LinkedIn Ads erstellen - Tutorial - Onlinemarketing, Social Media & Content Marketing | crowdmedia GmbH Hamburg
Navigation

Werbeschaltung

LinkedIn Ads erstellen – Tutorial

von Sven-Olaf am 8. November 2013 verfasst


Voraussetzungen für Linkedin Ads

Die Voraussetzungen, um Werbung auf LinkedIn zu schalten, sind schnell abgehandelt: Man braucht einen eigenen Linkedin-Account und eine Kreditkarte.

Sinnvoll ist natürlich auch die eigene Linkedin-Unternehmensseite, damit der Bezug auf Linkedin hergestellt werden kann.

Werbeanzeigen auf Linkedin erstellen

Wenn man die Voraussetzungen erfüllt, kann man ziemlich problemlos starten.

Für Linkedin Ads gibt es zwei Formate, aus denen man wählen kann (siehe Bild unten). Wir haben uns für unseren Test für die „Werbeanzeige“ entschieden.

LinkedIn Anzeigen-Formate

Quelle: Linkedin (Screenshot)

Für die Werbeanzeigen an sich gibt es klare Vorlagen, was die Textlänge(n) und das Bildformat angeht:

  • Überschrift: bis zu 25 Zeichen
  • Beschreibung: bis zu 75 Zeichen
  • Bild: 50 x 50 Pixel

Was schon nicht nach viel klingt, stellte sich in der Praxis – sowohl beim Text als auch beim Bild – als gefühlt noch weniger heraus. Das kleinste Format für Bilder in Facebook-Werbeanzeigen liegt derzeit beispielsweise bei 120 x 120 Pixel. Mit ein bisschen probieren und testen sind wir dann aber letztendlich doch auf ein paar Varianten gekommen.

Die einzelnen Anzeigen werden in Kampagnen verwaltet und Linkedin gibt als Empfehlung vor, dass man in einer Kampagne drei Anzeigenvarianten erstellen sollte, um diese bestmöglich testen zu können. Wir dachten uns, wenn man schon maximal 15 Varianten anlegen kann, tun wir das doch auch einfach mal.

Zwei unserer Anzeigenvarianten sahen letztendlich dann wie folgt aus:

Linkedin Anzeigenvarianten

Quelle: LinkedIn (Screenshot)

Neben Überschrift, Beschreibung und Bild wird noch das Unternehmen angegeben, von dem die Anzeige stammt und die Ziel-URL der Anzeige eingefügt. Die Ziel-URL wird dabei in der Anzeige selbst im Titel verlinkt. Alternativ zum Unternehmen kann man, wenn man denn einen sinnvollen Grund dafür hat, auch den erstellten Linkedin Account als Absender der Anzeige festlegen.

Die Linkedin-Werbeanzeigen targeten

Nach dem bloßen Erstellen der Werbeanzeigen kommt man dann zur „gezielten Werbung“ – wie Linkedin es so schön beschreibt.

LinkedIn Ads targeten

Quelle: Linkedin (Screenshot)

Ähnlich wie bei Facebook kann man aus den Daten, die die Linkedin-Nutzer in ihren Profilen angeben, auswählen, um die Anzeigen maßgeschneidert auf die Zielgruppe auszurichten. Wir haben uns hier bewusst für eine breite Streuung entschieden.

Wie das Targeting von Fall zu Fall aussehen sollte, muss einfach für die eigenen Zwecke ausprobiert werden.

Was kosten Linkedin Ads?

Um mit den Werbeanzeigen starten zu können muss man einmalig 5 USD für die Kontoeinrichtung zahlen, damit man loslegen kann.

Die Abrechnung der Werbeanzeigen selbst läuft entweder per CPC (Cost per Click) oder CPM (Tausenderkontaktpreis). Der Mindestbetrag für Klicks bei der CPC-Variante beträgt dabei 2 USD und kann beliebig nach oben gesetzt werden – eine Empfehlung für das eigene Gebot gibt LinkedIn auch ab. Das empfohlene Gebot richtet sich dabei nach der Konkurrenzsituation bei den Anzeigen.

Neben der Auswahl der Abrechnungsvariante muss man ein Tagesbudget festlegen, sprich man legt fest, was man pro Tag bereit ist zu zahlen. Anhand des Tagesbudgets wird somit auch bestimmt, wie viele Clicks pro Tag zustande kommen können. Hier gibt es ebenfalls ein Minimum, dass bei 10$ liegt.

Kritik an Linkedin Ads

Das Anlegen und targeten der Anzeigen hat bei uns einfach und schnell funktioniert. Auch die Live-Schaltung der Ads lief ohne Probleme innerhalb der angegebenen Prüfungszeit von 24h.

Die große Überraschung erlebten wir dann, als wir uns das erste Mal die Performance der Ads angeschaut haben: Die Impressions kamen zu 95% über eine Anzeigenvariante zustande, nämlich die erste angelegte. Die weiteren Impressions kamen dann in absteigender Reihenfolge von den nächsten zwei bis drei Anzeigen, die restlichen zwölf Varianten wurden dann gar nicht mehr ausgespielt.

Impressions der Linkedin AdsQuelle: Linkedin (Screenshot)

Damit wurde dem Testen der verschiedenen Anzeigenvarianten ein großer Stein in den Weg gelegt, denn die einzige Möglichkeit, um alle ein wenig zu testen, ist die Anzeigen per Hand hintereinander aktiv bzw. inaktiv zu stellen. Dann kann man lieber gleich jede Anzeige als eigene Kampagne laufen lassen.
Wenn LinkedIn dieses Problem in den Griff bekommt, halten wir die LinkedIn Ads für eine gute und runde Sache – gerade wenn es um den B2B-Bereich geht.

An ein paar weiteren Stellschrauben lässt sich noch drehen und wir planen auch das noch zu testen, aber bisher besteht aus unserer Sicht, trotz den potentiell spannenden Möglichkeiten noch Nachholbedarf auf Seiten von Linkedin, was das Schalten von Werbeanzeigen angeht. Wie sind Eure Erfahrungen mit Linkedin Ads?

Sven-Olaf Peeck

Sven-Olaf Peeck

Geschäftsführung

Er mag das Internet und digitales Marketing. Er glaubt daran, dass alles messbar gemacht werden kann und auch sollte. Entsprechend schreibt Sven oft über Messbarkeit oder teilt seine Bewertung von Hypes. Svens Hoffnung: dass Firmen durch mehr Wissen weniger Quatsch im digitalen Marketing machen.

Tai Lopez – DER Marketing-Guru 2018

22. Februar 2011

DMEXCO 2018 – Wie lief es aus Besuchersicht?

22. Februar 2011

Vom simplen Persona Steckbrief zur konkreten Buyer Persona

22. Februar 2011