Messbarkeit

Kostenlose Social-Media-Monitoring-Tools

von am 12. Juni 2017 verfasst


Die erste Version dieses Artikels wurde bereits 2012 veröffentlicht. Weil dies noch immer einer unserer beliebtesten Artikel ist, gibt es jetzt, fast fünf Jahre später eine aktualisierte Auflage. Hier also eine frische Auswahl an kostenlosen Social-Media-Monitoring-Tools (Stand: Juni 2017).

 

Die Qual der Wahl

Gefühlt gibt es permanent neue kostenlose Social-Media-Monitoring-Tools. Je nach Fokus (Personen, Themen, Marken, Unternehmen) eignen sich manche Tools mehr und manche Tools weniger.

 

Netvibes

Ein auf Seminaren immer gerne vorgestelltes Beispiel ist Netvibes am Beispiel von Red Bull. Hier kann man sich in der Basis-Variante einfach ein Dashboard mit Seiten, Social Media Kanälen und Google-Suchen, die einen zum Thema oder zum Unternehmen interessieren, bauen. Dies kann man auf Netvibes öffentlich, wie Red Bull, machen oder aber auch nur für sich selbst einsehbar.

 

netvibes

 

Socialyser

Das ebenfalls kostenlose Tool Socialyser analysiert, wie viele Tweets, Facebook Likes, Shares und Kommentare sowie Google +1 eine Seite oder alle Seiten einer Website erhalten haben.

 

Socialyser

 

Hootsuite

Hootsuite dürfte vielen bekannt sein. Auch wir verwenden das Tool und zugegebener Maßen lohnt sich die kostenlose Variante eher für Einzelpersonen, da lediglich drei Social-Media-Profile verwaltet werden können. An sich ist Hootsuite aber auf jeden Fall empfehlenswert, da das Tool viele Funktionen vereint: Redaktionsplanung, Analytics, Integration von RSS-Feeds und noch einige weitere Vorteile.

 

Hootsuite

 

Followerwonk

Ebenfalls eher für Einzelpersonen oder zum Testen geeignet, ist die kostenlose Version von Followerwonk. Das Tool fokussiert sich auf die Plattform Twitter und ermöglicht Analysen sowie Unterstützung beim Wachstum. Interessant sind besonders die Vergleiche mit Wettbewerbern  und Branchenführern.

 

Followerwonk

 

Google Alerts

Nicht für Social Media interessant, sondern generell für Themen-Monitoring im Web, ist das Tool Google Alerts. Google Alerts schickt automatische E-Mail-Benachrichtigungen, wenn neue Google-Ergebnisse zum gewünschten Suchbegriff gefunden werden. Insbesondere für das Aufspüren von Themen auf Blogs und in Foren gut geeignet.

 

Google Alerts

 

Socialmention

Socialmention kümmert sich um das Social Listening und untersucht dafür über 100 Social Media-Seiten. Es analysiert Daten tiefgreifender und misst den Einfluss in vier Kategorien: Strength, Sentiment, Passion und Reach.

 

Socialmention

 

Sumall

Sumall ist hilfreich, um Beziehungen zwischen verschiedenen Social-Media-Kanälen zu verstehen. Das Tool bietet viele Metriken für beliebig viele Profile. Tägliche E-Mail-Updates geben außerdem einen knappen Überblick über die Top-Statistiken für den jeweiligen Account verglichen mit denen der Vorwoche.

 

Sumall

 

Weiterführende Links

Eine sehr gute Präsentation, auf die ich schon 2012 anlässlich des Social-Media-Monitoring-Barcamps gestoßen bin, findest du hier von Kommunikation-zweinull.

Peter Apel hat im gleichen Jahr auf seinem Blog eine gute Übersicht der kostenlosen Social Media Tools erstellt.

Außerdem hatte ich damals eine sehr gute Übersicht bei unseren österreichischen Nachbarn von derStandard gefunden.

Eine weitere Auflistung von kostenpflichtigen und kostenfreien Tools lieferte Keyhole letztes Jahr.

Außerdem lesenswert: Der Tool-Vergleich von Goldbach Interactive.

Als letzter Punkt noch ein Gedanke: Der Begriff „Social-Media-Monitoring-Tool“ war aus unserer Sicht schon 2012 ein veralteter Name, denn eigentlich geht es um mehr als nur Social Media. Deshalb wäre es besser, zukünftig über Web-Monitoring-Tools mit Fokus Social Media zu sprechen. Schließlich interessieren sämtliche Webseiten wie News, Wettbewerb etc. ebenfalls bei der Suche nach Erwähnungen.

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Svenja Teichmann

Geschäftsführung

Svenjas Themen liegen in der Strategie sowie in der Entwicklung von Organisationen, damit sie die Potentiale der Digitalisierung nutzen können. Darum drehen sich auch ihre Blogartikel. Sie ordnet Trends ein, die ihr begegnen und lässt manchmal auch Dampf ab, wenn ein Thema ohne Sinn und Verstand zum Hype wird.

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