Social-Video

Social Video – Tipps und Tricks für die Produktion von erfolgreichem Content

von am 24. Februar 2020 verfasst


Jeder von uns hat inzwischen die Möglichkeit, kreativ zu werden und eigene Bewegtbildinhalte zu erstellen. Hochauflösenden Handykameras sei Dank. Mal eben so ein cooles Video filmen und hochladen – so einfach ist es dann leider doch nicht. Denn die Inhalte sollen überzeugen und bei den Massen an Video-Content auf sozialen Netzwerken herausstechen. Zudem sind Nutzer inzwischen eine gewisse Qualität gewohnt. In diesem Artikel gebe ich dir ein paar Tipps und Tricks an die Hand, damit du deine Kreativität ausleben kannst und deine Social Videos mit Qualität überzeugen.

Social Video: 1. Ziele bestimmen

Jede Marketing-Maßnahme erfordert Ziele. So auch vermeintlich “spontane” Social-Media-Videos. Überlege dir, was du mit dem Video erreichen möchtest und was die Kernbotschaft sein soll. Möchtest du höheres Engagement erzielen oder die Reichweite erhöhen, Conversions erzielen oder dein Personal Brand fördern? Sobald du weißt, was du mit dem Video oder mit deiner Video-Serie erreichen willst, kristallisiert sich auch das Video-Konzept heraus.

2. Video-Konzept und Content-Plan erstellen

Da du bereits deine Ziele festgesteckt hast, kannst du dir nun überlegen, mit welcher Art von Video du diese am besten erreichst. Beschränke dich hierbei auf ein Kernthema. So wissen deine Follower auch, worauf sie sich einlassen und können einschätzen, ob das Video für sie relevant ist. Das Wichtigste ist: Deine Videos sollten deinen Followern einen Mehrwert bieten und informieren, beraten, inspirieren oder unterhalten.

Apropos Follower: Auf welchem Kanal soll dein Video veröffentlicht werden? Das Nutzerverhalten auf TikTok, Facebook, Instagram und Co. ist individuell. Genauso unterscheiden sich die Anforderungen der Plattformen an Videos und die Einsatz-Möglichkeiten. Auf welcher Plattform und für welches Format – Feed, Story oder YouTube – du produzierst, hat großen Einfluss darauf, wie du dein Video konzipierst. Du kannst auch eine ganze Video-Serie planen. So hast du die Möglichkeit, Unterthemen oder aufeinander aufbauende Schwerpunkte nacheinander zu behandeln. Eine Video-Serie hat den Vorteil, dass du interessierte Personen dazu bewegst, auf deinen Kanal zurück zu kommen. Ein Content-Plan hilft dir, die Themen zu ordnen und abzuwägen, wann du was produzieren und posten kannst.

3. Videoproduktion

Nun zum Wesentlichen: Die eigentliche Videoproduktion. Nachdem Ziele, Format und Konzept stehen, kannst du dich mit der konkreten Umsetzung befassen. Ich habe eingangs von den Nutzererwartungen an die Qualität eines Videos gesprochen. Eine hochwertige Kamera, ein Mikrofon für gute Tonqualität und angenehme Beleuchtung sind wesentliche Faktoren, die die Qualität deines Videos beeinflussen.

Du brauchst dir keine teure Videokamera kaufen, inzwischen lassen sich auch mit Smartphone-Kameras sehr gute Ergebnisse erzielen. Vor allem, wenn es sich um Social Videos handelt, kann das filmen mit einem Smartphone authentisch wirken und als Stilmittel eingesetzt werden.

Ein Faktor, der beeinflusst, ob die Aufnahmen mit deinem Smartphone auch wirklich gut werden, ist die richtige Beleuchtung. Je dunkler es ist, desto schwerer ist es, mit einem Handy Aufnahmen zu erzielen, die qualitativ ausreichen. Oft entsteht ein Rauschen oder Flimmern im Bild. Das kannst du leicht vermeiden, indem du dein Motiv gut ausleuchtest. Achte darauf, dass du warmes Licht nutzt, das streut und keine Schlagschatten entstehen lässt. Hier lohnt sich die Investition in eine Softbox, online findest du einige günstige Angebote.

Social Video bedeutet, dass deine Videos mobil konsumiert werden und möglicherweise mit Kopfhörern. Damit du die zarten Ohren deiner Follower nicht mit schlechter Tonqualität belästigst, brauchst du ein gutes Mikrofon. Je nach Zweck deines Videos kann das ein Ansteck-Mikrofon oder ein klassisches sein, eventuell sogar mit Windschutz. Das Mikrofon kannst du meist mit einem Kabel mit deinem Smartphone verbinden. Für den Fall, dass deine Videos tonlos konsumiert werden, solltest du daran denken, Text oder Untertitel einzufügen. So wird der Inhalt deines Videos für die User verständlich, die den Ton ausgestellt haben.

Wenn du dein Video drehst, kann es unter Umständen störend sein, wenn man im Hintergrund andere Geräusch hört oder ständig jemand durch das Bild läuft. Versuche also, eine ruhige Ecke oder einen Raum zu finden, in dem du ungestört drehen kannst. Schon hast du mögliche Störfaktoren eliminiert.

App-Tipps für Social Video

Damit auch die Produktion sowie Postproduktion deines Videos so einfach wie möglich von der Hand gehen, möchte ich dir noch ein paar nützliche Apps vorstellen:

  • DaVinci Resolve – DaVinci Resolve ist eine kostenlose Desktop-Anwendung für das Schneiden, die Farbkorrektur und die Audio-Postproduktion von Videos. Das Programm ist für Mac und Windows verfügbar und wird sogar für Film- und Fernsehproduktionen verwendet.
  • LifeLapse – Stop Motion Videos: Mit LifeLapse kannst du Stop Motion Videos einfach selbst erstellen. Die Pro Version der App ermöglicht es dir, eigene Musik auszuwählen oder hochzuladen. Wenn du noch nie Stop Motion Videos produziert hast, kannst du dir in der App Tutorials anschauen und danach loslegen.
  • Unfold – Die App Unfold ist für Instagram Stories geschaffen worden. Du kannst eine ganze Story in der App erstellen und die Reihenfolge der einzelnen Seiten nachträglich verschieben. Außerdem kannst du Hintergrundfarbe und Schriftart verändern oder Sticker hinzufügen.
  • Hype Type – Hype Type ist eine iOS-App, mit der du deine Videos mit animiertem Text versehen kannst. Du hast die Möglichkeit, aus unterschiedlichen Textarten und Animationsweisen sowie einem Farbschema zu wählen.
  • InShot – Mit der InShot-App hast du diverse Möglichkeiten zur Bearbeitung deines Videos: Kürzen; zusammenfügen; die Geschwindigkeit verändern; Musik, Sound Effekte und Voice-over einsetzen und viele mehr.
  • Jumprope – Mit Jumprope kannst du ganz leicht How-to-Videos oder Tutorials erstellen. Schritt für Schritt kannst du dein Video produzieren und es mit Filtern, Voice-over oder Hintergrundmusik belegen.
  • Adobe Spark – Adobe Spark Video ist als App nur im App Store verfügbar. In der App kannst du Fotos, Videos und Symbole zusammenfügen und mit einem Voice-Over unterlegen.
  • Quicc – Mit der praktischen Quicc-App kannst du ganze schnell und einfach Untertitel für Social Videos erstellen. Die App liest Videos in elf verschiedenen Sprachen aus, darunter auch deutsch, und erstellt automatisch Untertitel. Anschließend kannst du den Text bearbeiten. Super für barrierefreie Videos und den mobilen Konsum.
  • Shotcut – Mit Shotcut steht dir eine breite Auswahl an Möglichkeiten für Videoschnitt, Ton- und Bildbearbeitung zur Verfügung. Zudem kannst du kostenlose Plug-Ins für Effekte verwenden.
  • Tubics – Mit Tubics kannst du zwar keine Videos erstellen, dafür aber für Suchmaschinen optimieren. Das SEO-Tool hilft dir, deine Social Videos für YouTube zu optimieren und auffindbar zu machen.

Fazit

Zeit kreativ zu werden: Mit diesen Tipps und Tricks sollte dir bei der Produktion deiner Social Videos nichts mehr im Wege stehen. Viel Spaß beim Ausprobieren! Und wenn es doch mal etwas Aufwendigeres werden soll, wie beispielsweise ein Imagefilm oder ein Recruiting-Video, dann wende dich an eine professionelle Videoproduktion.

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Julia Bellan

Gast

Julia Bellan schreibt als Redakteurin für Pictima und setzt alles daran, die Welt der Video-Branche aus allen Blickwinkeln zu betrachten und ihre Entdeckungen in unterhaltendem, aber informativem Content aufzubereiten. Pictima ist eine Videoproduktion und bietet Leistungen an, die schon vor der Produktion einsetzen und über die Auslieferung des Films hinausgehen. Das über die Jahre gesammelte Branchen-Wissen fließt nicht nur in das Video-Consulting für Kunden mit ein, sondern auch in den Pictima-Blog.

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