Content-Marketing

Architektur und Sinn einer Landingpage

von am 7. Januar 2016 verfasst


Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage hat nur einen Zweck: Sie soll den Traffic, den man mit Maßnahmen im Internet generiert, auf einer Seite bündeln. Sie ist also exklusiv für bestimmte Maßnahmen die „Landeseite“ für Menschen, die auf einen von euch verbreiteten Link geklickt haben.

Warum ist das toll?

Landingpages sind für mehrere Dinge gut. Als erstes erhöhen sie die Messbarkeit. Idealerweise ist eine Landingpage nämlich nicht großartig in eurer normalen Seitenarchitektur integriert. Sie kann nur aufgerufen werden, wenn man einen (Werbe-)Link geklickt hat. Das bedeutet: alle Unique User, die auf der Seite ankommen, fanden eure Werbung/euer Contentangebot so gut, dass sie geklickt haben und euch freiwillig etwas von ihrer Tageszeit abgeben.

Dies erlaubt einen schönen Dreisatz: Geldeinsatz zu Traffic zu Conversion.

Ein Beispiel: Ich setze Tausend Euro ein, um eine Landingpage zu bewerben. Für diese Tausend Euro kommen Tausend Besucher. Das heißt, ein Klick auf einen meiner (Werbe-)Links hat mich im Durchschnitt 1 Euro gekostet.
Von diesen Tausend Leuten sind 50 konvertiert. Eine Conversion kostet mich also 20 Euro.

Was ist eine Conversion?

Als Conversion bezeichnet man eine Handlung auf einer Homepage, die ich als Seitenbetreiber gerne ausgeführt haben möchte. Typischerweise ist die Abgabe einer Email-Adresse eine beliebte Conversion.
In unserer Beispielpage soll das so sein. Die Erkenntnis ist also, dass mich eine Emailadresse, die mir auf meiner Landingpage freiwillig gegeben wurde, 20 Euro kostet. Die Frage, die sich anschließt ist: Ist das teuer oder nicht? Aber das werde ich in einem weiteren Artikel beleuchten.

Intelligente Landingpagearchtitektur

Es gibt, bevor man eine Landingpage online stellt, einige Hintergrundüberlegungen, die vorher abgeschlossen sein sollten.

Messbarkeit: Leite ich Traffic aus mehren Kanälen (wie z.B. Facebook Ads und Google AdWords) auf meine Landingpage, muss ich meine Websitemessung daraufhin auslegen. Ich muss also sagen können „die Emailadresse aus Facebooktraffic ist günstiger als die aus Googletraffic“.
Als Tool eignet sich hier zum Beispiel der Google Tag Manager.

Zweck der Landingpage: Was will ich erreichen, welche Conversion möchte ich? Neben dem Sammeln von Adressen könnte ich auch Downloads anbieten, eine Telefonnummer hinterlegen, die angerufen werden soll – oder oder oder. Es sollte aber immer nur einen Call-To-Action (CTA) geben!

A/B-Test: Zur Optimierung der Conversionsrate ist es nicht unüblich, parallel zwei optisch unterschiedliche Landingpages mit gleichem Zweck ins Rennen zu schicken. Nach einer ausreichenden Anzahl von Besuchen schaue ich mir an, welche Landingpage besser performed. Die andere schmeiße ich weg – so einfach ist das.

Grundsätzlich gilt: Jede Landingpage ist eine Datingseite. Ihr habt nur die eine Chance, zu sagen, was ihr sagen wollt.

Wer nicht gleich mit einer eigens zu einem Zweck designten Homepages anfangen will, kann natürlich auch bereits bestehende Seiten seiner Architektur nehmen und als Landingpage definieren – beliebt sind einzelne Produkt- oder Produktkategorieseiten. Hier muss ich mir nur ein gutes Tracking überlegen.

Wie eine gute Landingpage aussieht. beschreiben diese zwei Artikel:
deutsche-startups.de 
hubspot.de 

 

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Wilko Steinhagen

Ehemaliger

Wilko gehörte zu den ersten Kollegen bei crowdmedia. Im Sommer 2011 trafen wir uns nach unserem Umzug in einer Büro-Gemeinschaft auf der Reeperbahn. Schnell wurde er aus einer lockeren Kooperation mehr und Wilko der erste Redaktionsleiter bei crowdmedia. Alles was Blog und Newsletter bei uns angeht, steht auf einer Basis, die Wilko gelegt hat. Auch wenn das Abenteuer Reeperbahn nach nur eineinhalb Jahren endete, blieb Wilko uns bis Sommer 2016 als Kollege erhalten. Dann zog es ihn samt seiner Familie nach Schleswig, wo er als Online-Marketing-Manager bei einem mittelständischen Unternehmen tätig ist.

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