Was wurde eigentlich aus Pokémon Go? – crowdmedia GmbH

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Was wurde eigentlich aus Pokémon Go?

von am 4. Oktober 2016 verfasst


Vielleicht hat es der ein oder andere mitbekommen: FIFA 17 ist draußen. Das bedeutet, ich werde einen Teil meiner Freunde nun für eine Weile nicht mehr zu Gesicht bekommen. Und während ich in meiner Einsamkeit so über gehypte Games nachdachte, ereilte mich ein interessanter Gedanke. Was wurde eigentlich aus Pokémon Go?

Tschüss, Nutzer!

Bereits Ende August wurde mehrfach berichtet, dass die Nutzerzahlen von Pokémon Go wieder zurückgehen. Noch in den ersten vier Wochen verabschiedeten sich direkt 15 Millionen Daily Active Users wieder. (Eventuell sind darunter einige iranische Nutzer. Im Iran wurde Pokémon Go nämlich aufgrund seines Sicherheitsrisikos verboten.)

pokémon go

Ein unfassbar populäres Spiel wurde also zu einem nur noch sehr beliebten. Das könnte auch daran liegen, dass Niantic bislang wenig tut, um Spieler dauerhaft zu fesseln. In ländlichen Gegenden etwa ist Pokémon Go bis heute ein eher frustrierendes Erlebnis. Ein weiteres großes Problem stellt die fehlende Interaktion mit anderen im Spiel selbst dar. Weil man nicht direkt gegen Freunde und deren Pokémon antreten kann, trifft man in den Kampf-Arenen vor allem auf Vielspieler. Und gegen deren Monster hat man als Gelegenheitszocker meist keine Chance.

Dennoch sollte die App nicht unterschätzt werden, denn ein Riesenhype löst nämlich fast immer auch einen App-Trend aus, sodass uns wohl in Zukunft noch einige vom Niantic-Erfolg inspirierte Apps erwarten. Was „Pokémon Go“ gestartet hat, ist also allein deshalb noch lange nicht vorbei.

 Veränderungen – aber nur ganz heimlich…

Ohne jegliche Ankündigung scheint Niantic einige Veränderungen seit dem Launch des Spiels vorgenommen zu haben. Auf Reddit wird sich darüber gewundert, dass in einem Nest nun nicht mehr so viele interessante Pokémon zu finden sind. Teilweise würden in einigen Nestern gar keine Pokémon mehr auftauchen.

In anderen Threads wird darüber berichtet, dass es auch Änderungen an Spawn-Orten -Zeiten gibt, wobei dies nicht überall zutrifft. Es bestehen Vermutungen, dass Niantic die Berechnungen verändert hat und davon eben nicht alle Orte betroffen sind. Es gibt auch Berichte, dass manche Spawn-Orte nun in Bereichen liegen, die gar nicht betreten werden dürfen, beispielsweise in einem abgesicherten Bereich eines Hafens oder direkt im Wasser inmitten der Fahrroute von Fähren.

Ohne eine offizielle Stellungnahme der Entwickler bleibt den Pokémon-Go-Spielern wohl aber nur Rätselraten über die tatsächlich vorgenommenen Veränderungen.

Misha weiß, wie man vom Hype profitiert.

Kurz nach dem Launch von Pokémon Go eroberte ein YouTube-Video von einem Jungen namens Misha das World Wide Web. Mittlerweile hat das Video über 33 Millionen Aufrufe und eine viertel Million Kommentare erhalten. Und obwohl der Clip mehr Down- als Upvotes verzeichnet, kann Misha sich nicht beschweren: Sein Song hat einen eigenen Wikipedia-Eintrag und war lange Zeit auf der YouTube-Startseite zu sehen. Good Job, Misha!

Jasmin Spitzer

Content-Marketing

Durch ihr Studium in Medienwirtschaft, Journalismus und Kommunikationsmanagement vereint Jasmin das gewisse Knowhow im Bereich Online-Kommunikation und die Leidenschaft des Schreibens. Auf unserem Blog teilt sie ihr Wissen und ihre Gedanken über Basics und Neuheiten des Content Marketings als ihr Spezialgebiet.

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