Twitter wird Facebook wird Google – unser Wochenrückblick

von am 26. Oktober 2012 verfasst

Montag: Wir starten in die Woche mit einem Link von gestern. T3n hat sich den immer lauter werdenden Gerüchten um eine Suchmaschine aus dem Hause Facebook angenommen und macht sich Gedanken um mögliche Rankingfaktoren. Netzschnipsel übrigens auch.
Und wenn man etwas aufbaut, muss man manchmal auch Dinge wieder einreißen. Für die Privatnutzer ist es aber nun nicht mehr möglich Fragen zu stellen. Seien wir ehrlich: Sinnvoll genutzt hat das sowieso niemandem.
Alitalia hat die Sache mit dem Internet auch nicht ganz zu Ende gedacht. Gleichzeitig zwei Rabattaktionen starten, die dazu führen, dass für innereuropäische Flüge fast gar kein Geld bezahlt werden muss.

Dienstag: Seitdem es das Internet gibt, wird über Demokratisierung durch Technik debattiert. In Deutschland hat sich deswegen sogar eine eigene Partei gegründet. Zwei findige junge Männer haben jetzt ein Forum gebaut, in dem ganz normale Menschen auf Misstände in ihrer Kommune hinweisen können, in dem Sie einen Wutpunkt eintragen.
Tolle Infografik, die da heute durch Netz geistert. Die Geschichte „sozialer Medien“ von 1976 bis heute.
Second Screen, eine mehr oder weniger gemütliche sportliche Betätigug, der auch Sven und ich gerne frönen: Auf Twitter live über Fernsehsendungen lästern.
Und hier: Lese ich das richtig, da hat sich jemand das „@“-Zeichen als Wortmarke eintragen lassen? WTF?

Mittwoch: Noch ein dicker Facebook-Patzer, diesmal von der ZEIT. Da laufen offensichtlich noch Anzeigen, die als „Special“ ettiketiert worden sind und zu einem ganz normalen Probeabo führen. Irgendwie … stümperhaft.
Carta hat heute, meiner Meinung nach, einen kleinen Kracher veröffentlicht. Ich wundere mich, dass das bis jetzt keine große Verbreitung gefunden hat. Facebook hat für deutsche Ermittlungsbehörden ein eigenes Portal eingerichtet, um Daten abfragen zu können. Klingt irgendwie naheliegend, ich hätte aber gedacht, dass das in Deutschland auf panischen Boden fällt.
Ansonsten? Gnihihi.

Donnerstag: Der Donnerstag macht alles neu. Erstens: Twitter testet Like-Option.
Zweitens: Verlage schließen „Linkfrieden“. Das heißt, sie verlinken sich untereinander. Das hat bummelige 15 Jahre Internet gebraucht, bis die sich dazu durchringen konnten. In Worten: FÜNFZEHN Jahre. Da kann man mal sehen, wie weit Offline und Online bei denen noch auseinander sind.
Svenja hat sich in unserem Blog mal Gedanken zur aktuellen Situation im E-Learning gemacht.
Youtube wird redesigned. Wer fuchsig ist, kann es sich schon heute anschauen.

Freitag: Oh, neuer Zunder in der Musiker-Urheberrechts-Musik-filmen-und-klauen-Debatte. Oder eine Befriedigung, das werden unterschiedliche Seiten sicher wieder unterschiedlich beurteilen. Aber lest euch die Idee selbst durch. Wie immer: genial einfache Idee mit großen Wow-Effekt.
Wer profitiert eigentlich am meisten von Google? Erst raten, dann nachschauen: klick.
Burda kauft XING, welches angeblich 240 Millionen Euro wert sein soll. Kann sich noch wer an den letzten Verlag erinnern, der sich ein soziales Netzwerk gekauft hat? Genau, Holtzbrinck hieß der Verlag. Und StudiVZ das Netzwerk.

Add-On: Timekiller #1. Und sooooooo süüüüüüüüüüüüß. Glitch.

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Als Channel und Content Experte ist Wilko ist mit seinen journalistischen Wurzeln unser Mann, wenn es um redaktionelle Arbeit und redaktionelle Prozesse geht.Sein Wissen setzt er in Kundenprojekten um und teilt es als Seminarleiter mit den Teilnehmern unserer Social Media und Content Marketing Seminare.

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