, die sich nicht äußern, sind die Telekom-Leute.

Dienstag: Shitstorm der Woche! Sowas habe ich ja lange nicht mehr erlebt. Diesmal trifft es kein Unternehmen, sondern einen armen Menschen, der sich, zugegeben, sehr drastisch bei der Post beschwert. Er zieht den Unmut einer ganzen Zustellergeneration auf sich.
Seid ihr zufällig Politiker? Ja? Dann habe ich hier einen tollen Leitfaden für Facebook für euch.
Kollege Eck hat sich derweil Gedanken zum Corporate Blogging gemacht. Nichts wirklich weltbewegendes, aber für einen Einstieg und Menschen, die gerade in einem Entscheidungsprozess diesbezüglich stecken, hilfreich.

Mittwoch: Ach, stimmt. #next13 war in Berlin und Google durfte seine neueste Spielerei zeigen. Ich muss sagen, ein bißchen geil bin ich schon drauf.
Journalismus und PR auf Twitter, gesammelte Werke. Twittlist.de ist online gegangen.
Passend dazu: churnalism vergleicht Pressemitteilungen mit als journalistisch gekennzeichneten Texten und entlarvt so „copy and paste“-Edelfedern.

Donnerstag: Der Weltkonzern Google hat ja nicht nur wegen Google Maps eine lokale Bedeutung. Auch Kleinunternehmen können Google für sich nutzen. Wie, das erklärt diese kleine Grafik.
Es ist, aus meiner Perspektive, immer ein wenig unglaublich, wie wenige Menschen den Edge Rank von Facebook kennen. Auch wir hatten ihn schon diverse Male im Blog, auf Seminaren gehört er zum Standard. Für die Lesefaulen gibt es jetzt eine Grafik, die einen ersten Überblick bietet.
Die meisten Geschäftsführer und Marketingleiter fragen sich ja sowieso, was die Leute, die sich Community Manager oder Social Media Redakteur nennen, den ganzen Tag so treiben. Unsinn nämlich. Diese Leute sind rausgeschmissenes Geld. 😉

Freitag: Wisst ihr, was gut läuft? Video-Ads. Das scheint sich wirklich zu lohnen.
Facebook hat am Design geschraubt, das bedeutet wieder Ärger. Diesmal in Form einer Rechtsunsicherheit in deutschen Landen. Auf mobilen Endgeräten ist der Impressumslink in der Infobox nicht mehr klickbar. Bei allfacebook.de gibt es eine knackige 5-Punkte-Anleitung, wie sich das beheben lässt.
Iran hat offensichtlich eine Internet-Polizei. Und die schiebt Facebook jede dritte Scheidung in die Schuhe – obwohl die Plattform in dem Land blockiert ist. Ich will ja nicht imperialistisch dreinreden, aber so Sachen wie körperliche und strukturelle Unterdrückung der Frau und so KÖNNTEN ja auch eine Rolle spielen.

Add-On: Man weiß nicht, was in manchen Hirnen so vorgeht. Hier hat jemand Bälle durch Katzen ersetzt. Und es ist gut.

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Als Channel und Content Experte ist Wilko ist mit seinen journalistischen Wurzeln unser Mann, wenn es um redaktionelle Arbeit und redaktionelle Prozesse geht.Sein Wissen setzt er in Kundenprojekten um und teilt es als Seminarleiter mit den Teilnehmern unserer Social Media und Content Marketing Seminare.

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