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Werbeschaltung

Boosted Posts vs. Promoted Posts vs. Facebook Ads

von Jennifer am 23. September 2015 verfasst


Dies ist ein Gastbeitrag von Alexander Lönnendonker.

Aktuell kommt es immer häufiger zu der Frage, welches der beiden für welche Vorhaben das bessere Produkt ist. Allerdings sind es eigentlich drei Produkte, mit unterschiedlichen Möglichkeiten. Also rollen wir diese erstmal auf, mit derer – in meinen Augen – direkter Vor- wie Nachteile.

 

Beitrag hervorheben (Boosted Posts)

Diese werden über die Page selber geschaltet, mittels entsprechenden Button unterhalb des Posts. Über diesen erhält man zusätzlich zur organischen Reichweite, eine bezahlte Reichweite innerhalb der Zielgruppe des Beitrages. Entweder man bewirbt nur die Fans der Page, ebendiese und deren Freunde oder aber man erstellt eine grundlegende Zielgruppe, an welche die Werbung dann ausgespielt wird.

Boosted-Post

Man erreicht in der Regel eine höhere Interaktion mit den Fans der eigenen Page und deren Freunde. Die Freunde erhalten diese gesponserten Beiträge in Form von „Alexander L. gefällt Insert Moin“, gefolgt von dem Beitrag an sich. Habe ich mit dem Beitrag interagiert, ob ‚Gefällt mir‘ oder Kommentar, wird dies als Meldung gespiegelt. „Alexander L. gefällt der Beitrag von Insert Moin.“ Ist keine Verbindung zu einem Freund da, zeigt das System „Insert Moin empfiehlt diesen Beitrag.“.

Nachteile hier sind: Es ist eine rudimentäre Zielgruppe und man ist nicht in der Lage, sehr ins Detail der Werbeeinstellungen zu gehen. Es kann kaum etwas differenziert eingestellt werden, wie etwa das Bidding. Auch zu beachten: Ist die Fanbase der Page groß, könnte dies auch indirekt in höhere Kosten für die Werbung enden.

 

Beworbene Beiträge (Promoted Posts)

Das Prinzip ist ähnlich wie bei den hervorgehobenen Beiträgen. Diese werden aber in der Benutzeroberfläche des Werbemanagers geschaltet, und bieten allerlei Möglichkeiten des Targetings, wie sie eine normale Werbung hat.

Werbeanzeigentargeting Boosted PostWerbeanzeigenbudgetierung

Werbeanzeige-Pixe-auswählen

 

 

Anders als zum normalen hervorgehobenem Beitrag, sind hier deutlich mehr Optionen vorhanden, was einen auch ohne weiteres neue Kunden erreichen lässt – zusätzlich zu den Beitragsinteraktionen. Es können auch Conversion Pixel in Verbindung mit dem Beitrag eingebaut werden. Etwa zum Nachverfolgen, wie erfolgreich diese Werbung war. z.B. Hat die Werbung Newsletter Registrierungen hervorgebracht oder gar eine Performance? Die Präsentation in der Timeline ist hier ähnlich, wie beim anderen Format.

 

Facebook Werbung (Facebook Ads)

Hier ist nicht viel anders, also beim Vorherigen, nur, dass es keinen Beitrag als Grundlage gibt. Es wird quasi ein Beitrag nur für die Werbung erstellt mit dem auch interagiert werden kann.

Werbeanzeigen-Text-auswählen

Der Vorteil hier ist, dass man die Werbung differenzieren kann. Unterschiedliche Personen (Zielgruppen) sind mit verschiedenen Grafiken und Texten direkt anzusprechen. Auf diese Weise wird sichergestellt, das die Werbung relevant für jeden ist. Wenn etwa ein großes Versandhaus Kinderwagen und Fernseher verkaufen möchte, ist es somit möglich, junge Mütter mit den Kinderwagen direkt zu bewerben, während die Männer mit z.B. Bundesliga Sonderangeboten für eine noch größere Flimmerkiste direkt anspricht. Conversions sind hier auch verknüpfbar, und man erhält die Möglichkeit, auch einen Call to Action Button einzubinden.

Fazit:

Je nachdem, was das Ziel der Werbung sein soll, sollte überdacht werden, welche Form für das Ziel am besten geeignet ist.

  • Ist es ein Angebot, das nur die Fans deiner Page und ggf. deren Freunde betreffen oder gar neue Zielgruppen erschließen soll? Beitrag bewerben und einen Pixel verknüpfen.
  • Geht es nur um Community Management und Ankündigungen? Hebe die Beiträge hervor, um die User zur Interaktion zu bewegen.
  • Geht es allgemein um Conversions? Kurz und knackige Werbung, die den Hausmann sowie die Bürofachangestellte abholt und zum Klick bewegt. Ergebnisse im Idealfall dann über einen Conversion Pixel überwachen lassen.
Jennifer Nitsch

Jennifer Nitsch

Online-Marketing-Beraterin

Für Jenny gibt es kein Thema, dass sie nicht interessiert. Learnings aus ihren täglichen Aufgaben wie Social Media Ads, Analysen oder den Google Tools teilt sie gerne. Nicht zu vergessen ist ihr Sinn für alle Optimierungsmöglichkeiten. Deswegen finden sich ab und an auch Artikel über ihren HomePod oder andere privat genutzte Tools auf unserem Blog.

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